Symptome der Arznei: Ars.
BuchNrPrüferSymptom
Die Theorie der chronischen Krankheiten1 Traurigkeit und Trübsinn.
Die Theorie der chronischen Krankheiten2 Melancholische, traurige Gemüths-Stimmung nach dem Essen, mit Kopfweh. (n. 80 St.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten3 Traurige, bekümmerte Vorstellung, Abends im Bette, als könne den Anverwandten Böses zugestossen seyn.
Die Theorie der chronischen Krankheiten4Ebers, in HufelandsJourn. 1813 Oct. S. 8. Religiöse Schwermuth und Zurückgezogenheit.
Die Theorie der chronischen Krankheiten5Stf. Er weinte und heulte, und sprach wenig und kurz.
Die Theorie der chronischen Krankheiten6Friedrich, in Hufel. Journ. V., p. 172. Durchdringende Wehklagen, von eintretenden Ohnmachten unterbrochen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten7Morgagni, de sed. et. caus. morb. LIX. Jämmerliches Wehklagen, dass ihm die grösste Angst, bei höchst widriger Empfindung im Unterleibe, den Athem benehme, und ihn zwinge, sich bald dahin, bald dorthin zusammen zu krümmen, bald wieder aufzustehen und umherzugehen
Die Theorie der chronischen Krankheiten8Tim. a. Güldenklee, Opp. S. 280. Bangigkeiten, lange Zeit hindurch.
Die Theorie der chronischen Krankheiten9Richard, bei Schenk, lib. VII. obs. 211. Ängstlichkeit und Unruhe im ganzen Körper. (n. 1 St.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten10Marcus. Ephem. d. Heilk. Heft III. Ängstlich und zitternd fürchtet er von sich selbst, er möchte sich nicht enthalten können, Jemanden mit einem Messer ums Leben zu bringen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten11 Ängstlichkeit und Hitze, die sie vor Mitternacht nicht einschlafen lässt, viel Tage lang.
Die Theorie der chronischen Krankheiten12 Ängstlichkeit, Abends, nach dem Niederlegen, und nach Mitternacht, um 3 Uhr, nach dem Erwachen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten13 Arge Ängstlichkeit, Nachts um 3 Uhr, und es ward ihr bald heiss, bald wie zum Erbrechen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten14Myrrhen, Misc. Nat. Cur. Neue, med. chir. Wahrnehm. Vol. I Ängstlichkeiten, Angst.
Die Theorie der chronischen Krankheiten15Kaiser, in Hb. u. Tr. Arzneimittellehre. Grosses Angst-Gefühl.
Die Theorie der chronischen Krankheiten16Forestus, lib. 17. obs. 13. Die unerträglichste Angst.
Die Theorie der chronischen Krankheiten17Kaiser, a.a. O. Grosse Angst, mit Beklommenheit der Brust und erschwertem Athem.
Die Theorie der chronischen Krankheiten18Kaiser, a.a. O. Innere Angst.
Die Theorie der chronischen Krankheiten19Henning, in Hufel. Journ. X., 2. Todes-Angst.
Die Theorie der chronischen Krankheiten20 Anhaltende Angst, wie Gewissens-Angst, als hätte er pflichtwidrig gehandelt, ohne jedoch zu wissen, worin.
Die Theorie der chronischen Krankheiten21Friedrich, a.a. O. Herzens-Angst, von eintretenden Ohnmachten unterbrochen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten22Bernh. Verzasch, Obs. med. obs. 66. Angst und Beängstigung, dass er mehrmals in Ohnmacht fiel.
Die Theorie der chronischen Krankheiten23Alberti, jurispr. med. Tom. II. p. 257. Angst, Zittern und Beben, mit kaltem Schweisse im Gesichte.
Die Theorie der chronischen Krankheiten24Alberti, a.a. O. Grosse Angst, Zittern und Beben, mit starkem Reissen im Bauche.
Die Theorie der chronischen Krankheiten25Morgagni, a.a. O. Mit unsäglicher Angst schien er, steigender Schmerzen wegen in den letzten Zügen zu liegen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten26Güldenklee, a.a. O. - Büttner, Unterr. üb. d. Tödtl. d. Wunden. Unter grosser Angst wälzt und wirft er sich im Bette hin und her.
Die Theorie der chronischen Krankheiten27 Er kann auf keiner Stelle Ruhe finden, verändert beständig die Lage, will aus einem Bette in das andere, und bald hier, bald dort liegen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten28Myrrhen, a.a. O. Unruhe, er will aus einem Bette in das andere.
Die Theorie der chronischen Krankheiten29Büttner, a.a. O. Unruhe und Umherwerfen im Bette, mit Traurigkeit und unersättlichem Durste. (n. 24 St.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten30Richard, a.a. O. Unruhe mit Schmerzen im Kopfe, im Bauche und in den Knieen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten31 Voller Unruhe, ist das Kind verdriesslich und wimmert.
Die Theorie der chronischen Krankheiten32 Unruhe und hypochondrische Ängstlichkeit, wie von anhaltendem Stuben-Sitzen, gleich, als wenn sie aus dem oberen Theile der Brust entspränge, ohne Herzklopfen. (sogleich.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten33Whl. Angst und Furcht; er sieht einen Bekannten, der nicht anwesend ist, todt auf dem Sopha liegen, und hat grosse Furcht vor ihm.
Die Theorie der chronischen Krankheiten34Whl. Er sieht lauter Gewürme und Käfer auf seinem Bette herumlaufen, vor denen er ausreissen will, und von denen er immer ganze Hände voll herausschmeisst.
Die Theorie der chronischen Krankheiten35Whl. Er sieht lauter Spitzbuben in seiner Stube und kriecht desshalb immer unter das Bett.
Die Theorie der chronischen Krankheiten36Whl. Sein ganzes Haus, auch unter seinem Bette, ist Alles voll Spitzbuben, wesshalb ihm vor Furcht der Angstschweiss ausbricht, der kalt über den ganzen Körper herunterläuft.
Die Theorie der chronischen Krankheiten37Whl. In der Nacht läuft er im ganzen Hause herum und sucht die Diebe.
Die Theorie der chronischen Krankheiten38 Die grösste Furcht und Angst; er sieht Tag und Nacht Gespenster.
Die Theorie der chronischen Krankheiten39Whl. Vor Furcht springt er aus dem Bette und verkriecht sich in den Kleider-Schrank, wo man ihn nur mit grosser Mühe wieder herausbekommen kann.
Die Theorie der chronischen Krankheiten40 Unentschlossenheit in wiederkehrenden Launen; er wünscht Etwas, und wenn man seinen Wunsch zu erfüllen sucht, kann die grösste Kleinigkeit seinen Entschluss ändern, und er will es dann nicht.
Die Theorie der chronischen Krankheiten41 Grosse Ernsthaftigkeit.
Die Theorie der chronischen Krankheiten42 Wenn er allein ist, verfällt er in Gedanken über Krankheit und andere Dinge, von denen er sich nicht gut losreissen kann.
Die Theorie der chronischen Krankheiten43Richard, a.a. O. Er verzweifelt an seinem Leben.
Die Theorie der chronischen Krankheiten44 Verzweifelt und weinend, glaubt er, es könne ihm Nichts helfen, und er müsse doch sterben; dabei ist er kalt und friert, mit nachfolgender allgemeiner Mattigkeit.
Die Theorie der chronischen Krankheiten45 Über-Empfindlichkeit und Über-Zartheit des Gemüthes; niedergeschlagen, traurig und weinerlich ist sie um die geringste Kleinigkeit bekümmert und besorgt.
Die Theorie der chronischen Krankheiten46 Sehr empfindlich gegen Geräusch.
Die Theorie der chronischen Krankheiten47 Schreckhaftigkeit.
Die Theorie der chronischen Krankheiten48 Schwach an Leib und Seele, redet er Nichts, ohne jedoch mürrisch zu seyn.
Die Theorie der chronischen Krankheiten49Alberti, a.a. O. Wenig Reden, nur Klage über Angst.
Die Theorie der chronischen Krankheiten50 Übelbehagen, er hat zu Nichts Lust.
Die Theorie der chronischen Krankheiten51 Ungeduldig und ängstlich.
Die Theorie der chronischen Krankheiten52Lgh. Unzufrieden den ganzen Tag, und höchst verdriesslich über sich; er glaubte nicht genug gethan zu haben, und machte sich die bittersten Vorwürfe darüber.
Die Theorie der chronischen Krankheiten53 Unmuth, mit sanfter Freundlichkeit wechselnd; im Unmuthe sieht sie Niemanden an und will von Nichts wissen, weint auch wohl.
Die Theorie der chronischen Krankheiten54 Unmuth, früh im Bette; er stösst unwillig die Kopf-Kissen hin und her, wirft das Deckbett von sich, entblösst sich, sieht Niemanden an und will von Nichts wissen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten55 Ärgerlich über Kleinigkeiten.
Die Theorie der chronischen Krankheiten56 Er ärgert sich über jede Kleinigkeit, und kann nicht aufhören, über die Fehler Anderer zu reden.
Die Theorie der chronischen Krankheiten57 Sehr ärgerlich und mit Nichts zufrieden, tadelt sie Alles; es ist ihr Alles zu stark und zu empfindlich, jedes Gerede, jedes Geräusch und jedes Licht.
Die Theorie der chronischen Krankheiten58Lgh. Sehr ärgerlich und empfindlich; das Geringste konnte ihn beleidigen und zum Zorne bringen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten59 Sehr ärgerlich, aufgebracht, grillig, nimmt sie jedes Wort übel und wird böse, wenn sie antworten soll.
Die Theorie der chronischen Krankheiten60 Zu hämischem Spott geneigt.
Die Theorie der chronischen Krankheiten61 Sie wird wüthig böse, als man ihr, bei gänzlicher Appetitlosigkeit, Etwas zu essen aufgenöthigt hatte.
Die Theorie der chronischen Krankheiten62 Ihr Verlangen ist grösser, als ihr Bedürfniss; sie isst und trinkt mehr, als ihr gut ist; sie geht weiter, als sie braucht und vertragen kann.
Die Theorie der chronischen Krankheiten63 Grosse Gleichgültigkeit und Theilnahmlosigkeit.
Die Theorie der chronischen Krankheiten64Kaiser, a.a. O. Gleichgültigkeit gegen das Leben.
Die Theorie der chronischen Krankheiten65 Das Leben kommt ihm gleichgültig vor, er setzt keinen Werth darauf.
Die Theorie der chronischen Krankheiten66 Ruhige gleichgültige Gemüths-Stimmung; um ihren nahen Tod unbekümmert, hofften sie weder, noch wünschten sie ihre Wiedergenesung. (Nachwirkung, bei zwei Selbstmördern, die Arsenik genommen.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten67La Motte, journ. de Med. LXX. Ruhe der Seele, (bei einer verzweifelnden Melancholischen).
Die Theorie der chronischen Krankheiten68Lgh. Ruhigen, festen Gemüths; er blieb sich in allen Ereignissen, die ihn trafen, gleich.
Die Theorie der chronischen Krankheiten69Lgh. Wohl gelaunt; er sucht sich gern mit Andern zu unterhalten.
Die Theorie der chronischen Krankheiten70Lgh. Mehr zum Frohsinn gestimmt, und geneigt, sich stets zu beschäftigen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten71Stf. Die ersten Minuten grosse Seelenruhe und Heiterkeit; nach einer halben Stunde aber ungeheure Unruhe und Ängstlichkeit; er stellte sich die Wirkungen des Giftes schrecklich vor, und wünschte fort zu leben; (bei einem verzweiflungsvollen Selbstmörder.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten72 Gedächtniss-Verminderung.
Die Theorie der chronischen Krankheiten73Myrrhen, a.a. O. Sehr fehlerhaftes Gedächtniss, lange Zeit hindurch.
Die Theorie der chronischen Krankheiten74 Vergesslichkeit, das Gedächtniss verlässt ihn.
Die Theorie der chronischen Krankheiten75 Dumm und schwach im Kopfe, gegen Mittag.
Die Theorie der chronischen Krankheiten76Mr. Dumm und düselig im Kopfe, dass er nicht denken konnte.
Die Theorie der chronischen Krankheiten77 Dumm und wüste im Kopfe, wie bei starkem Schnupfen und Verdriesslichkeit; der Kopf ist wie eine Laterne.
Die Theorie der chronischen Krankheiten78 Dummheit im Kopfe, wie von Unausgeschlafenheit, von Vormittag 11, bis Nachmittag 6 Uhr.
Die Theorie der chronischen Krankheiten79 Stumpfheit im Kopfe, ohne Schmerz.
Die Theorie der chronischen Krankheiten80Ebers, a.a. O. Verstandes-Schwäche.
Die Theorie der chronischen Krankheiten81Ebers, a.a. O. Langwierige Schwachsinnigkeit.
Die Theorie der chronischen Krankheiten82Kaiser, a.a. O. Delirien.
Die Theorie der chronischen Krankheiten83Guilbert, med. chir. Wahrnehm. Vol. II Altenb. Von Zeit zu Zeit wiederkehrendes Phantasiren.
Die Theorie der chronischen Krankheiten84 Zudrang verschiedner Gedanken, die er zu schwach ist, von sich zu entfernen, um sich mit einem einzigen zu beschäftigen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten85Kaiser, a.a. O. Die Sinn-Organe sind in krankhafter Thätigkeit.
Die Theorie der chronischen Krankheiten86Morgagni. Abwesenheit des Verstandes und der äussern und innern Sinne; er sah nicht, redete viele Tage nicht, hörte nicht und verstand Nichts; wenn man ihm sehr laut in die Ohren schrie, sah er die Anwesenden an, wie ein aus tiefem Schlafe erwachender Trunkener.
Die Theorie der chronischen Krankheiten87Ebers, a.a. O. Völlig sinnlos lag sie auf dem Bette, lallte unverständliche Töne, die Augen starr, kalten Schweiss auf der Stirne; Zittern am ganzen Leibe, Puls klein, hart und sehr schnell.
Die Theorie der chronischen Krankheiten88Kaiser, a.a. O. Das Selbstbewusstseyn schwindet oder wird getrübt.
Die Theorie der chronischen Krankheiten89Pyl, Samml. VIII., S. 98 sq. Verlust der Empfindung und des Bewusstseyns, dass er nicht wusste, was mit ihm vorging.
Die Theorie der chronischen Krankheiten90Misc. N. C. Dec. III. an. 9. 10. S. 390. Bewusstlosigkeit und Sprachlosigkeit.
Die Theorie der chronischen Krankheiten91 Irre-Ideen bei offnen Augen, ohne sich Phantasieen bewusst zu seyn, weder vorher, noch nachher.
Die Theorie der chronischen Krankheiten92Ebers, a.a. O. Wahnsinn; erst Kopfweh, ungeheure Angst, Geräusch vor den Ohren, wie von vielen grossen Glocken, und wenn er die Augen aufthat, sah er stets einen Menschen, welcher sich (ehedem) auf dem Boden des Hauses aufgehenkt hatte, er ihm unablässig bittend winkte, ihn abzuschneiden; er lief dahin mit einem Messer, da er ihn aber nicht abschneiden konnte, gerieth er in Verzweiflung und wollte sich selbst erhenken, daran aber verhindert, ward er so unruhig, dass man ihn kaum im Bette erhalten konnte, verlor die Sprache, bei vollem Verstande, und konnte, da er sich schriftlich ausdrücken wollte, nur unverständliche Zeichen hinsetzen, wobei er zitterte, weinte, mit Angst-Schweiss vor der Stirne, niederkniete, und die Hände bittend in die Höhe hob.
Die Theorie der chronischen Krankheiten93Amatus Lusitanus. Wuth; er musste gefesselt werden und suchte zu entfliehen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten94Pearson, in Samml. br. Abhandl. f. prakt. Ärzte. XIII. 4. Eingenommenheit des Kopfes.
Die Theorie der chronischen Krankheiten95 Starke Eingenommenheit des Kopfes, Abends. (d. 3. T.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten96 Schwäche im Kopfe, vor vielen Schmerzen, mit Schwäche und Weichlichkeit in der Herzgrube, so arg, dass sie recht krank war.
Die Theorie der chronischen Krankheiten97 Düselig im Kopfe, beim Gehen im Freien, was sich beim wieder Eintreten in das Zimmer vermehrt. (n. 1/2 St.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten98Buchholz, Beitr. z. ger. Arzneik. IV., 164. Düsterheit im Kopfe.
Die Theorie der chronischen Krankheiten99 Dämisch im Kopfe, nach dem Schlafe.
Die Theorie der chronischen Krankheiten100Hbg. Wüst im Kopfe.
Die Theorie der chronischen Krankheiten101 Betäubung im Kopfe, wie von allzueiliger Verrichtung übermässiger Geschäfte, mit innerer Unruhe. (n. 2 T.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten102Ebers, a.a. O. Sinnlose Kopf-Betäubung und Schwindel.
Die Theorie der chronischen Krankheiten103Alberti, a.a. O. Taumlicht im Kopfe.
Die Theorie der chronischen Krankheiten104Lgh. Taumlicht, dumm und schwindelicht im Kopfe, beim Gehen im Freien, am meisten in der Stirne, wie betrunken, dass er bald auf diese, bald auf jene Seite hintaumelte, und jeden Augenblick zu fallen fürchtete. (n. 9 1/2 St.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten105Kaiser, a.a. O. - Thomson, Edinbg. Versuche. IV. - Tennert, Prat. med. lib. 6, p. 6. Schwindel.
Die Theorie der chronischen Krankheiten106 Schwindel im Sitzen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten107Lgh. Schwindel, bloss beim Gehen, als wenn er auf die rechte Seite fallen wollte.
Die Theorie der chronischen Krankheiten108 Schwindel,dass sie sich anhalten muss, wenn sie die Augen zuthut, alle Abende,
Die Theorie der chronischen Krankheiten109Myrrhen, a.a. O. Schwindel mit Gesichts-Verdunkelung.
Die Theorie der chronischen Krankheiten110Stf. Schwindel, mit Vergehen der Gedanken beim Aufrichten.
Die Theorie der chronischen Krankheiten111Stf. Heftiger Schwindel, mit Brecherlichkeit, im Liegen; er muss sich aufsetzen, um es zu mindern.
Die Theorie der chronischen Krankheiten112Kaiser, a.a. O. Schwindel im Kopfschmerz.
Die Theorie der chronischen Krankheiten113Grimm, Misc. N. C. Dec. III. Kopfschmerzen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten114G. W. Wedel, Diss. de Arsen. Jen. 1719. S. 10. Mehrtägige Kopf-Schmerzen und Schwindel.
Die Theorie der chronischen Krankheiten115Joh. Jacobiund Rau, Acta N. C. Knape, Annal. der Staats-Arzneik. I., 1. Ungeheures Kopfweh.
Die Theorie der chronischen Krankheiten116 Kopfschmerz im Hinterkopfe.
Die Theorie der chronischen Krankheiten117Knape, a.a. O. Halbseitiges Kopfweh.
Die Theorie der chronischen Krankheiten118 Kopfschmerz, einige Tage über, welcher sich von Auflegung kalten Wassers gleich lindert, sich aber noch mehr verstärkt, wenn man es wegnimmt.
Die Theorie der chronischen Krankheiten119Hg. Kopfschmerz über dem linken Auge, sehr arg Abends und Nachts.
Die Theorie der chronischen Krankheiten120Th. Rau, a.a. O. Periodischer Kopfschmerz.
Die Theorie der chronischen Krankheiten121Lgh. Betäubendes, drückendes Kopfweh, vorzüglich an der Stirn; in jeder Lage.
Die Theorie der chronischen Krankheiten122Lgh. Betäubendes, drückendes Kopfweh, besonders an der rechten Stirn-Seite, gleich über der Braue des rechten Auges, das beim Runzeln der Stirne wie wund schmerzt.
Die Theorie der chronischen Krankheiten123Lgh. Betäubendes, drückendes Kopfweh, am meisten an der Stirne, mit feinen Stichen an der linken Schläfe-Gegend, nahe beim äussern Augenwinkel, beim Gehen und Stehen; im Sitzen wieder vergehend. (n. 2 1/2 St.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten124 Zerschlagenheits-Schmerz auf einer Kopf-Seite, gleich früh, beim Aufstehen aus dem Bette. (n. 12 St.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten125 Wie vor den Kopf geschlagen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten126 Zerschlagenheits- oder Wundheits-Schmerz in der Stirn und über der Nase, der von Reiben kurz vergeht.
Die Theorie der chronischen Krankheiten127 Schwer und wüst im Kopfe, dass er nicht gut aufstehen kann, er muss liegen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten128Buchholz, a.a. O. Grosse Schwerheit im Kopfe, besonders im Stehen und Sitzen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten129 Grosse Schwere im Kopfe, mit Ohrensausen; sie vergeht im Freien, kommt aber beim Eintritt in die Stube sogleich wieder. (n. 16 St.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten130 Ungeheuere Schwere des Kopfes, als wenn das Gehirn von einer Last niedergedrückt würde, mit Ohren-Sausen, früh, nach dem Aufstehen aus dem Bette. (n. 24 St.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten131 Schwere des Kopfes, mit drückendem Schmerze, früh. (n. 72 St.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten132Lgh. Drückender Schmerz in der rechten Schläfe-Gegend, in allen Lagen. (n. 3 St.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten133Lgh. Drückend ziehender Schmerz in der rechten Stirn-Seite. (n. 2 3/4 St.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten134Lgh. Drückend stichartiger Schmerz in der linken Schläfe, der bei Berührung nicht vergeht. (n. 2 1/2 St.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten135 Spannung im Kopfe, Kopfschmerz, wie gespannt.
Die Theorie der chronischen Krankheiten136 Klemmender Kopf-Schmerz über den Augen, der bald vergeht.
Die Theorie der chronischen Krankheiten137 Ziehendes Kopfweh unter der Kranznaht, alle Nachmittage einige Stunden.
Die Theorie der chronischen Krankheiten138Bhr. Reissende Schmerzen im Hinterhaupte.
Die Theorie der chronischen Krankheiten139 Reissen im Kopfe und zugleich im rechten Auge.
Die Theorie der chronischen Krankheiten140 Aus Reissen und Schwerheit zusammengesetzter Kopfschmerz, mit schläfriger Mattigkeit am Tage. (n. 4 T.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten141 Reissendes Stechen in der linken Schläfe.
Die Theorie der chronischen Krankheiten142Lgh. Stich-Schmerz an der linken Schläfe, der bei Berührung verging.
Die Theorie der chronischen Krankheiten143 Klopfendes Kopfweh in der Stirne, gleich über der Nasenwurzel.
Die Theorie der chronischen Krankheiten144Stf. Heftig klopfendes Kopfweh in der Stirn, bei Bewegung.
Die Theorie der chronischen Krankheiten145Stf. Heftig klopfendes Kopfweh im ganzen Kopfe, besonders in der Stirn, mit Brecherlichkeit, beim Aufrichten im Bette.
Die Theorie der chronischen Krankheiten146 Scharfes, hartes Klopfen, wie Hacken, im ganzen Kopfe, als wenn es ihr den Schädel auseinander treiben wollte, Nachts, 2 Uhr, unter ausbrechendem Schweisse.
Die Theorie der chronischen Krankheiten147 Hämmern, wie Hammer-Schläge, in den Schläfen, sehr schmerzhaft, in der Mittags- und Mitternachts-Stunde, 1/2 Stunde lang, worauf sie dann auf ein Paar Stunden am Körper wie gelähmt ist.
Die Theorie der chronischen Krankheiten148 Dumpf klopfender Kopf-Schmerz in der einen Kopf-Hälfte, bis über das Auge.
Die Theorie der chronischen Krankheiten149 Bei Bewegung, Gefühl, als wenn das Gehirn sich bewegte und an den Schädel anschlüge.
Die Theorie der chronischen Krankheiten150Whl. Bei Bewegung des Kopfes scheint das Gehirn zu schwappern, mit Drücken darauf, beim Gehen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten151 Knickernde Empfindung im Kopfe, über dem Ohre, beim Gehen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten152 Die Haut des Kopfes schmerzt beim Berühren, wie unterköthig.
Die Theorie der chronischen Krankheiten153 Schmerzhaftigkeit der Haare bei Berührung.
Die Theorie der chronischen Krankheiten154Baylies, in Samml. br. Abhandl. f. pr. Ärzte, VII. 2. Ausfallen der Kopf-Haare.
Die Theorie der chronischen Krankheiten155 Zerschlagenheits-Schmerz auf dem äussern Kopfe, der sich beim Befühlen verschlimmert.
Die Theorie der chronischen Krankheiten156 Zusammenziehender Schmerz auf dem Kopfe.
Die Theorie der chronischen Krankheiten157 Kriebeln auf den Bedeckungen des Hinterhauptes, als wenn die Haarwurzeln sich bewegten.
Die Theorie der chronischen Krankheiten158Knape, a.a. O. Brenn-Schmerz auf dem Haar-Kopfe.
Die Theorie der chronischen Krankheiten159Heimreich, in Act. N. C. II. obs. 10. Geschwulst des Kopfes.
Die Theorie der chronischen Krankheiten160Quelmalz, a.a. O. Geschwulst des ganzen Kopfes.
Die Theorie der chronischen Krankheiten161Siebold, in Hufel. Journ. IV. Geschwulst des Kopfes und Gesichtes.
Die Theorie der chronischen Krankheiten162Knape, a.a. O. Ungeheure Kopf- und Gesichts-Geschwulst.
Die Theorie der chronischen Krankheiten163Knape, a.a. O. Haut-Geschwulst des Kopfes, des Gesichtes, der Augen, des Halses und der Brust, von natürlicher Farbe.
Die Theorie der chronischen Krankheiten164Knape, a.a. O. Jückendes Fressen auf dem Kopfe.
Die Theorie der chronischen Krankheiten165Lgh. Fressendes Jücken auf dem ganzen Kopfe, zum Kratzen reizend.
Die Theorie der chronischen Krankheiten166Knape, a.a. O. Brennendes Jücken auf dem Haarkopfe.
Die Theorie der chronischen Krankheiten167Lgh. Geschwürartig schmerzendes Jücken, das zum Kratzen reizt, auf dem ganzen Haarkopfe, welcher allenthalben, am meisten aber am Hinterhaupte, wie mit Blut unterlaufen, schmerzt. (n. 7 St.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten168Lgh. Blüthchen mit Schorf bedeckt, am linken Haarkopfe, das zum Kratzen reizt und beim Reiben wie unterköthig schmerzt. (n. 2 St.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten169Lgh. Ausschlags-Blüthen auf dem ganzen Haarkopfe, die, wie der ganze Haarkopf, beim Reiben und Berühren, wie unterköthig oder wie mit Blut unterlaufen schmerzen. (n. 11 St.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten170Vicat, a.a. O. Unzählige sehr rothe Blüthchen auf dem Haarkopfe.
Die Theorie der chronischen Krankheiten171Heimreich, a.a. O. Pustel-Ausschlag brennenden Schmerzes auf dem Haarkopfe und im Gesichte.
Die Theorie der chronischen Krankheiten172Lgh. Blüthchen an der linken Schläfe, zum Kratzen reizend, blutiges Wasser von sich gebend, und nach dem Reiben wund schmerzend.
Die Theorie der chronischen Krankheiten173Lgh. Zwei grosse Blüthchen an der Stirn, zwischen den Augenbrauen, die zum Kratzen reizen, blutiges Wasser von sich geben, und den folgenden Tag mit Eiter gefüllt sind.
Die Theorie der chronischen Krankheiten174Knape, a.a. O. Eingefressene Geschwüre auf dem Haarkopfe.
Die Theorie der chronischen Krankheiten175Heimreich, a.a. O. Fingerdicke Geschwürkruste auf dem Haarkopfe, welche in einigen Wochen abfiel.
Die Theorie der chronischen Krankheiten176Knape, a.a. O. Geschwürkruste auf dem Haarkopfe, bis zur Mitte der Stirne.
Die Theorie der chronischen Krankheiten177 Das Auge der rechten Seite schmerzt tief innerlich, mit heftigen Stichen beim Wenden, dass sie es kaum drehen konnte.
Die Theorie der chronischen Krankheiten178 Drückender, beim Aufblicken sich mehrender Schmerz über dem linken Augenlide und in der oberen Hälfte des Augapfels.
Die Theorie der chronischen Krankheiten179 Drückender, Stunden lang dauernder Schmerz unter dem rechten Auge, Nachts, dass sie vor Angst nicht im Bette bleiben konnte.
Die Theorie der chronischen Krankheiten180Lgh. Drücken im linken Auge, als wenn Sand hinein gekommen wäre. (n. 2 St.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten181 Ziehender Schmerz in den Augen, und Fippern in den Lidern.
Die Theorie der chronischen Krankheiten182 Zucken im linken Auge.
Die Theorie der chronischen Krankheiten183Schlegel, in Htb. u. Tr. Reissen im Auge, zuweilen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten184 Klopfen, wie Puls, in den Augen, und bei jedem Schlage ein Stich, nach Mitternacht.
Die Theorie der chronischen Krankheiten185 Jücken um die Augen und die Schläfe, wie mit unzähligen glühenden Nadeln.
Die Theorie der chronischen Krankheiten186Lgh. Beissen fressendes Jücken in beiden Augen, zum Reiben nöthigend. (n. 3 St.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten187 Brennen am Rande der obern Augenlider.
Die Theorie der chronischen Krankheiten188 Brennen in den Augen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten189N. med. chir. Wahrnehm. a.a. O. Brennen in den Augen; der Nase, dem Munde.
Die Theorie der chronischen Krankheiten190N. med. chir. Wahrn. a.a. O. Rothe, entzündete Augen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten191Kaiser, a.a. O. Entzündung der Bindehaut im Auge.
Die Theorie der chronischen Krankheiten192Heun, allgem. med. Annal. 1805. Febr. Entzündung der Augen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten193Guilbert, a.a. O. Heftige Entzündung der Augen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten194Quelmalz, a.a. O. Geschwulst der Augen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten195N. med. chir. W. a.a. O. Geschwulst der Augenlider.
Die Theorie der chronischen Krankheiten196Whl. Ödematöse Geschwulst der Augenlider, ohne Schmerzen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten197Whl. Anschwellung erst des obern, dann auch des untern linken Augenlides, darauf der Stirn, des Kopfes und Halses, ohne Schmerzen und ohne Schleim-Absonderung; Kopf- und Hals-Geschwulst erreichten eine furchtbare Grösse.
Die Theorie der chronischen Krankheiten198Knape, a.a. o. Verschwollene Augen und Lippen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten199Fr. H. Schmerzlose Geschwulst unter dem linken Auge, die das Auge zum Theil zudrückt und sehr weich ist. (n. 5 T.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten200 Gilbe der Augen, wie bei Gelbsucht.
Die Theorie der chronischen Krankheiten201Whl. Gelbes Augenweiss, wie bei einem Gelbsüchtigen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten202Kaiser, a.a. O. Mattes Ansehen der Augen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten203 Trockenheit der Augenlider, als rieben sie das Auge, im Lesen bei Kerzenlicht.
Die Theorie der chronischen Krankheiten204 Die Augenlid-Ränder schmerzen bei Bewegung, als wären sie trocken und rieben sich auf den Augäpfeln, sowohl im Freien, als im Zimmer.
Die Theorie der chronischen Krankheiten205Guilbert, a.a. O. Thränende Augen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten206Fr. H. Stetes starkes Wässern des rechten Auges, 8 Tage lang. (n. 2 T.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten207Guilbert, a.a. O. Scharfe Thränen, welche die Backen wund machen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten208Fr. H. Wässernund Jücken der Augen; früh etwas Eiter darin.
Die Theorie der chronischen Krankheiten209 Zugeklebte Augenlider, früh.
Die Theorie der chronischen Krankheiten210Whl. Zugeklebte äussere Augenwinkel, von Augenbutter, früh.
Die Theorie der chronischen Krankheiten211 Zittern in den obern Augenlidern, immerwährend, mit Thränen der Augen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten212Whl. Die (ödematös geschwollenen) Augenlider schliessen sich fest und krampfhaft zu und haben das Ansehen, als wären sie aufgeblasen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten213J. Mat. Müller, in Ephem. N. C. Verdrehung der Augen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten214Eph. N. Cent. X. app. p. 463. Verdrehung der Augen und der Hals-Muskeln.
Die Theorie der chronischen Krankheiten215Guilbert, a.a. O. Hervorgetretene Augen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten216Kaiser, a.a. O. Hervorgetriebene Augen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten217Kaiser, a.a. O. Starres, nach oben gerichtetes Auge.
Die Theorie der chronischen Krankheiten218Myrrhen, a.a. O. Fürchterlich stiere Augen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten219Guilbert, a.a. O. Stierer Blick.
Die Theorie der chronischen Krankheiten220Whl. Stierer Blick.
Die Theorie der chronischen Krankheiten221Kaiser, a.a. O. Stierer Blick, ohne Erweiterung der Pupillen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten222Majault, in Samml. br. Abhandl. f. pr. Ärzte. VIII. 1. 2. Wilder Blick.
Die Theorie der chronischen Krankheiten223Hbg. Es zieht ihm die Augenlider, zu; er ist müde.
Die Theorie der chronischen Krankheiten224Lgh. Verengerte Pupillen. (n. 1 1/2, 3 St.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten225Myrrhen, a.a. O. Gesichts-Schwäche, lange Zeit hindurch.
Die Theorie der chronischen Krankheiten226 Undeutliches Sehen, wie durch einen weissen Flor.
Die Theorie der chronischen Krankheiten227Richard, a.a. O. Er erkennt die Umstehenden nicht.
Die Theorie der chronischen Krankheiten228Baylies, a.a. O. Verdunkelung des Gesichtes.
Die Theorie der chronischen Krankheiten229Richard, a.a. O. Verdunkelung des Gesichtes; es ist ihm schwarz vor den Augen. (sogleich.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten230Kaiser, a.a. O. Dunkelheit und Flimmern vor den Augen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten231Ebers, a.a. O. Fast gänzliche Erblindung bei einer Schwachsichtigen, mit Verlust des Gehöres und mit langdauernder Stumpfsinnigkeit.
Die Theorie der chronischen Krankheiten232Alberti, a.a. O. Gelbwerden vor den Augen, während der Übelkeit.
Die Theorie der chronischen Krankheiten233 Weisse Flecke oder Punkte vor den Augen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten234Ebers, a.a. O. Funken vor den Augen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten235Ebers, a.a. O. Empfindlichkeit gegen das Licht, Licht-Scheu.
Die Theorie der chronischen Krankheiten236 Schnee blendet die Augen, dass sie thränen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten237Bhr. In den Ohren, Zwängen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten238 Klamm-Schmerz äusserlich an den Ohren.
Die Theorie der chronischen Krankheiten239 Reissen im Innern des Ohres.
Die Theorie der chronischen Krankheiten240 Ziehendes Reissen im linken Ohrläppchen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten241 Ziehendes Reissen hinter dem Ohre, den Hals herab, bis in die Schulter.
Die Theorie der chronischen Krankheiten242 Stechendes Reissen zum linken Ohrgange heraus, mehr Abends. (d. 1. T.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten243 Stechen im Ohre, früh.
Die Theorie der chronischen Krankheiten244Fr. H. Angenehmes Krabbeln in beiden Ohren, tief drin, zehn Tage lang.
Die Theorie der chronischen Krankheiten245Lgh. Wollüstiger Kitzel im rechten Ohr-Gange, der zum Reiben zwang.
Die Theorie der chronischen Krankheiten246 Brennen im äussern Ohre, Abends. (n. 5 St.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten247 Verstopftheits-Gefühl im linken Ohr-Gange, wie von aussen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten248 Schwerhörigkeit, als wenn die Ohren verstopft wären. (n. 16 St.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten249 Wie Taubhörigkeit legt es sich beim Schlingen inwendig vor das Ohr.
Die Theorie der chronischen Krankheiten250Richard, a.a. O. Er versteht die Menschen nicht, was sie reden.
Die Theorie der chronischen Krankheiten251Hg. Taubheit.
Die Theorie der chronischen Krankheiten252Lgh. Klingen im rechten Ohre, beim Sitzen. (n. 1 1/2 St.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten253 Wie Lauten in den Ohren und im ganzen Kopfe.
Die Theorie der chronischen Krankheiten254 Sausen in den Ohre bei jedem Anfalle der Schmerzen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten255Thomson, a.a. O. - Baylies, a.a. O. Brausen in den Ohren.
Die Theorie der chronischen Krankheiten256 Starkes Rauschen vor den Ohren, wie von einem nahen Wasser-Wehre.
Die Theorie der chronischen Krankheiten257 In der Nasen-Wurzel, Schmerz im Knochen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten258 Stiche in den Nasen-Knochen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten259 Heftiger Blut-Fluss aus der Nase, bei Ärgerlichkeit. (n. 3 T.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten260Heimreich, Arsen. als Fiebermitt. Heftiges Nasenbluten, nach starkem Erbrechen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten261Ng. Stinkende Jauche fliesst aus der hoch oben geschwürigen Nase, und macht, in den Mund tröpfelnd einen bittern Geschmack.
Die Theorie der chronischen Krankheiten262 Abwechselnd, bald Pech-, bald Schwefel-Geruch vor der Nase.
Die Theorie der chronischen Krankheiten263Htb. und Tr. Das Gesicht ist eingefallen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten264Majault, a.a. O. Blasses Gesicht.
Die Theorie der chronischen Krankheiten265Kaiser, a.a. O. Blässe des Gesichtes mit entstellten Zügen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten266J. G. Greiselius, in Misc. Nat. cur. Dec. I. Blässe des Gesichtes mit eingefallenen Augen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten267Htb. und Tr. Blasses, gelbes, cachektisches Ansehen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten268Henning, a.a. O. Todten-Blässe.
Die Theorie der chronischen Krankheiten269Alberti, a.a. O. Todten-Farbe des Gesichtes.
Die Theorie der chronischen Krankheiten270 Gelbes Gesicht mit eingefallenen Augen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten271Müller, a.a. O. Eph. N. C., a.a. O. Bläuliches, missfarbiges Gesicht.
Die Theorie der chronischen Krankheiten272Knape, a.a. O. Erd- und Blei-farbiges Gesicht mit grünen und blauen Flecken und Striemen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten273 Verzerrte Gesichts-Züge, wie von Unzufriedenheit.
Die Theorie der chronischen Krankheiten274Kaiser, a.a. O. Veränderte, entstellte Gesichts-Züge.
Die Theorie der chronischen Krankheiten275Alberti, a.a. O. Todten ähnliches Ansehen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten276Guilbert, a.a. O. Zuckungen in den Gesichts-Muskeln.
Die Theorie der chronischen Krankheiten277 Drücken im linken Oberkiefer.
Die Theorie der chronischen Krankheiten278 Jücken im Gesichte, bis zum Wund-Kratzen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten279Stf. Gedunsenes, rothes Gesicht, mit geschwollenen Lippen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten280Kaiser, a.a. O. Aufgetriebenes, rothes Gesicht.
Die Theorie der chronischen Krankheiten281Htb. und Tr. Geschwulst des ganzen Gesichtes. (von äusserer Auflegung.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten282J. C. Tenner, in SimonsSamml. d. n. Beob. f. d. J. 1788. Geschwulst des Gesichtes
Die Theorie der chronischen Krankheiten283Th. Fowler, med rep. of the eff. of arsen. Geschwulst im Gesichte, elastischer Art, besonders an den Augenlidern, und vorzüglich früh, bei drei Personen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten284Tennert, prac. lib. 6. p. 237. Geschwulst des Gesichtes mit Ohnmachten und Schwindel.
Die Theorie der chronischen Krankheiten285Sr. Harte Geschwulst an beiden Stirnhügeln, wie ein Nuss; die Geschwulst nimmt Abends zu.
Die Theorie der chronischen Krankheiten286Knape, a.a. O. Ausschlag auf der Stirne.
Die Theorie der chronischen Krankheiten287N. med. chir. Wahrn., a.a. O. Knöthchen, Buckelchen auf der Stirne.
Die Theorie der chronischen Krankheiten288N. med. chir. Wahrn., a.a. O. Geschwüre im ganzen Gesichte.
Die Theorie der chronischen Krankheiten289Baylies, a.a. O. Die Lippen sind bläulich.
Die Theorie der chronischen Krankheiten290Kaiser, a.a. O. Bläuliche Lippen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten291Guilbert, a.a. O. Schwarz gefleckte Lippen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten292Alberti, a.a. O. Schwärzlich aussen um den Mund.
Die Theorie der chronischen Krankheiten293 Klemmendes Fippern oder Zucken auf der einen Seite der Oberlippe, vorzüglich beim Einschlafen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten294 Jücken, wie mit unzähligen brennenden Nadeln in der Oberlippe, bis unter die Nase, und den Tag darauf Geschwulst der Oberlippe über dem Rothen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten295Stf. Geschwulst der Lippen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten296Lgh. Bluten der Unterlippe, nach dem Essen. (n. 1 1/2 St.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten297 Eine braune Steife zusammengeschrumpften, fast wie verbrannten Oberhäutchens zieht sich mitten im Rothen der Unterlippe hin.
Die Theorie der chronischen Krankheiten298 Rothe, schwindenartige Haut um den Mund herum.
Die Theorie der chronischen Krankheiten299 Ausschlag, ausgefahren, an den Lippen, am Rande des Rothen, unschmerzhaft. (n. 14 T.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten300 Ausschlag am Munde, brennenden Schmerzes.
Die Theorie der chronischen Krankheiten301 Schmerzende Knoten in der Oberlippe.
Die Theorie der chronischen Krankheiten302Isenflamm-Steimmig, Diss. de rem. susp. et. ven. Erlangen 1767. Geschwür-Ausschlag um die Lippen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten303Sr. Ausschlag an der Unterlippe, wie Wasser-Krebs, mit dicker Kruste und speckigem Grunde.
Die Theorie der chronischen Krankheiten304 Um sich fressendes Geschwür an der Lippe, schmerzend Abends nach dem Niederlegen, wie Reissen und Salz-Beissen, am Tage bei Bewegung; am schlimmsten bei Berührung und an der Luft; es verhindert den Schlaf, und weckt auch die Nacht. (n. 14 T.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten305 Die Unterkiefer-Drüsen sind geschwollen, mit Druck- und Quetschungs-Schmerz.
Die Theorie der chronischen Krankheiten306Hg. Geschwulst der Unterkiefer-Drüsen, mit Schmerzhaftigkeit bei äusserm Drucke.
Die Theorie der chronischen Krankheiten307Sr. Harte Geschwulst der linken Unterkiefer-Drüse; sie läuft besonders Abends mehr an.
Die Theorie der chronischen Krankheiten308 Zahn-Schmerz, mehr Druck, als Ziehen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten309 Zuckendes, anhaltendes Zahnweh, bis in die Schläfe, welches durch Aufsitzen im Bette erleichtert oder gehoben wird.
Die Theorie der chronischen Krankheiten310 Reissen in den Zähnen und zugleich im Kopfe, worüber sie so wüthig wird, dass sie sich mit geballten Fäusten an den Kopf schlägt; gleich vor Eintritt der Regel.
Die Theorie der chronischen Krankheiten311 Schmerz mehrerer Zähen(im Zahnfleische), als wenn sie los wären und herausfallen wollten; doch vermehrt sich der Schmerz nicht beim Kauen. (n. 1 St.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten312 Schmerzhafte Lockerheit der Zähne; sie schmerzen wundartig für sich und noch mehr beim Kauen; ebenso schmerzt auch bei Berührung das Zahnfleisch, und der Backen dieser Seite schwillt an.
Die Theorie der chronischen Krankheiten313 Ein Zahn wird locker und hervorstehend, früh; das Zahnfleisch davon schmerzt beim Befühlen, noch mehr aber dann der äussere Theil des Backens, hinter welchem der lockere Zahn ist; beim zusammen Beissen der Zähne schmerzt der Zahn nicht.
Die Theorie der chronischen Krankheiten314van Eggern, Diss. de Vacill, dent. Duisb. 1787. Convulsivisches zusammen Knirschen der Zähne.
Die Theorie der chronischen Krankheiten315Kaiser, a.a. O. Zähne-Knirschen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten316van Eggern, a.a. O. Ausfallen der Zähne.
Die Theorie der chronischen Krankheiten317 Im Zahn-Fleische, Stechen, früh.
Die Theorie der chronischen Krankheiten318 Nächtlicher reissender Schmerz im Zahnfleische des Spitz-Zahnes, der, so lange er auf der leidenden Seite liegt, unerträglich ist, durch Ofenwärme aber aufhört; den Morgen darauf ist die Nase geschwollen und schmerzhaft bei Berührung. (n. 3 T.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten319Baylies, a.a. O. Die Zunge ist bläulich.
Die Theorie der chronischen Krankheiten320Alberti, a.a. O. Weisse Zunge.
Die Theorie der chronischen Krankheiten321 Gefühllosigkeit der Zunge, sie ist wie todt gebrannt, und ohne Geschmacks-Empfindung.
Die Theorie der chronischen Krankheiten322 Stich-Schmerz, wie von einer Gräte, in der Zungen-Wurzel, beim Schlucken und Wenden des Kopfes.
Die Theorie der chronischen Krankheiten323 Bohrender Schmerz im rechten Zungen-Rande, im Halb-Schlafe.
Die Theorie der chronischen Krankheiten324 Schmerz an der Zunge, als wenn Bläschen voll brennenden Schmerzes daran wären.
Die Theorie der chronischen Krankheiten325 Angefressenheit der Zunge, an der Seite der Spitze, mit beissendem Schmerze. (n. 14 T.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten326Bhr. An der Gaumen-Decke, lange anhaltendes Rauhheits-Gefühl.
Die Theorie der chronischen Krankheiten327 Kratziges, scharriges Gefühl, hinten am Gaumen-Vorhange ausser dem Schlingen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten328 Kratzen und Galstern im Halse, wie von ranzigem Fette, nachdem sie früh das erst Mal Etwas hinunter schluckte.
Die Theorie der chronischen Krankheiten329 Im Halse Gefühl, als wenn ein Haar darin wäre.
Die Theorie der chronischen Krankheiten330 Gefühl im Halse, wie von einem Klumpen Schleim, mit Blut-Geschmacke.
Die Theorie der chronischen Krankheiten331 Reissender Schmerz im Schlunde und den ganzen Hals herauf, auch ausser dem Schlingen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten332Richard, a.a. O. - Buchholz, a.a. O. Brennen im Halse.
Die Theorie der chronischen Krankheiten333Knape, a.a. O. - Kopp, Jahrb. der Staats-Arzneik II., S. 182. Brennen im Schlunde
Die Theorie der chronischen Krankheiten334Rau, a.a. O. Innere Hals-Entzündung.
Die Theorie der chronischen Krankheiten335Feldmann, in Comm. lit. Nor. 1743. p. 56. Brandige Hals-Bräune.
Die Theorie der chronischen Krankheiten336Richard, a.a. O. Zusammen Wickeln im Schlunde und Magen, als wenn ein Faden in einen Knaul gewickelt würde.
Die Theorie der chronischen Krankheiten337Preussius, Eph. N. C. Cent. III., obs. 15. Zusammenschnürende Empfindung im Halse.
Die Theorie der chronischen Krankheiten338N. m. ch. Wahrn., a.a. O. Zusammenschnürung des Schlundes (der Speiseröhre).
Die Theorie der chronischen Krankheiten339Alberti, a.a. O. Es will ihm den Hals ganz zudrücken, und nichts mehr durch den Schlund gehen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten340N. m. ch. Wahrn., a.a. O. Schlingen sehr schmerzhaft.
Die Theorie der chronischen Krankheiten341Rau, a.a. O. Schwieriges Schlingen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten342 Wie Lähmung des Schlundes und der Speiseröhre; die gekaute Semmel wollte sich nicht hinunter schlingen lassen, sie ging nur schwierig hinab,unter klemmendem Drucke, als hätte die Speiseröhre nicht Kraft dazu; er hörte es hinab kollern.
Die Theorie der chronischen Krankheiten343Buchholz, a.a. O. Trockenheits-Gefühl auf der Zunge.
Die Theorie der chronischen Krankheiten344Stf. Grosses Trockenheits-Gefühl im Munde, mit heftigem Durste; er trinkt jedoch nur wenig auf einmal.
Die Theorie der chronischen Krankheiten345 Trockenheits-Gefühl im Halse; sie musste immer trinken, weil es ihr sonst war, als wenn sie verdursten sollte.
Die Theorie der chronischen Krankheiten346 Arge Trockenheit im Munde und heftiger Durst.
Die Theorie der chronischen Krankheiten347Thilenius, in Richters chir. Bibl. V. S. 540. Starke Trockenheit im Munde.
Die Theorie der chronischen Krankheiten348Guilbert, a.a. O. - Majault, a.a. O. Trockenheit der Zunge.
Die Theorie der chronischen Krankheiten349Hbg. Viel Speichel; er muss oft ausspucken.
Die Theorie der chronischen Krankheiten350 Speichel-Auswurf bitteren Geschmackes.
Die Theorie der chronischen Krankheiten351N. m. chir. Wahrn., a.a. O. Blutiger Speichel.
Die Theorie der chronischen Krankheiten352 Schleimig im Munde und Halse. (n. 2 St.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten353 Grauer Schleim-Auswurf durch Rachsen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten354Richard, a.a. O. Salziger Auswurf (durch Rachsen?)
Die Theorie der chronischen Krankheiten355Richard, a.a. O. Bitterer Auswurf.
Die Theorie der chronischen Krankheiten356 Grüner, bitterer Rachen-Auswurf, früh.
Die Theorie der chronischen Krankheiten357Morgagni, a.a. O. Bitterkeit im Munde, mit gelbem Durchlaufe.
Die Theorie der chronischen Krankheiten358 Bitterer Geschmack im Munde, nach dem Essen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten359 Bitterlich widerlicher Geschmack im Munde, nach Essen und Trinken.
Die Theorie der chronischen Krankheiten360 Bitterkeit im Halse, nach dem Essen, bei richtigem Geschmacke der Speisen, einen Tag um den andern, (wie ein dreitägiges Fieber.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten361 Bitter im Munde, ohne etwas gegessen zu haben.
Die Theorie der chronischen Krankheiten362Hg. Bittrer Geschmack im Munde, früh.
Die Theorie der chronischen Krankheiten363 Holzig trockner Geschmack im Munde.
Die Theorie der chronischen Krankheiten364 Faulig stinkender Geschmack im Munde.
Die Theorie der chronischen Krankheiten365 Fauliger Geschmack, früh, wie faules Fleisch.
Die Theorie der chronischen Krankheiten366 Saurer Geschmack im Munde; auch die Speisen schmecken sauer.
Die Theorie der chronischen Krankheiten367 Die Speisen haben alle einen salzigen Geschmack.
Die Theorie der chronischen Krankheiten368 Die Speisen schmecken zu wenig gesalzen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten369 Bier schmeckt schaal.
Die Theorie der chronischen Krankheiten370 Luftmalz-Bier schmeckt bitter.
Die Theorie der chronischen Krankheiten371 Durstlosigkeit, Mangel an Durst.
Die Theorie der chronischen Krankheiten372Preussius, a.a. O. -Rau, a.a. O. - Pet. d Appono, de ven. Durst.
Die Theorie der chronischen Krankheiten373Alberti, a.a. O. Tom. II. Grosser Durst.
Die Theorie der chronischen Krankheiten374Büttner, a.a. O. Starker Durst, immerwährend.
Die Theorie der chronischen Krankheiten375Majault, a.a. O. Heftiger Drust.
Die Theorie der chronischen Krankheiten376Forestus, a.a. O. Erstickender Durst.
Die Theorie der chronischen Krankheiten377Majault, a.a. O. Brennender Durst.
Die Theorie der chronischen Krankheiten378Buchholz, a.a. O. - Guilbert, a.a. O., Crüger. Unauslöschlicher Durst.
Die Theorie der chronischen Krankheiten379Güldenklee, a.a. O. Unauslöschlicher Durst, mit Trockenheit der Zunge, des Schlundes und der Kehle
Die Theorie der chronischen Krankheiten380Fr. H. Ungemeiner Durst, so dass er alle 10 Minuten viel kaltes Wasser trinken musste, von früh bis Abends, aber die Nacht nicht.
Die Theorie der chronischen Krankheiten381Kaiser, a.a. O. Äusserst heftiger Durst, und Trinken, ohne dass es Erquickung und Labung gewährte.
Die Theorie der chronischen Krankheiten382Stf. Er trinkt viel und oft.
Die Theorie der chronischen Krankheiten383Richard, a.a. O. Er trinkt, bei grossem Durste, oft, aber immer wenig auf einmal.
Die Theorie der chronischen Krankheiten384Whl. Heftiger Durst; er trinkt aber nur wenig auf einmal.
Die Theorie der chronischen Krankheiten385Knape, a.a. O. Hefiger Durst, nicht ohne Appetit zum Speisen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten386Störk, med. Jahrg. I. S. 207. Appetitlosigkeitmit heftigem Durste.
Die Theorie der chronischen Krankheiten387Jacobi, a.a. O. Appetitlosigkeit.
Die Theorie der chronischen Krankheiten388Kaiser, a.a. O. Verlust des Appetites.
Die Theorie der chronischen Krankheiten389Buchholz, in Hufel. Journ. a.a. O. Gänzliche Appetitlosigkeit.
Die Theorie der chronischen Krankheiten390 Kein Appetit, aber wenn er isst, schmeckt es ihm gut.
Die Theorie der chronischen Krankheiten391Fr. H. Mangel an Hunger und Esslust, zehn Tage lang.
Die Theorie der chronischen Krankheiten392 Alles Essen widersteht ihr, sie kann Nichts geniessen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten393Grimm, a.a. O. - Göritz, in Bressl. Samml. 1728. Ekel vor Speisen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten394Alberti, a.a. O. Ekel vor allen Speisen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten395Ebers, a.a. O. Unüberwindlicher Ekel vor jeder Speise, dass er, ohne übel zu werden, an Essen nicht denken konnte.
Die Theorie der chronischen Krankheiten396Richard, a.a. O. Es ist ihm unmöglich, Speise hinterzubringen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten397Richard, a.a. O. Der Geruch des gekochten Fleisches ist ihm unerträglich.
Die Theorie der chronischen Krankheiten398 Widerwille gegen Butter.
Die Theorie der chronischen Krankheiten399Hg. Verlangen auf Brantwein.
Die Theorie der chronischen Krankheiten400Stf. Verlangen auf Saures.
Die Theorie der chronischen Krankheiten401 Verlangen auf Essig-Wasser.
Die Theorie der chronischen Krankheiten402 Grosses Verlangen nach Säure und säuerlichem Obst.
Die Theorie der chronischen Krankheiten403 Starkes Verlangen auf Kaffee.
Die Theorie der chronischen Krankheiten404 Starker Appetit zu der ihr sonst widrigen Milch.
Die Theorie der chronischen Krankheiten405 Beim Essen zusammendrückende Empfindung auf der Brust.
Die Theorie der chronischen Krankheiten406 Bald nach dem Frühstücke und nach dem Mittag-Essen, dreistündiges Drücken im Magen, mit leerem Aufstossen, wobei eine Schlaffheit des Körpers entstand, welche Übelkeit erzeugte.
Die Theorie der chronischen Krankheiten407 Vor dem Essen, Übelkeit, und nach dem Essen oder Trinken Auftreibung oder Drücken und Schneiden im Unterleibe.
Die Theorie der chronischen Krankheiten408 Aufstossen, nach Genuss von Speisen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten409 Viel Aufstossen, besonders nach Trinken.
Die Theorie der chronischen Krankheiten410 Versagendes Aufstossen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten411 Aufstossen, von Blähungen erregt, die nach oben gehen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten412Göritz, a.a. O. Immerwährendes Aufstossen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten413Lgh. Häufiges leeres Aufstossen. (n. 1/2 St.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten414 Öfteres leeres Aufstossen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten415 Anhaltendes, starkes, leeres Aufstossen, mit Kopf-Eingenommenheit. (n. 36 St.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten416 Saures Aufstossen nach dem Mittag-Essen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten417 Bittres Aufstossen nach dem Essen mit Aufschwulken grünlichen bittern Schleimes.
Die Theorie der chronischen Krankheiten418 Eine scharfe Flüssigkeit kömmt in den Mund heran.
Die Theorie der chronischen Krankheiten419Lgh. Öfteres Schlucksen, nach dem Essen, und jedes Mal Aufstossen darauf.
Die Theorie der chronischen Krankheiten420Morgagni, a.a. O. Öfteres Schlucksen und Aufstossen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten421Alberti, a.a. O. Convulsivisches Schlucksen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten422 Schlucksen, Nachts beim Aufstehen, mit kratzigem, widrigem Geschmacke im Munde.
Die Theorie der chronischen Krankheiten423 Langdauerndes Schlucksen, in der Stunde, wo das Fieber kommen sollte.
Die Theorie der chronischen Krankheiten424 Wabblichkeit, Vormittags um 11, und Nachmittags um 3 Uhr.
Die Theorie der chronischen Krankheiten425Pfann, Samml. merkw. Fälle, Nürnb. 1750. N. Wahrn. a.a. O. - Kaiser, a.a. O. Übelkeit.
Die Theorie der chronischen Krankheiten426 Übelkeit im Schlunde und Magen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten427Alberti, a.a. O. Übelkeit mit Angst.
Die Theorie der chronischen Krankheiten428 Lang dauernde Übelkeit, mit Ohnmächtigkeit, Zittern, Hitze über und über, und Schauder hinterdrein. (n. etl. St.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten429 Übelkeitund Brecherlichkeit, die zum Niederlegen nöthigt, Vormittags; dabei Reissen um die Knöchel und auf dem Rücken des Fusses.
Die Theorie der chronischen Krankheiten430 Öftere Übelkeit mit süsslichem Geschmacke im Munde, nicht gerade nach dem Essen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten431 Übelkeit, mehr im Halse, mit Wasser-Zusammenlaufen im Munde.
Die Theorie der chronischen Krankheiten432 Übelkeit, mit unvollständigem Würmerbeseigen, kurz vor und nach dem Mittags-Essen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten433Lgh. Übelkeit, beim Sitzen; es trat viel Wasser in den Mund, wie beim Würmerbeseigen; beim Gehen im Freien verlor sich die Übelkeit und es erfolgte Abgang vielen breiigten Stuhles. (n. 7 St.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten434 Würmerbeseigen, Nachmittags 4 Uhr.
Die Theorie der chronischen Krankheiten435Majault, a.a. O. Brecherlichkeit.
Die Theorie der chronischen Krankheiten436Kaiser, a.a. O. Neigung zum Erbrechen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten437 Brecherlichkeit, draussen, an der freien Luft.
Die Theorie der chronischen Krankheiten438Rau, a.a. O. Leeres Brech-Würgen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten439Htb. und Tr. Brech-Übelkeit und heftiges Erbrechen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten440Stf. Brech-Übelkeit, Wabblichkeit, beim Aufrichten im Bette, und oft schnelles Erbrechen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten441Majault, a.a. O. - Grimm, und viele Andere. Erbrechen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten442Fr. H. Erbrechen, gleich nach jedem Essen, ohne Übelkeit.
Die Theorie der chronischen Krankheiten443 Es erbricht sich das Kind nach dem Essen und Trinken, und will dann weder essen noch trinken, schläft jedoch gut.
Die Theorie der chronischen Krankheiten444Salzb. m. chir. Zeit. Erbrechen alles Genossenen, mehrere Wochen lang.
Die Theorie der chronischen Krankheiten445Stf. Ungeheures, mit grösster Anstrengung bewirktes Erbrechen der Getränke, gelbgrünen Schleimes und Wassers, mit sehr bitterm Geschmacke im Munde, der noch lange nachher blieb.
Die Theorie der chronischen Krankheiten446Richard, a.a. O. Erbrechen eines dicken, glasartigen Schleimes.
Die Theorie der chronischen Krankheiten447Alberti, a.a. O. Erbrechen von Schleim und grüner Galle.
Die Theorie der chronischen Krankheiten448Kaiser, a.a. O. Erbrechen einer dünnen, bläulichen, schmutzig gelben Masse, mit darauf folgender grosser Entkräftung und Hinfälligkeit.
Die Theorie der chronischen Krankheiten449Kaiser, a.a. O. Erbrechen, einer bald dicken, bald dünnen, bräunlichen dunkeln Masse, mit heftiger Anstrengung und Zunahme der Schmerzen im Magen, ohne nachfolgende Erleichterung.
Die Theorie der chronischen Krankheiten450Kaiser, a.a. O. Erbrechen einer bräunlichen, oft mit Blut vermischten Masse, unter heftiger Anstrengung des Körpers.
Die Theorie der chronischen Krankheiten451Neue Wahrn., a.a. O. Blut-schleimiges Erbrechen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten452Kellner, in Breslauer Samml. 1727. Blut-Erbrechen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten453Gerbitz, in Ephem. Nat. Cur. Dec. III., ann. 5. 6. obs. 137. Gab Blut von oben und unten von sich.
Die Theorie der chronischen Krankheiten454Htb. und Tr. Beim Nachlass des Erbrechen tritt häufiger, sehr wässriger Durchfall ein.
Die Theorie der chronischen Krankheiten455Preussius, a.a. O. Ungeheures Erbrechen mit Purgiren.
Die Theorie der chronischen Krankheiten456Morgagni, a.a. O. Heftiges, anhaltendes Erbrechen mit Durchfall.
Die Theorie der chronischen Krankheiten457Forestus, a.a. O. Erbrechen mit Durchfall, sobald die Ohnmacht nachlässt.
Die Theorie der chronischen Krankheiten458Heimreich, a.a. O. Bei dem Tag und Nacht anhaltenden Erbrechen, grässliches Geschrei.
Die Theorie der chronischen Krankheiten459Alberti, a.a. O. Unter dem Erbrechen, Klagen über starke innere Hitze und Durst.
Die Theorie der chronischen Krankheiten460Alberti, a.a. O. III. S. 533. Bei heftigem Erbrechen, innerlich starker Brand, Durst und Hitze.
Die Theorie der chronischen Krankheiten461Alberti, a.a. O. Öfteres Erbrechen mit Todes-Befürchtung.
Die Theorie der chronischen Krankheiten462Quelmalz, a.a. O. - Richard, u. m. Andre. Magen-Schmerzen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten463N. Wahrn., a.a. O. Grosse Schmerzhaftigkeit des Magens.
Die Theorie der chronischen Krankheiten464Richard, a.a. O. Schmerzen im Magen, welche Übelkeit verursachen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten465S. Ph. Wolff. Act. Nat. c. V. obs. 29. Ungemeine Schmerzen in der Herzgruben-Gegend.
Die Theorie der chronischen Krankheiten466Kopp, Jahrb. d. Staatsarzneik. II. S. 182. Schmerz im Magen, als wenn er in seinem ganzen Umfange mit Gewalt ausgedehnt würde, und zerrissen werden sollte.
Die Theorie der chronischen Krankheiten467Morgagni, a.a. O. Beschwerde des Magens, als wenn er von Blähungen gequält würde; nach Erbrechen und Durchfall sehr verschlimmert.
Die Theorie der chronischen Krankheiten468Richard, a.a. O. Aufgetriebenheit und Gespanntheit des Magens und der Hypochonder-Gegend, ehe Stuhlgang erfolgt.
Die Theorie der chronischen Krankheiten469Kaiser, a.a. O. Aufgetriebenheit der Magen-Gegend.
Die Theorie der chronischen Krankheiten470Kaiser, a.a. O. Der Magen fängt an, sich zu erheben, und ist wärmer, als der übrige Körper.
Die Theorie der chronischen Krankheiten471 Vollheits-Gefühl im Magen, mit Widerwille gegen das Essen, und nach demselben Magen-Schmerzen; Abends.
Die Theorie der chronischen Krankheiten472Hbg. Schwer im Magen, wie von einem Steine, nach dem Essen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten473Morgagni, a.a. O. Drückendes Schwerheits-Gefühl im Magen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten474Kellner, a.a. O. - Görtzund viele Andere. Drücken in der Magen- und Herzgruben-Gegend; Herzdrücken.
Die Theorie der chronischen Krankheiten475 Es wollte ihr das Herz abdrücken.
Die Theorie der chronischen Krankheiten476Stf. Es wollte ihm das Herz abdrücken.
Die Theorie der chronischen Krankheiten477 Drücken am Magenmunde und im Schlunde, nach dem Essen, als wenn die Speisen obenständen; dann leeres Aufstossen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten478 Drücken um den Magen herum, das er es nicht ausstehen kann, sobald er Etwas gegessen hat, nicht gleich, sondern erst etwas nach dem Essen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten479 Drücken in der vordern Magen-Wand, beim Sprechen. (n. 1/2 St.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten480 Harter Druck über der Herzgrube. (alsogleich.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten481 Krampfhafter Magen-Schmerz, zwei Stunden nach Mitternacht.
Die Theorie der chronischen Krankheiten482Kaiser, a.a. O. Periodische krampfhafte Schmerzen im Magen und den Eingeweiden.
Die Theorie der chronischen Krankheiten483Buchholz, a.a. O. Magenkrampf, ungeheuer heftiger Art, mit Durst.
Die Theorie der chronischen Krankheiten484Löw, b. Sydenham, Op. II., S. 324. Magenkrampf, mit heftigem Bauchweh, Durchfall und Ohnmachten.
Die Theorie der chronischen Krankheiten485Thilenius, a.a. O. Schneidender Schmerz im Magen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten486 Zieh-Schmerz, Abends beim Sitzen, von der Herzgrube an unter den linken Ribben herum, als würde da mit Gewalt Etwas abgerissen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten487 Dumpfes Reissen, quer über die Magen-Gegend, beim Gehen, Nachmittags.
Die Theorie der chronischen Krankheiten488Kaiser, a.a. O. Reissender, drückender, krampfhafter Schmerz im Magen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten489Kaiser, a.a. O. Heftiger, reissender, bohrender Schmerz und Krampf im Magen und den Gedärmen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten490 Nagender und pickender (scharf und fein klopfender) Schmerz in der Herzgrube, mit Spannungs-Gefühl.
Die Theorie der chronischen Krankheiten491Richard, a.a. O. Fressender, nagender Schmerz im Magen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten492Kaiser, a.a. O. Hitze, mit Schmerz und Druck in der Herzgrube.
Die Theorie der chronischen Krankheiten493Buchholz, a.a. O. - Kaiser, a.a. O. Brennen in der Herzgrube.
Die Theorie der chronischen Krankheiten494 Brennen rings um die Herzgrube.
Die Theorie der chronischen Krankheiten495Ebers, a.a. O. Brennender Schmerz im Magen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten496Richard, a.a. O. Brennen im Magen, wie Feuer.
Die Theorie der chronischen Krankheiten497Borges, in Kopps Jahrb., a.a. O. Stetes Brennen und starke Beklemmung im Magen und in der Brust.
Die Theorie der chronischen Krankheiten498Morgagni, a.a. O. Brennen im Magen, mit Drücken, wie von einer Last.
Die Theorie der chronischen Krankheiten499Göritz, a.a. O. Brennen in der Herzgrube, mit Druck-Schmerz.
Die Theorie der chronischen Krankheiten500Hbg. Bangigkeit in der Herzgrube.
Die Theorie der chronischen Krankheiten501Morgagni, a.a. O. - Jacobiund Andere. Grosse Ängstlichkeit um die Herzgruben-Gegend.
Die Theorie der chronischen Krankheiten502Morgagni, a.a. O. Wehklagen und Jammern über unsägliche Angst in der Herzgruben-Gegend, ohne Auftreibung oder Leibschmerz.
Die Theorie der chronischen Krankheiten503 Beängstigung in der Herzgrube, die bis heraufsteigt, Nachts.
Die Theorie der chronischen Krankheiten504 In der Leber, pressender Druck, beim Gehen im Freien.
Die Theorie der chronischen Krankheiten505Hg. Die Milz, die früher verhärtet war, schwillt an.
Die Theorie der chronischen Krankheiten506 Stechen in der Bauch-Seite, unter den kurzen Ribben, und auf die Seite darf er sich nicht legen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten507 In der Nieren-Gegend, Stiche, beim Athmen und Niesen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten508Dan. Crüger, Misc. N. C. Dec. II., ann. 4. Bauchschmerzen der heftigsten Art.
Die Theorie der chronischen Krankheiten509Wolff, a.a. O. Ungeheure Bauch- und Magen-Schmerzen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten510Morgagni, a.a. O. Höchst widriges Gefühl im ganzen Unterleibe.
Die Theorie der chronischen Krankheiten511 Schmerzen im Unterbauche, mit Gesichts-Hitze.
Die Theorie der chronischen Krankheiten512Morgagni, a.a. O. Heftiger Schmerz in der rechten Oberbauch-Gegend.
Die Theorie der chronischen Krankheiten513Morgagni, a.a. O. Schmerz in der rechten Oberbauch- und nächsten Lenden-Gegend, der sich von da aus zuweilen durch den Unterbauch, zuweilen in die rechte Weiche und Hodensack-Seite erstreckt, wie eine Nieren-Kolik; doch mit unverändertem Harne.
Die Theorie der chronischen Krankheiten514Morgagni, a.a. O. Hie und da umherschweifende Schmerzen im Unterleibe, bei Durchfall mit Schmerzen im After.
Die Theorie der chronischen Krankheiten515 Der Schmerz im Unterleibe setzt sich in der linken Bauch-Seite fest.
Die Theorie der chronischen Krankheiten516Alberti, a.a. O. T. IV. Schmerz, als sey ihm der Oberleib vom Unterleibe ganz abgeschnitten, mit grosser Angst und Klagen darüber.
Die Theorie der chronischen Krankheiten517Pyl, a.a. O. Heftige Schmerzen im Leibe, mit so grosser Angst, dass er nirgends Ruhe hatte, sich auf der Erde herum wälzte, und die Hoffnung zum Leben aufgab.
Die Theorie der chronischen Krankheiten518 Vollheit in der Oberbauch-Gegend, mit Kneipen im Leibe.
Die Theorie der chronischen Krankheiten519Müller, a.a. O. Auftreibung und Schmerzen im Unterleibe.
Die Theorie der chronischen Krankheiten520 Starke, schmerzlose Auftreibung des Unterleibes nach dem Essen; er musste sich mit dem Rücken anlehnen, um sich zu erleichtern.
Die Theorie der chronischen Krankheiten521 Aufblähung, alle Morgen, mit Blähungs-Abgang einige Stunden darnach.
Die Theorie der chronischen Krankheiten522Guilbert, a.a. O. Geschwollener Unterleib.
Die Theorie der chronischen Krankheiten523Ephem. N. C. a.a. O. Ungeheuer geschwollener Unterleib.
Die Theorie der chronischen Krankheiten524 Wie Krämpfe und Kneipen im Unterleibe, Abends, nach dem Niederlegen, mit ausbrechendem Schweisse; darauf Blähungs-Abgang und dann ganz dünner Stuhl.
Die Theorie der chronischen Krankheiten525 Krampfhafter Ruck, öfters, von der Herzgrube, bis zum Mastdarm, dass er zusammen fährt.
Die Theorie der chronischen Krankheiten526 Klemmend schneidende Schmerzen in den Därmen, Abends nach dem Niederlegen, und früh nach dem Aufstehen; die Schmerzen schiessen zuweilen durch den Bauchring (als wollten sie einen Bruch heraustreiben) bis in den Samenstrang und das Mittelfleisch, und wenn diese Kolik nachlässt, entsteht ein lautes Kollern und Murren im Bauche.
Die Theorie der chronischen Krankheiten527Majault, a.a. O. Koliken, welche von Zeit zu Zeit wiederkehren.
Die Theorie der chronischen Krankheiten528 Kneipen, das zu Schneiden sich erhöht, tief im Unterbauche, bloss alle Morgen, vor und während durchfälliger Stühle, und auch nach denselben noch fortdauernd.
Die Theorie der chronischen Krankheiten529Buchholz, a.a. O. - Kellner, a.a. O. Schneidender Schmerz im Unterleibe.
Die Theorie der chronischen Krankheiten530 Schneidender Schmerz in der Bauch-Seite, unterhalb der letzten Ribben, sehr verstärkt durch darauf Fühlen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten531Quelmalz, a.a. O. Schneidende (reissende) und fressende Schmerzen in den Därmen und dem Magen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten532Alberti, a.a. O. Schneiden und Reissen im Bauche, mit Eis-Kälte der Hände und Füsse und kaltem Schweisse des Gesichtes.
Die Theorie der chronischen Krankheiten533Pfann, a.a. O. - Alberti, a.a. O. Reissen im Leibe.
Die Theorie der chronischen Krankheiten534 Reissende Stiche in der linken Bauch-Seite, unter den kurzen Ribben, Abends, bald nach dem Niederlegen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten535 Ziehendes Bauchweh in der Nabel-Gegend. (n. 2 St.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten536Whl. Ziehen und Drücken im Unterleibe, wie von versetzten Blähungen, und doch gingen keine ab.
Die Theorie der chronischen Krankheiten537 Zusammen Drehen der Därme, und Schneiden im Bauche, nach vorherigem Poltern darin; dann dreimaliger Durchfall.
Die Theorie der chronischen Krankheiten538Mr. Zusammen Drehen der Därme, mit Kneipen und Poltern im Unterleibe, vor und bei dem flüssigen Stuhle.
Die Theorie der chronischen Krankheiten539Hbg. Wühlen mit Drücken in der rechten Bauch-Seite.
Die Theorie der chronischen Krankheiten540Richard, a.a. O. Windendes Bauchweh.
Die Theorie der chronischen Krankheiten541Kaiser, a.a. O. Winden und Grimmen im Bauche.
Die Theorie der chronischen Krankheiten542Grimm, a.a. O. Ruhrartiger Leibschmerz in der Nabel-Gegend.
Die Theorie der chronischen Krankheiten543 Unruhe im Unterleibe, doch bloss in der Ruhe.
Die Theorie der chronischen Krankheiten544Morgagni. Ängstlichkeit im Unterleibe, mit Fieber und Durst.
Die Theorie der chronischen Krankheiten545 Steter Frost, innerlich, in der Oberbauch-Gegend; er kann sich nicht warm genug halten; äusserlich ist die Stelle warm anzufühlen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten546 Brennender Schmerz im Unterleibe, Mittags und Nachmittags, durch erfolgenden Stuhl vergehend.
Die Theorie der chronischen Krankheiten547Buchholz, Beitr. a.a. O. Brennen im Unterleibe, mit Stechen und Schneiden.
Die Theorie der chronischen Krankheiten548Alberti, a.a. O. Brennen im Bauche, mit Hitze und Durst.
Die Theorie der chronischen Krankheiten549Hbg. Brennen in der Weiche.
Die Theorie der chronischen Krankheiten550 Im Schoosse und der Leisten-Gegend der rechten Seite, Verrenkungs-Schmerz beim Bücken.
Die Theorie der chronischen Krankheiten551 Wühlender, brennender Schmerz in der Schooss-Beule, selbst von der leisesten Berührung erregt.
Die Theorie der chronischen Krankheiten552 Einzelne, starke, langsame Stiche in beiden Weichen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten553 Schwäche der Bauch-Muskeln.
Die Theorie der chronischen Krankheiten554 Kollern im Bauche, wie von vielen Blähungen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten555 Knurren im Bauche, früh, beim Erwachen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten556Thilenius, a.a. O. Gepolter im Bauche.
Die Theorie der chronischen Krankheiten557 Poltern im Leibe, ohne Stuhlgang.
Die Theorie der chronischen Krankheiten558 Die Blähungen gehen mehr aufwärts und machen Aufstossen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten559Lgh. Abgang vieler Winde, mit vorgängigem lautem Knurren im Bauche.
Die Theorie der chronischen Krankheiten560Lgh. Faulig stinkende Blähungen. (n. 11 St.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten561 (Knotiger, ungenüglicher Stuhl.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten562Göritz, a.a. O. - Rau, a.a. O. Stuhl-Verstopfung.
Die Theorie der chronischen Krankheiten563 Verstopfter Leib.
Die Theorie der chronischen Krankheiten564Htb. u. Tr. Leib-Verstopfung, mit Schmerzen im Bauche.
Die Theorie der chronischen Krankheiten565Alberti, a.a. O. Zurückhaltung des Stuhls, bei aller Nöthigung dazu.
Die Theorie der chronischen Krankheiten566 Vergeblicher Drang zum Stuhle.
Die Theorie der chronischen Krankheiten567Morgagni, a.a. O. Stuhlzwang mit Brennen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten568 Stuhlzwang, wie bei der Ruhr; ein stetes Brennen mit Schmerzen und Pressen im Mastdarm und After.
Die Theorie der chronischen Krankheiten569 Unvermerkter Abgang des Stuhles, als wären es Blähungen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten570Büttner, a.a. O. Die Stuhlgänge gehen ohne sein Wissen von ihm.
Die Theorie der chronischen Krankheiten571Kaiser, a.a. O. Unwillkürlicher Koth-Abgang.
Die Theorie der chronischen Krankheiten572Kaiser, a.a. O. Starke Stuhlausleerungen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten573Lgh. Breiartiger Koth geht bald mehr, bald weniger ab. (n. 6, 13 St.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten574Majault, a.a. O. - Kellner, a.a. O. Durchfall.
Die Theorie der chronischen Krankheiten575Kaiser, a.a. O. Durchfall, der häufig einen hohen Grad erreicht.
Die Theorie der chronischen Krankheiten576Thilenius, a.a. O. Durchfall, mit heftigem Brennen im After.
Die Theorie der chronischen Krankheiten577Stf. Durchfall, mit Verstopfung wechselnd.
Die Theorie der chronischen Krankheiten578Stf. Gelbe, wässrige, geringe Durchfall-Stühle, mit nachfolgendem Zwängen, als sollte noch mehr kommen, und empfindlichem Leibschmerze um den Nabel.
Die Theorie der chronischen Krankheiten579 Gelbe Durchfall-Stühle, mit Stuhlzwang und brennendem Schmerze im After und Mastdarme.
Die Theorie der chronischen Krankheiten580 Kleine Stuhlgänge, mit Zwang, erst von dunkelgrünem Kothe, dann von dunkelgrünem Schleime, nach Leibweh.
Die Theorie der chronischen Krankheiten581 Ausleerung von Schleim-Stücken, unter Stuhlzwang, mit schneidendem Schmerze im After, wie von blinden Hämorrhoiden.
Die Theorie der chronischen Krankheiten582 Schleimige, dünne Stuhlgänge, wie gehackt.
Die Theorie der chronischen Krankheiten583Thilenius, a.a. O. Schleimige und grüne Abgänge durch den Stuhl.
Die Theorie der chronischen Krankheiten584Thilenius, a.a. O. Zähe, gallichte Stoffe gehen öfters durch den Stuhl ab, 2 Tage lang.
Die Theorie der chronischen Krankheiten585Hg. Grünlich dunkelbrauner Durchfall-Stuhl, mit Gestank, wie faule Geschwüre.
Die Theorie der chronischen Krankheiten586Richard, a.a. O. Schwarze, im After wie Feuer brennende Flüssigkeit geht nach vieler Unruhe und Schmerz im Bauche, durch den Stuhl ab.
Die Theorie der chronischen Krankheiten587Baylies, a.a. O. Schwarze, scharfe, faulichte Stühle.
Die Theorie der chronischen Krankheiten588Morgagni, a.a. O. Ein kugelförmiger Klumpen, der wie aus unverdautem Talge mit eingemischten sehnichten Theilen zu bestehen schien, ging durch den Stuhl mit ab.
Die Theorie der chronischen Krankheiten589 Wässrichtes Blut geht mit dem Kothe ab, und umgiebt denselben.
Die Theorie der chronischen Krankheiten590Grimm, a.a. O. Blutiger Abgang durch den Stuhl, fast alle Augenblicke, mit Erbrechen und ungeheuren Leibschmerzen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten591Crüger, a.a. O. Ruhr.
Die Theorie der chronischen Krankheiten592 Vor dem Durchfall-Stuhle, Schneiden und Zusammendrehen in den Därmen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten593Alberti, a.a. O. Vor dem Durchfalle, Gefühl, als wenn er zerplatzen sollte.
Die Theorie der chronischen Krankheiten594 Beim Stuhlgange, schmerzhafte Zusammenziehung dicht über dem After, nach dem Kreuze zu.
Die Theorie der chronischen Krankheiten595Richard, a.a. O. Nach dem Stuhle, Aufhören der Bauch-Schmerzen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten596 Nach dem Stuhle, Brennen im Mastdarme, mit grosser Schwäche und Zittern in allen Gliedern.
Die Theorie der chronischen Krankheiten597 Nach dem Stuhlgange, Auftreibung des Bauchs.
Die Theorie der chronischen Krankheiten598 Nach dem Stuhlgange, Herzklopfen und zittrige Schwäche; er muss sich legen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten599 Der Mastdarm wird mit grossen Schmerzen krampfhaft herausgedrängt und gepresst.
Die Theorie der chronischen Krankheiten600 Nach Blutfluss aus dem After bleibt der Mastdarm ausgetreten.
Die Theorie der chronischen Krankheiten601 Jücken am After.
Die Theorie der chronischen Krankheiten602 Jückend kratziger oder schründender Schmerz am After.
Die Theorie der chronischen Krankheiten603 Wundheits-Schmerz des Afters, bei Berührung.
Die Theorie der chronischen Krankheiten604 Brennen am After.
Die Theorie der chronischen Krankheiten605Morgagni, a.a. O. Brennen im After.
Die Theorie der chronischen Krankheiten606 Brennen im After, eine Stunde lang, was sich nach Abgang harten, knotigen Stuhles legte.
Die Theorie der chronischen Krankheiten607Morgagni, a.a. O. Die Hämorrhoidal-Venen sind schmerzhaft geschwollen, mit Stuhlzwang.
Die Theorie der chronischen Krankheiten608 Blinde Hämorrhoiden, mit Schmerzen, wie langsame Stiche mit einer heissen Nadel.
Die Theorie der chronischen Krankheiten609 Ader-Knoten am After, stechenden Schmerzes beim Gehen und Sitzen, nicht beim Stuhle.
Die Theorie der chronischen Krankheiten610 Hämorrhoidal-Knoten am After, welche, vorzüglich in der Nacht brennend schmerzen, wie Feuer, und nicht schlafen lassen; am Tage wird der Schmerz schlimmer und artet in heftige Stiche aus; beim Gehen ärger, als beim Sitzen oder Liegen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten611Lgh. Am Mittelfleische, fressendes Jücken, das zum Kratzen nöthigte. (n. 1/2 St.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten612Guilbert, a.a. O. - N. Wahrn., a.a. O. Harn-Unterdrückung.
Die Theorie der chronischen Krankheiten613 Zurückhaltung des Harns, wie von Blasen-Lähmung.
Die Theorie der chronischen Krankheiten614Alberti, a.a. O. Zurückhaltung des Harns, bei aller Nöthigung dazu von innen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten615Lgh. Öfteres Drängen zum Harnen, mit vielem Urinabgange. (n. 2 bis 17 St.).
Die Theorie der chronischen Krankheiten616 Drängen zum Harnen alle Minuten, mit Brennen auf die Blase.
Die Theorie der chronischen Krankheiten617 Er muss Nachts, 3, 4 Mal zum Harnen aufstehen, und harnt jedes Mal viele, mehrere Tage nach einander.
Die Theorie der chronischen Krankheiten618Hg. Unwillkürlicher Harn-Abgang, Nachts im Schlafe, (Bett-Pissen.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten619Kaiser, a.a. O. Unwillkürlicher Harn-Abgang.
Die Theorie der chronischen Krankheiten620 Unwillkürliches Harnen; sie konnte das Nachtgeschirr nicht erreichten; der Harn lief von ihr, obschon es wenig war.
Die Theorie der chronischen Krankheiten621Fowler, a.a. O. Verminderter Harn-Abgang.
Die Theorie der chronischen Krankheiten622 Es geht wenig Wasser fort, und beim Abgange brennt es.
Die Theorie der chronischen Krankheiten623Fowler, a.a. O. Vermehrter Harn.
Die Theorie der chronischen Krankheiten624Hg. Sehr reichlicher und brennend heisser Harn.
Die Theorie der chronischen Krankheiten625 Fast farbeloser Harn.
Die Theorie der chronischen Krankheiten626 Höchst trüber Urin. (n. 5 T.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten627Hg. Grünlicher dunkelbrauner Harn, schon beim Lassen trübe, wie Kuhmist in Wasser aufgerührt, und sich nicht abscheidend.
Die Theorie der chronischen Krankheiten628O. Tachenius, Hipp. chym. cap. 24. Blut-Harnen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten629 Zu Anfange des Harnens, Brennen im vordern Theile der Harnröhre; früh. (n. 24 St.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten630Morgagni, a.a. O. - N. Wahrn., a.a. O. Beim Harnen, Brennen in der Harnröhre.
Die Theorie der chronischen Krankheiten631 Beim Harnen, zusammenziehender Schmerz im linken Schoosse.
Die Theorie der chronischen Krankheiten632 Nach Harnen, grosses Schwäche-Gefühl im Oberbauche, dass sie zitterte.
Die Theorie der chronischen Krankheiten633 In der Harnröhre, beissender Schmerz.
Die Theorie der chronischen Krankheiten634 Öfterer Schmerz, wie Risse, tief in der Harnröhre.
Die Theorie der chronischen Krankheiten635 An den Geschlechtstheilen, Jücken.
Die Theorie der chronischen Krankheiten636 Bei Ruthe-Steifheit, Brennen vorn an der Vorhaut.
Die Theorie der chronischen Krankheiten637 Stechendes Jücken an der Spitze der Vorhaut.
Die Theorie der chronischen Krankheiten638 Arges Jücken an der Eichel, ohne Ruthe-Steifheit.
Die Theorie der chronischen Krankheiten639Lgh. Fressendes Jücken hinten an der Ruthe, das zum Kratzen nöthigt.
Die Theorie der chronischen Krankheiten640Degner, Act. Nat. C. VI. Entzündung und Geschwulst der Zeugungstheile, bis zum Brande, mit ungeheuren Schmerzen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten641Stahl, Opusc. chym. phys. med. S. 454. Plötzlicher Brand an den männlichen Zeugungstheilen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten642N. Wahrn., a.a. O. Höchst schmerzhafte Geschwulst der Zeugungstheile.
Die Theorie der chronischen Krankheiten643Pfann, a.a. O. Die Eichel ist blauroth, geschwollen und in Schrunden aufgeborsten.
Die Theorie der chronischen Krankheiten644Alberti, a.a. O. Hoden-Geschwulst.
Die Theorie der chronischen Krankheiten645Lgh. Erektion, früh, ohne Pollution.
Die Theorie der chronischen Krankheiten646Lgh. Pollution, Nachts, mit wollüstigen Träumen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten647Lgh. Pollution, Nachts, ohne wollüstige Träume, und darauf anhaltende Ruthe-Steifheit.
Die Theorie der chronischen Krankheiten648 Abgang von Vorsteher-Drüsen-Saft bei Durchfall-Stuhle.
Die Theorie der chronischen Krankheiten649 Geilheit beim Weibe; sie verlangt die Begattung täglich zweimal, und wenn sie nicht geleistet wird, geht ihr die Natur von selbst ab.
Die Theorie der chronischen Krankheiten650 Regel allzuzeitig.
Die Theorie der chronischen Krankheiten651 Die Regel kehrt zweimal zu früh, schon nach 20 Tagen zurück.
Die Theorie der chronischen Krankheiten652 Allzustarke Regel.
Die Theorie der chronischen Krankheiten653 Bei der Regel, kneipend stechendes Schneiden von der Herzgrube bis in den Unterbauch, auch im Rücken und den Bauch-Seiten; sie musste vor Schmerz sich stehend und niederkauernd zusammenkrümmen, unter lautem Aufstossen, mit lautem Ächzen, Klagen und Weinen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten654 Bei der Regel, scharfes Stechen vom Mastdarme bis in den After und die Schaam.
Die Theorie der chronischen Krankheiten655Sr. An der Stelle der Regel, welche ausblieb, bekam sie Schmerzen in der Steiss-Gegend und den Schultern.
Die Theorie der chronischen Krankheiten656 Nach der Regel Abgang blutigen Schleimes.
Die Theorie der chronischen Krankheiten657 Weissfluss tröpfelt beim Stehen, unter Abgang von Winden. (n. 24 St.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten658 Scheide-Fluss, wohl eine Obertasse voll in 24 Stunden, gilblich und dicklich, mit beissendem Fressen und Wundmachen der Theile, die er berührt; 10 Tage lang.
Die Theorie der chronischen Krankheiten659 Bis in die Scheide herab Stechen aus dem Unterbauche.
Die Theorie der chronischen Krankheiten660Lgh. Öfteres Niesen, ohne Schnupfen. (n. 11 T.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten661 Arges, anhaltendes Niesen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten662 Trockenheit der Nasenhöhle.
Die Theorie der chronischen Krankheiten663 Schnupfen mit Niesen, der jedes Mal wieder schnell vergeht; alle Morgen beim Erwachen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten664Lgh. Fliess-Schnupfen mit öfterem Niesen. (n. 11 St.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten665 Starker Fliess-Schnupfen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten666 Fliess-Schnupfen mit Stock-Schnupfen verbunden.
Die Theorie der chronischen Krankheiten667 Ungeheurer Schnupfen, mit Heiserkeit und Schlaflosigkeit.
Die Theorie der chronischen Krankheiten668 Der ausfliessende wässrige Nasen-Schleim beisst und brennt an den Nasenlöchern,als wenn sie davon wund würden.
Die Theorie der chronischen Krankheiten669Myrrhen, a.a. O. Ausfluss einer scharfen Feuchtigkeit aus der Nase.
Die Theorie der chronischen Krankheiten670 der Kehlkopf ist trocken.
Die Theorie der chronischen Krankheiten671Guilbert, a.a. O. Die Stimme ist zitternd.
Die Theorie der chronischen Krankheiten672Kaiser, a.a. O. Ungleiche, bald starke, bald schwache Stimme.
Die Theorie der chronischen Krankheiten673 Rauhe Stimme und Heiserkeit.
Die Theorie der chronischen Krankheiten674 Rauhheit und Heiserkeit des Halses, früh.
Die Theorie der chronischen Krankheiten675 Sehr zäher Schleim auf der Brust, der sich schwer loshusten lässt.
Die Theorie der chronischen Krankheiten676 Steter Kitzel in der ganzen Luftröhre, der ihn zum Husten reizt, auch ausser dem Athmen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten677 Husten, von einer zusammenschnürenden Empfindung oben in der Luftröhre, wie von Schwefeldampf.
Die Theorie der chronischen Krankheiten678 Oft ganz trockner kurzer Kotz-Husten, von einer erstickenden Empfindung im Kehlkopfe, wie von Schwefel-Dampf.
Die Theorie der chronischen Krankheiten679Lgh. Hüsteln, ohne Auswurf, von Reiz in der Luftröhre.
Die Theorie der chronischen Krankheiten680 Husten, ohne Auswurf, nach vorgängigem Zucken in der Hüfte, welches ihn zu erregen scheint.
Die Theorie der chronischen Krankheiten681 Husten vorzüglich nach Trinken.
Die Theorie der chronischen Krankheiten682 Wenn er ohne Durst trinkt, erregt es ihm Husten.
Die Theorie der chronischen Krankheiten683 Husten, bei Bewegung des Körpers, der ihn oft schnell athemlos macht.
Die Theorie der chronischen Krankheiten684 Husten, wenn sie in die freie Luft kömmt.
Die Theorie der chronischen Krankheiten685 Beim Gehen im Freien dämpft es ihn so, dass er Husten muss.
Die Theorie der chronischen Krankheiten686 Früh-Husten, sehr heftiger Art.
Die Theorie der chronischen Krankheiten687 Früh kurzer Husten, nach (dem gewohnten) Thee-Trinken.
Die Theorie der chronischen Krankheiten688 Abends, Husten mit Engbrüstigkeit, ohne Auswurf.
Die Theorie der chronischen Krankheiten689 Abends Husten, gleich nach dem Niederlegen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten690 Abends, im Bette, einige Minuten lang anhaltender Husten, mit Übelkeit und Heben zum Erbrechen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten691 Abends, gleich nach dem Niederlegen, Husten, sie muss sich aufsetzen; hierauf zusammenziehender Schmerz in der Magen-Gegend und Herzgrube, welcher den Husten unterhielt, der sie matt machte.
Die Theorie der chronischen Krankheiten692 Nacht-Husten, bei dem er sich aufsetzen muss, sobald derselbe kommt.
Die Theorie der chronischen Krankheiten693 Nachts weckt ihn Husten; starke Stösse, dass er hätte ersticken mögen, und ihm der Hals anschwoll.
Die Theorie der chronischen Krankheiten694 Nach Mitternacht tiefer, trockner, kurzer, unablässiger Husten.
Die Theorie der chronischen Krankheiten695Störk, a.a. O. Trocknes Hüsteln.
Die Theorie der chronischen Krankheiten696Störk, a.a. O. Trockner, ermüdender Husten.
Die Theorie der chronischen Krankheiten697 Trockner, sehr heftiger Husten. (n. 2 St.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten698 Trockner Kotz-Husten, mit kurzem, beschwerlichem Athmen und unterköthig wundartigem Schmerze in der Herzgrube, bis in die Mitte der Brust.
Die Theorie der chronischen Krankheiten699 Schwer sich lösender Kächz-Husten, welcher Schründe-Schmerz auf der Brust verursacht.
Die Theorie der chronischen Krankheiten700Ebers, a.a. O. Hüsteln mit Brust-Schmerz und salzigem Auswurfe, nach vorgängiger Brust-Beklemmung.
Die Theorie der chronischen Krankheiten701 Blutstreifen unter dem ausgehusteten Schleime.
Die Theorie der chronischen Krankheiten702 Schleim-Auswurf mit Blutstriemen, dann Brech-Übelkeit.
Die Theorie der chronischen Krankheiten703 Bei starkem Husten kommt viel Wasser aus dem Munde, wie Würmerbeseigen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten704 Beim Husten, Zerschlagenheits-Schmerz im Unterleibe, wie zerschmettert.
Die Theorie der chronischen Krankheiten705 Beim Husten, stechender Schmerz in der Herzgrube.
Die Theorie der chronischen Krankheiten706 Beim Räuspern, ziehend stechender Schmerz unter den linken Hypochondern, bis in die Brust herauf.
Die Theorie der chronischen Krankheiten707 Beim Husten, vermehrte Stiche unter den Ribben und vermehrter Kopf-Schmerz, wie von Hitze darin.
Die Theorie der chronischen Krankheiten708 Beim Husten, Hitze im Kopfe.
Die Theorie der chronischen Krankheiten709 Beim Husten, Stechen, erst in der Brust- und dann (nach 2 Tagen) auch in der Bauch-Seite.
Die Theorie der chronischen Krankheiten710 Beim Husten, stechender Schmerz im Brustbeine herauf.
Die Theorie der chronischen Krankheiten711 Gleich nach dem Husten ist der Athem immer so kurz, als wenn es ihm die ganze Brust zusammenzöge.
Die Theorie der chronischen Krankheiten712Htb. und Tr. Athem sehr kurz.
Die Theorie der chronischen Krankheiten713N. Wahrn., a.a. O. Schmerzhaftes Athemholen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten714Tachenius, a.a. O. Schwieriges Athmen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten715Kaiser, a.a. O. Erschwertes Athmen, mit grosser Angst.
Die Theorie der chronischen Krankheiten716Guilbert, a.a. O. Ängstliches, stöhnendes Athmen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten717 Oft beängstigende, drückende Kurzäthmigkeit in allen Lagen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten718Pyl, a.a. O. Starke Beengung des Athems.
Die Theorie der chronischen Krankheiten719Güldenklee, a.a. O. Engbrüstigkeit von langer Dauer.
Die Theorie der chronischen Krankheiten720Morgagni, a.a. O. Engbrüstigkeit, die öfters wiederkehrt.
Die Theorie der chronischen Krankheiten721 Engbrüstigkeit, wenn er sich ärgert.
Die Theorie der chronischen Krankheiten722 Engbrüstigkeit, wie aus Angst, wenn er sich ermüdet hat.
Die Theorie der chronischen Krankheiten723Rau, a.a. O. Beklemmung der Brust.
Die Theorie der chronischen Krankheiten724Thilenius, a. a.O. Beklemmung der Brust, schweres Athmen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten725 Beklemmung in der Brustbein-Gegend erschwert das Athmen 8 Tage lang.
Die Theorie der chronischen Krankheiten726 Beklemmung der Brust beim schnell Gehen, beim Husten, oder beim Treppen-Steigen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten727 Hemmung des Athems von Schmerz in der Herzgrube.
Die Theorie der chronischen Krankheiten728Morgagni, a.a. O. Hemmung des Athems von einer unerträglichen Angst und einer sehr beschwerlichen Empfindung im Unterleibe, mit jämmerlicher Wehklage darüber.
Die Theorie der chronischen Krankheiten729 Der Athem entgeht ihm Abends, wenn er auch noch so behutsam ins Bette steigt und sich niederlegt, doch sogleich, und es pfeift so fein in der zusammen geschnürten Luftröhre, als wenn eine feine Saite ertönte.
Die Theorie der chronischen Krankheiten730Preussius, a.a. O. Zusammenschnürung der Brust.
Die Theorie der chronischen Krankheiten731Htb. und Tr. Zusammenschnürung der Brust, dass er fast kein Wort reden konnte, und beinah ohnmächtig wurde. (d. 3. T.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten732Htb. und Tr. Stetes Zusammenziehen der Brust und Hüsteln.
Die Theorie der chronischen Krankheiten733 Wie von Zusammendrückung der Brust ist bei den Unterleibs-Schmerzen der Athem beschwert.
Die Theorie der chronischen Krankheiten734 Arge Angst, als wolle es ihr Alles zuschnüren, mit Beängstigung in der Herzgrube.
Die Theorie der chronischen Krankheiten735 Zusammengeschnürtheit auf der Brust, mit grosser Angst und Unruhe, Abends.
Die Theorie der chronischen Krankheiten736Greiselius, a.a. O. Erstickung drohende Brustbeengung, eine Stunde lang.
Die Theorie der chronischen Krankheiten737Whl. Asthma (Brust-Bräune); der Athem wird immer schwächer und kürzer, so dass sie nur durch vorwärts Hängen der Brust ganz leise athmen und sprechen kann.
Die Theorie der chronischen Krankheiten738Whl. Sie glaubt jeden Augenblick ersticken zu müssen, unter so grosser Schwäche, dass sie nicht im Stande ist, tief einzuathmen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten739Majault, a.a. O. Plötzliche, Erstickung drohende Beklemmung der Brust mit Athem-Mangel, im Gehen, mit Schwäche und äusserster Ermattung.
Die Theorie der chronischen Krankheiten740Myrrhen, a.a. O. Plötzlicher Erstickung drohender Catarrh, Nachts.
Die Theorie der chronischen Krankheiten741Wedel, a.a. O. Er will ersticken, streckt die Zunge heraus.
Die Theorie der chronischen Krankheiten742Misc. n. e. Dec. III. an. 9. 10. Stickfluss.
Die Theorie der chronischen Krankheiten743Pearson, a.a. O. Brust-Schmerzen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten744N. Wahrn., a.a. O. Viel Schmerzen in der Brust.
Die Theorie der chronischen Krankheiten745 Innerer Schmerz im oberen Theile der Brust. (n. 5 St.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten746 Spannender Schmerz in der Brust, vorzüglich beim Sitzen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten747Buchholz, Beitr. a.a. O. Drücken auf der Brust.
Die Theorie der chronischen Krankheiten748 Stechen in der Seite, unter den kurzen Ribben, und auf diese Seite darf er sich nicht legen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten749 Stiche, oben in der rechten Brust, besonders beim Athmen, wie Druck, der sich in einen Stich endigt. (n. 1 1/2 St.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten750 Stiche in der linken Brust, beim tief Athmen, die ihn zum Husten zwingen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten751Lgh. Stechen in der linken Brust, bloss beim Ausathmen, welches dadurch erschwert ward.
Die Theorie der chronischen Krankheiten752 Dumpfe Stiche in der Brust beim Bücken.
Die Theorie der chronischen Krankheiten753 Stechend reissender Schmerz an der obersten rechten Ribbe.
Die Theorie der chronischen Krankheiten754 Kriebeln in der Brust.
Die Theorie der chronischen Krankheiten755 Wundheits-Empfindung und Rohheits-Gefühl in der Brust.
Die Theorie der chronischen Krankheiten756 Frieren innerlich in der Brust, Abends, auch nach dem Abend-Essen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten757Hbg. Grosse Hitze in der Brust, bis unter das Zwergfell.
Die Theorie der chronischen Krankheiten758Störk, a.a. O. Brennen in der Brust.
Die Theorie der chronischen Krankheiten759Störk, a.a. O. Brennen in der Gegend des Brustbeins, lange anhaltend.
Die Theorie der chronischen Krankheiten760Hbg. Brennen in der rechten Brust, bis in die Dünnung, wo es drückte.
Die Theorie der chronischen Krankheiten761Kaiser, a.a. O. Der Herz-Schlag ist gereizt.
Die Theorie der chronischen Krankheiten762Majault, a.a. O. Herz-Klopfen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten763Stf. Ungeheures, sehr lästiges Herzklopfen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten764Kaiser, a.a. O. Heftiger, tobender Herzschlag.
Die Theorie der chronischen Krankheiten765Stf. Wenn er sich auf den Rücken legt, schlägt das Herz viel schneller und stärker.
Die Theorie der chronischen Krankheiten766Mr. Unregelmässiges, aber so starkes Herzklopfen, Nachts um 3 Uhr, dass er es zu hören glaubt, mit Angst verbunden.
Die Theorie der chronischen Krankheiten767Bhr. Heftiges Herzklopfen, Nachts.
Die Theorie der chronischen Krankheiten768Wedel, a.a. O. Äusserlich auf der Brust, gelbe Flecken.
Die Theorie der chronischen Krankheiten769 Im Kreuze, Kraftlosigkeit.
Die Theorie der chronischen Krankheiten770 Schmerzliche, Steifheit im Kreuze, den ganzen Tag.
Die Theorie der chronischen Krankheiten771 Zerschlagenheits-Schmerz im Kreuze.
Die Theorie der chronischen Krankheiten772Büttner, a.a. O. Rücken-Schmerzen, mit Unruhe und Ängstlichkeit.
Die Theorie der chronischen Krankheiten773 Steifigkeit im Rückgrate, vom Steissbeine heran.
Die Theorie der chronischen Krankheiten774 Zerschlagenheits-Schmerz im Rücken und über die Schulterblätter, wie zerprügelt. (n. 4 T.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten775 Ziehender Schmerz im Rücken, Vormittags. (n. 6 T.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten776 Ziehen im Rücken herauf und herunter.
Die Theorie der chronischen Krankheiten777 Zieh-Schmerz zwischen den Schulterblättern, welcher zum Niederliegen nöthigt.
Die Theorie der chronischen Krankheiten778 Zieh-Schmerz im Rücken, vom Kreuze bis in die Schultern, mit Stechen in den Seiten, während sich Blähungen im Leibe bewegen und nach oben drücken; dann stösst es auf und er bekömmt Erleichterung.
Die Theorie der chronischen Krankheiten779Lgh. Stark glucksende Bewegungen in den Muskeln der linken Rücken-Seite, bloss beim Liegen auf der rechten Seite. (n. 3 St.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten780 Im Nacken, Steifigkeit, wie zerschlagen, oder wie vom Verheben, mit gleichem Schmerze über den Hüften; Nachts und früh.
Die Theorie der chronischen Krankheiten781Bhr. Im Halse, spannende Steifigkeit.
Die Theorie der chronischen Krankheiten782Müller, a.a. O. Verdrehung der Hals-Muskeln.
Die Theorie der chronischen Krankheiten783Stf. Geschwulst des äussern Halses, ohne Schmerz.
Die Theorie der chronischen Krankheiten784Bhr. Die Schlag-Ader der linken Hals-Seite schwillt beim Bücken ausserordentlich auf.
Die Theorie der chronischen Krankheiten785 Jücken am Halse, unter dem Kiefer.
Die Theorie der chronischen Krankheiten786Fr. H. Farbloser, beissender Ausschlag um den ganzen Hals, auf den Achseln und in den Seiten.
Die Theorie der chronischen Krankheiten787Klinge, in Hufel. Journ. VI. S. 904. In der Achselgrube, unter den Armen, Wundheit.
Die Theorie der chronischen Krankheiten788 Reissendstechender Schmerz in der rechten Achselgrube.
Die Theorie der chronischen Krankheiten789Hg. Drüsen-Geschwulst in der Achselgrube.
Die Theorie der chronischen Krankheiten790Hg. In den Armen, ziehende Schmerzen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten791 Schmerz im Arme der Seite, auf welcher man liegt, Nachts.
Die Theorie der chronischen Krankheiten792 Reissenim Arme, besonders im Ellbogen und Hand-Gelenke, Nachts, im Bette.
Die Theorie der chronischen Krankheiten793 Einschlafen des rechten Armes, wenn er auf der rechten Seite liegt.
Die Theorie der chronischen Krankheiten794N. Wahrn., a.a. O. Schmerzhafter Knoten auf dem rechten Arme.
Die Theorie der chronischen Krankheiten795Lgh. Am Vorderarme, nahe beim Hand-Gelenke, fressendes Jücken, das zum Kratzen reizt.
Die Theorie der chronischen Krankheiten796Pyl, a.a. O. Die Hände sind steif und gefühllos.
Die Theorie der chronischen Krankheiten797 Zieh-Schmerz in beiden Handknöcheln, alle Abende.
Die Theorie der chronischen Krankheiten798 Ziehendes Reissen in den Mittelhand-Knochen, früh.
Die Theorie der chronischen Krankheiten799 Reissendes Stechen in den Knochen der Hand und des kleinen Fingers.
Die Theorie der chronischen Krankheiten800Klamm in der Hand, bei Bewegung derselben.
Die Theorie der chronischen Krankheiten801Stf. Kalte Hände.
Die Theorie der chronischen Krankheiten802N. Wahrn., a.a. O. Schmerzhafte Geschwulst der Hände.
Die Theorie der chronischen Krankheiten803 Starkes Kriebeln in den Händen, Nachts.
Die Theorie der chronischen Krankheiten804Lgh. Feines Kitzeln im linken Handteller, das zum Reiben nöthigt.
Die Theorie der chronischen Krankheiten805N. Wahrn., a.a. O. Knötchen, Bückelchen auf den Händen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten806Hg. Grosse Eiterbeule an der Hand, zwischen Daumen und Zeigefinger, sehr breit, blassroth und höchst schmerzhaft, besonders Abends.
Die Theorie der chronischen Krankheiten807 Die Finger-Gelenke sind schmerzhaft beim Bewegen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten808 Klamm in den Fingern der rechten Hand, wenn er sie gerade streckt.
Die Theorie der chronischen Krankheiten809 Klamm in den Fingern, vorzüglich Nachts, im Bette.
Die Theorie der chronischen Krankheiten810 Schmerzhafter Klamm in den hintersten Gelenken aller Finger.
Die Theorie der chronischen Krankheiten811 Schmerzhafter Krampf in den Fingerspitzen, von früh bis Mittag. (n. 5 T.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten812 Starrheit der Finger, als wenn sie steif wären.
Die Theorie der chronischen Krankheiten813 Zieh-Schmerz in den Mittelfingern.
Die Theorie der chronischen Krankheiten814 Ziehendes Zucken und Reissen von den Fingerspitzen bis in die Achsel.
Die Theorie der chronischen Krankheiten815Lgh. Kitzelndes Jücken am rechten Mittelfinger, zum Kratzen nöthigend.
Die Theorie der chronischen Krankheiten816Hg. Harte Geschwulst der Finger, mit Schmerzen der Knochen darin.
Die Theorie der chronischen Krankheiten817Baylies, a.a. O. Missfarbige Nägel.
Die Theorie der chronischen Krankheiten818Borellus, hist. et. obs. Cent. III., obs. 36. Hüft-Gicht.
Die Theorie der chronischen Krankheiten819Htb. u. Tr. Heftiger ziehend reissender Schmerz in den Hüften und im linken Fusse, früh, nach einer schlaflosen Nacht. (n. 3. T.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten820Majault, a.a. O. In den Beinen vorzüglich in den Gelenken, heftige Schmerzen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten821Htb. u. Tr. Unausstehliche Schmerzen in den Beinen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten822 Ziehendes Reissen in den Beinen, von der Vorderseite des Oberschenkels bis ins Knie und Fuss-Gelenk, im Gehen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten823 Reissen in den Beinen, besonders in den Gelenken der Knie und Füsse, bloss bei Bewegung.
Die Theorie der chronischen Krankheiten824Pyl, a.a. O. Reissen in den Beinen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten825 Reissen im Beine, von oben bis unten; er konnte nicht auftreten, nicht sitzen, nicht liegen, weder im Bette, noch auf der Bank, musste Tag und Nacht das Bein entweder hin und her schaukeln, oder damit herum hinken, und konnte gar nicht ruhen; am schlimmsten Nachts.
Die Theorie der chronischen Krankheiten826 Reissendes Stechen, wie in der Beinhaut, das ganze Bein herab, bis in die Spitze der grossen Zehe.
Die Theorie der chronischen Krankheiten827 Unruhe in den Beinen, das er Nachts nicht liegen kann, er muss die Füsse bald da, bald dorthin legen, oder herum gehen, um sich zu lindern.
Die Theorie der chronischen Krankheiten828 Unruhe in den Beinen, vor Schlafengehen, die im Liegen vergeht.
Die Theorie der chronischen Krankheiten829 Kriebeln in den Beinen, wie von Eingeschlafenheit.
Die Theorie der chronischen Krankheiten830Pyl, a. a. Krampf, Klamm in den Beinen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten831 Mit Krampf-Schmerze zog es ihm Abends, im Bette, am Oberschenkel und in den Waden einzelne Muskel-Bündel zusammen und die Zehen rückwärts, worauf er sehr matt ward.
Die Theorie der chronischen Krankheiten832 Krampfhafter Schmerz in einzelnen Muskelstellen der Ober- und Unter-Schenkel, ruckweise, mit Zucken, beim Anfühlen, wie von Etwas Lebendigem.
Die Theorie der chronischen Krankheiten833Alberti, a.a. O. Konvulsionen der Beine und Knie.
Die Theorie der chronischen Krankheiten834 Müdigkeit in den Beinen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten835Htb. u. Tr. Gefühl, als sollten die Beine zusammenbrechen, beim Treppen-Steigen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten836Ebers, a.a. O. Lähmung de Unter-Glieder.
Die Theorie der chronischen Krankheiten837 Kälte der Beine, besonders der Knie und Füsse, mit kaltem Schweisse daran; sie konnten nicht erwärmt werden.
Die Theorie der chronischen Krankheiten838Htb. u. Tr. Geschwulst der Beine unter unausstehlichen Schmerzen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten839Lgh. An den Oberschenkeln, fressendes Jücken, das zum Kratzen reizte. (n. 13 St.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten840 Fressendes Jücken am rechten Oberschenkel nahe am Schoosse, mit Reiz zum Kratzen. (n. 4 1/2 St.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten841Klinge, a.a. O. Wundheit zwischen den Oberschenkeln, mit Jücken.
Die Theorie der chronischen Krankheiten842 Um die Kniee, Empfindung, als wären die Beine da fest umbunden.
Die Theorie der chronischen Krankheiten843 Spannung in den Kniekehlen, als wären die Flechsen zu kurz, im Sitzen und Stehen, aber nicht beim Gehen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten844 Zerschlagenheits-Schmerz auf der Seite des Kniees, bloss bei Berührung, und im Sitzen, nicht im Gehen; ein Gefühl, als wenn das Fleisch da los wäre.
Die Theorie der chronischen Krankheiten845 Zerschlagenheits- und Verrenkungs-Schmerz im linken Knie, besonders beim Aufstehen vom Sitzen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten846Richard, a.a. O. Stechender Schmerz in den Knieen. (n. 2 St.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten847 Schwäche in den Knieen, dass er sich nur mit Beschwerde niedersetzen konnte.
Die Theorie der chronischen Krankheiten848 Grosse Unfestigkeit im rechten Knie, er sinkt zusammen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten849J. B. Montanus, b. Schenk, lib. 7. obs. 200. Lähmung in beiden Knieen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten850 Im Unterschenkel des rechten Beines, ziehendes Reissen von der Kniekehle, bis in die Ferse, wie von Verrenkung.
Die Theorie der chronischen Krankheiten851 Zieh-Schmerz in den Unterschenkeln, wenn sie senkrecht im Sitzen ruhen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten852 Ziehen, Reissen und Zucken im Unterschenkel von den Fussknöcheln, bis in die Knie.
Die Theorie der chronischen Krankheiten853 Zucken in den Unterschenkeln, Nachmittags, im Sitzen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten854 Scharfes, reissendes Ziehen im Schienbein-Knochen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten855 Einzelne, heftige Risse im Schienbeine, zum Schreien.
Die Theorie der chronischen Krankheiten856Lgh. Reissender Schmerz in der rechten Wade, beim Sitzen. (n. 11 St.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten857 Reissendes Stechen unten, an der Inseite des Unterschenkels, auf einer kleinen Stelle.
Die Theorie der chronischen Krankheiten858 Bohrender Schmerz im rechten Schienbeine.
Die Theorie der chronischen Krankheiten859 Drückender Schmerz in den Waden.
Die Theorie der chronischen Krankheiten860 Krampfhafter Schmerz im Unterschenkel, früh, welcher in ein Surren und Sumsen darin übergeht.
Die Theorie der chronischen Krankheiten861 Klamm in der Wade, beim Gehen. (n. 2 St.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten862 Klamm in den Waden, vorzüglich Nachts, im Bette.
Die Theorie der chronischen Krankheiten863 Härte der Wade, und wie bereit gedrückt, mit unerträglichem Schmerze, fast wie Klamm, worüber sie anderthalb Stunden schrie; der ganze Schenkel ward kalt, unempfindlich und steif, dass sie ihn nicht rühren konnte, es blieb Spannen in der Wade und eine Art Lähmung im Schenkel zurück. (n. 50 St.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten864Forestus, a. a. 0. Lähmung der Unterschenkel, dass er kaum gehen kann.
Die Theorie der chronischen Krankheiten865 Schwere der Unterschenkel, dass er sie kaum erheben kann.
Die Theorie der chronischen Krankheiten866 Schwere, Müdigkeit und Ziehen in den Unterschenkeln, mit Knicken, Unfestigkeit und Schwäche der Kniee, vorzüglich früh.
Die Theorie der chronischen Krankheiten867Majault, a.a. O. Schwinden der Unterschenkel.
Die Theorie der chronischen Krankheiten868 Geschwulst der Unterschenkel bis über die Waden; vorher Reissen in den Waden, das durch warme Tücher verging.
Die Theorie der chronischen Krankheiten869Hg. Zuckende Schmerzen von oben bis unten im Unterschenkel.
Die Theorie der chronischen Krankheiten870Hg. Geschwür am linken Unterschenkel, unter dem Knie.
Die Theorie der chronischen Krankheiten871 Geschwür am Unterschenkel, das, mit grauer Rinde bedeckt, brennend schmerzt, und einen entzündeten Rand hat.
Die Theorie der chronischen Krankheiten872Güldenklee, a.a. O. In den Füssen, Schmerzen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten873Htb. u. Tr. Schmerzhaftigkeit der Fussknöchel bei Berührung.
Die Theorie der chronischen Krankheiten874 Schmerzen der Fersen, früh beim Erwachen, als hätten sie hart gelegen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten875Bhr. Die Schmerzen der Füsse verschlimmern sich durch Bewegung.
Die Theorie der chronischen Krankheiten876 Schmerz im Fuss-Gelenke, oben auf dem Fussspanne, wie verknickt oder vertreten, beim Auftreten.
Die Theorie der chronischen Krankheiten877Bhr. Verrenkungs-Schmerz im Fusse, wenn sie ihn nicht recht setzt, oder fehl tritt.
Die Theorie der chronischen Krankheiten878 Ziehen im Fusse, dass er ihn nicht still halten kann; er kann dabei nicht schnell, sondern nur sehr behutsam, sachte auftreten.
Die Theorie der chronischen Krankheiten879 Reissen in den Fussknöcheln.
Die Theorie der chronischen Krankheiten880Bhr. Reissen in den Fersen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten881 Reissen um die Knöchel und auf dem Rücken der Füsse, im Liegen, mit Übelkeit.
Die Theorie der chronischen Krankheiten882 Reissen und Stechen im untern Gelenke beider Füsse, mit Stichen darin beim Auftreten und Gehen, als wenn die Füsse vertreten wären, so dass sie fallen könnte, und die Knöchel schmerzen beim Befühlen wie wund.
Die Theorie der chronischen Krankheiten883 Stechendes Schmerzen an der äussern Kante des Fusses.
Die Theorie der chronischen Krankheiten884 Stiche in der Fuss-Sohle. (n. 1/2 St.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten885 Stiche unter der linken Ferse, beim Auftreten, bis hinten an den Oberschenkel heran.
Die Theorie der chronischen Krankheiten886Bhr. Taube Schmerzen im rechten Fusse; sie kann ihn im Sitzen nur mit der Hand in die Höhe heben.
Die Theorie der chronischen Krankheiten887Pyl, a.a. O. Taubheit, Steifheit und Gefühllosigkeit der Füsse, mit Geschwulst und grossen Schmerzen von Zeit zu Zeit.
Die Theorie der chronischen Krankheiten888Cordanus, de ven. Lähmung der Füsse, nach dem Erbrechen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten889 Kalte Füsse, beständig, wenn er still sitzt; er kann sie kaum im Bette erwärmen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten890Morgagni, a. a. O. 8. Kälte der Füsse, mit zusammengezogenem Pulse.
Die Theorie der chronischen Krankheiten891 Kälte-Gefühl in den Fuss-Sohlen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten892Jacobi, a.a. O. Geschwulst der Füsse.
Die Theorie der chronischen Krankheiten893 Geschwulst der Fuss-Knöchel, ohne Röthe, mit reissenden Schmerzen, die durch äussere Wärme gebessert werden.
Die Theorie der chronischen Krankheiten894 Glänzend heisse Geschwulst der Füsse, bis über die Knöchel, mit runden, rothen Flecken, welche einen brennenden Schmerz erregen. (n. 3 T.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten895Htb. u. Tr. Harte, rothblaue, grüngelbe und sehr schmerzhafte Geschwulst an beiden Füssen. (n. 28 T.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten896 Jücken der Fuss-Geschwulst.
Die Theorie der chronischen Krankheiten897Hg. Die Haut der Fuss-Sohlen wird gefühllos, dick, wie Kork, und die Sohlen brechen auf.
Die Theorie der chronischen Krankheiten898Hg. Blasen entstehen Nachts über die ganzen Fusssohlen, wie von spanischen Fliegen; sie gehen auf, und es läuft hellgelbes, stinkendes Wasser heraus.
Die Theorie der chronischen Krankheiten899Guilbert, a.a. O. Geschwüre an den Fersen, mit blutigem Eiter.
Die Theorie der chronischen Krankheiten900Hg. Alle Zehen wurden steif, dass sie nicht auftreten konnte.
Die Theorie der chronischen Krankheiten901Lgh. Kitzelnd laufendes Jücken an der rechten grossen Zehe, wie bei Heilung einer Wunde, zum Reiben nöthigend. (n. 1 1/2 St.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten902 Alle Glieder thun ihr weh.
Die Theorie der chronischen Krankheiten903 Es thun ihm alle Glieder weh, er mag gehen, oder sitzen, oder liegen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten904Pfann, a.a. O. Ungeheure Glieder-Schmerzen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten905Sr. Schmerzen im ganzen Körper, meist Abends.
Die Theorie der chronischen Krankheiten906 Namenlos schmerzhaftes, höchst widriges Krankheits-Gefühl in den Gliedern.
Die Theorie der chronischen Krankheiten907 Schmerz im ganzen Rumpfe, am meisten im Kreuze und Rücken, vorzüglich nach Reiten, (bei einem Geübten.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten908 Gichtische Schmerzen in den Gliedern, ohne Entzündung.
Die Theorie der chronischen Krankheiten909Bhr. Tauber Schmerz befällt die ganze Körper-Seite.
Die Theorie der chronischen Krankheiten910 Zieh-Schmerzen in den Gelenken der Knie, der Füsse und der Hände.
Die Theorie der chronischen Krankheiten911 Ziehender Schmerz, Abends im Bette, im Mittelfinger der Hand und im Fusse.
Die Theorie der chronischen Krankheiten912 Arges Reissen in den Armen und Beinen, wobei man durchaus nicht auf der schmerzenden Seite liegen kann, am erträglichsten wird es durch hin und her Bewegen des leidenden Theiles.
Die Theorie der chronischen Krankheiten913 Reissende Schmerzen in den Röhrknochen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten914Bhr. Reissende Schmerzen in den¥Üß ¨>>Ë'
Die Theorie der chronischen Krankheiten915 Jählinges reissendes Zucken oder Stechen, welches in Brennen ausartet, im Daumen oder in der grossen Zehe, früh, im Bette.
Die Theorie der chronischen Krankheiten916 Es zog vom Unterleibe herauf nach dem Kopfe, wo es puckte, und noch mehr riss, dann kam es in die linke Seite, wo es ruckweise mit ein, zwei Stichen stach.
Die Theorie der chronischen Krankheiten917 Pochender, ziehender und stechender Schmerz, Nachts im Rücken, im Kreuze und in den Schenkeln.
Die Theorie der chronischen Krankheiten918 Klopfen in allen Gliedern und auch im Kopfe.
Die Theorie der chronischen Krankheiten919 Brennende Schmerzen, besonders in innern Organen, in der Haut und in Geschwüren.
Die Theorie der chronischen Krankheiten920Quelmalz, a.a. O., und Andere. Brennende Schmerzen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten921Preussius, a.a. O. - Gabezius, a.a. O. Brennende, fressende Schmerzen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten922 An der leidenden Stelle, Schmerz, als wenn daselbst der Knochen aufgetrieben und geschwollen wäre; im Sitzen bemerkbar.
Die Theorie der chronischen Krankheiten923 Geschwür-Schmerz an der leidenden Stelle, als wenn sie in Eiterung übergegangen wäre, und aufbrechen wollte; beim Sitzen bemerkbar.
Die Theorie der chronischen Krankheiten924 Der Schmerz der leidenden Stelle weckt ihn die Nacht über besonders vor Mitternacht, von Zeit zu Zeit auf.
Die Theorie der chronischen Krankheiten925 Die Schmerzen werden die Nacht, mitten im Schlafe empfunden.
Die Theorie der chronischen Krankheiten926 Die Schmerzen deuchten unerträglich und machen den Kranken wüthig.
Die Theorie der chronischen Krankheiten927 Die Schmerzen und Beschwerden kehren häufig wechselfieberartig zu bestimmten Stunden wieder.
Die Theorie der chronischen Krankheiten928Morgagni, a.a. O. Erneuerung derselben Arsenik-Beschwerden, nach viertägigem Typus, zu derselben Stunde.
Die Theorie der chronischen Krankheiten929 Bei den Schmerz-Anfällen entstehen häufig noch andere Neben-Beschwerden.
Die Theorie der chronischen Krankheiten930 Zu vielen Beschwerden gesellt sich Schauder.
Die Theorie der chronischen Krankheiten931 Bei den Schmerzen, Schüttelfrost, nach denselben Durst.
Die Theorie der chronischen Krankheiten932 Beim Antritt der Schmerzen, Gesichts- und Körper-Hitze.
Die Theorie der chronischen Krankheiten933 Beim Anfalle der Schmerzen, Ohrensausen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten934 Auch bei geringfügigen Beschwerden, ein ungeheuren Sinken der Kräfte, und Niederliegen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten935 Viele Beschwerden entstehen bloss Abends, nach dem Niederlegen; einige ein Paar Stunden nach Mitternacht; nicht wenige früh, nach dem Aufstehen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten936 Nach dem Mittag-Essen, besonders während des Sitzens, erneuern oder vermehren sich viele Schmerzen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten937 Das Reden Anderer zu ihm ist ihm unerträglich, weil es seine Schmerzen ungeheuer vermehrt.
Die Theorie der chronischen Krankheiten938 Die Beschwerden erscheinen meist im Sitzen und Liegen und mindern sich im Stehen und durch Bewegung.
Die Theorie der chronischen Krankheiten939 Bloss durch Umhergehen kann er die nächtlichen Schmerzen erträglich machen; im Sitzen, und am meisten im ruhigen Liegen sind sie nicht auszuhalten.
Die Theorie der chronischen Krankheiten940 Die Schmerzen lassen sich fast stets durch äussere Wärme beruhigen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten941 Durch Zusammendrücken des leidenden Theiles werden die Schmerzen gelinder und lassen nach.
Die Theorie der chronischen Krankheiten942 Bei sitzender Beschäftigung solche unmuthige Unruhe im Körper, dass sie aufstehen und umhergehen muss.
Die Theorie der chronischen Krankheiten943 Abends von 6 bis 8 Uhr heftiges Drücken und Pressen im Kopfe, höchste Appetitlosigkeit, flüchtiger Schweiss und grosse Angst.
Die Theorie der chronischen Krankheiten944 Grosse Mattigkeit und Ängstlichkeit, sie kann sich nicht besinnen, es wird ihr schwer, auf Alles Acht zu geben; dabei ist sie taumlig.
Die Theorie der chronischen Krankheiten945 Mattigkeit beim Missmuthe; bei wiedergekehrter Heiterkeit, kräftiger.
Die Theorie der chronischen Krankheiten946Buchholz, Beitr. a.a. O. Ermattung.
Die Theorie der chronischen Krankheiten947Buchholz, a.a. O. - Forestusund viele Andere. Ohnmachten.
Die Theorie der chronischen Krankheiten948Guilbert, a.a. O. - Morgagni, a.a. O. Heftige Ohnmachten.
Die Theorie der chronischen Krankheiten949Tennert, prac. Med. lit. 6. P. 6. I. 9. Tiefe Ohnmacht.
Die Theorie der chronischen Krankheiten950Fernelius, a.a. O. Öftere Ohnmachten mit mattem Pulse. (n. 3 St.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten951 Ohnmächtig, früh, und ängstlich und schwach.
Die Theorie der chronischen Krankheiten952Friedrich, a.a. O. Eintretende Schwachheiten.
Die Theorie der chronischen Krankheiten953Pyl, a.a. O. Grosse Schwäche, besonders in den Füssen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten954Göritz, a.a. O. Ungeheure Schwäche.
Die Theorie der chronischen Krankheiten955Störk, a.a. O. -Rau, und viele Andere. Sinken der Kräfte.
Die Theorie der chronischen Krankheiten956Kaiser, a.a. O. Allgemeine Schwäche, besonders in den Beinen, die kaum fort bewegt werden können.
Die Theorie der chronischen Krankheiten957Kaiser, a.a. O. Die Kräfte sinken immer mehr.
Die Theorie der chronischen Krankheiten958 Schwäche, als wenn man aus Mangel an Nahrung, Noth an Kräften litte.
Die Theorie der chronischen Krankheiten959 Die Kraft der Hände und Füsse ist ihm wie vergangen, und sie sind so zittrig, früh.
Die Theorie der chronischen Krankheiten960 Ausserordentliche Schwäche in den Knieen, wenn er nur wenig geht.
Die Theorie der chronischen Krankheiten961 Lähmige Schwäche der Glieder, täglich zu einer gewissen Stunde, wechselfieberartig.
Die Theorie der chronischen Krankheiten962Hbg. Vor Schwäche fällt ihm das Gehen ausserordentlich schwer; er glaubt hinstürzen zu müssen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten963 Schwäche, dass er, ohne niederzusinken, kaum über die Stube gehen kann.
Die Theorie der chronischen Krankheiten964Stf. Grosse Schwäche; er kann nicht über die Stube gehen, ohne zusammen zu sinken.
Die Theorie der chronischen Krankheiten965Ebers, a.a. O. Schwäche, dass er kaum über die Stube zu gehen vermochte.
Die Theorie der chronischen Krankheiten966Alberti, a.a. O. So schwach, dass er gar nicht allein gehen konnte, vor dem Erbrechen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten967Pyl, a.a. O. Er fällt, da er gehen will, nieder (bei gutem Verstande.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten968Göritz, a.a. O. Ungemeine Schwäche und Abgeschlagenheit der Glieder, welche zum Liegen nöthigt.
Die Theorie der chronischen Krankheiten969Wedel, a.a. O. Mehrtägige Schwäche des ganzen Körpers, mit schwachem Pulse, die ihn zum Liegen nöthigte.
Die Theorie der chronischen Krankheiten970Fr. H. Er muss sich legen und wird bettlägerig.
Die Theorie der chronischen Krankheiten971Alberti, a.a. O. Niederliegen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten972 Er liegt fortwährend am Tage.
Die Theorie der chronischen Krankheiten973Ebers, a.a. O. Er konnte das Lager nicht verlassen, bei zitternder Kraftlosigkeit.
Die Theorie der chronischen Krankheiten974Stf. Er konnte kaum aufstehen vor grosser Mattigkeit, mehrere Tage.
Die Theorie der chronischen Krankheiten975 Er will aufstehen, aber beim Aufstehen kann er sich nicht halten.
Die Theorie der chronischen Krankheiten976 Wenn sie vom Bette aufsteht, fällt sie gleich über den Haufen, wegen Schwäche und Schwindel, unter erhöhtem Kopf-Schmerze.
Die Theorie der chronischen Krankheiten977Morgagni, a.a. O. und mehrere Anderer. Bloss vom Sinken der Kräfte - Tod, ohne Erbrechen und Convulsionen und ohne Schmerzen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten978Hall. allg. Liter. Zeit. 1815, No. 181. Unter äusserster Kraftlosigkeit, bei heftigem Schwindel, anhaltendem Erbrechen und Blut-Harnen, ein schnelles Auslöschen des Lebens, (ohne Krampf, ohne Fieber und ohne Schmerz).
Die Theorie der chronischen Krankheiten979Störk, a.a. O. - Jacobi, a. O. Abmagerung.
Die Theorie der chronischen Krankheiten980Greiselius, a.a. O. Gänzliche Abmagerung.
Die Theorie der chronischen Krankheiten981 Sie zehrt sehr ab, mit erdfahlem Gesichte, blaurändigen Augen, grosser Schwäche in allen Gliedern, Unlust zu jeder Beschäftigung, und steter Neigung, auszuruhen. (n. 8 T.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten982 Abzehrung des ganzen Körpers, mit ungeheuren Schweissen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten983Majault, a.a. O. Schwindsucht.
Die Theorie der chronischen Krankheiten984Störk, a.a. O. Schwindsüchtiges Fieber.
Die Theorie der chronischen Krankheiten985Amat. Lusit., a.a. O. Zehrte allmählig aus (und starb binnen Jahresfrist.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten986Salzb. med. chir. Zeit. Auszehrung bis zum Tode.
Die Theorie der chronischen Krankheiten987Majault, a. a. Gelbsucht.
Die Theorie der chronischen Krankheiten988Ebers, a.a. O. Wassersucht der Haut.
Die Theorie der chronischen Krankheiten989Ebers, a.a. O. S. 56. Vollkommene, allgemeine Haut-Wassersucht.
Die Theorie der chronischen Krankheiten990Fernel. a.a. O. Grosse Geschwulst des Gesichtes und ganzen Körpers.
Die Theorie der chronischen Krankheiten991Thilenius, a.a. O. Geschwulst der ganzen rechten Körper-Seite, bis an die Hüften, mit Geschwulst des linken Schenkels.
Die Theorie der chronischen Krankheiten992Fowler, a.a. O. Geschwülste an verschiednen Theilen des Körpers, elastischer Art.
Die Theorie der chronischen Krankheiten993Ebers, a.a. O. Geschwulst des Gesichtes und der Füsse, trockner Mund und Lippen, aufgetriebener Unterleib, Durchfall, Kolik, Erbrechen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten994Wolf, a.a. O. Cholera.
Die Theorie der chronischen Krankheiten995Henning, a.a. O. - Kellner, a.a. O. Krämpfe.
Die Theorie der chronischen Krankheiten996Kaiser, a.a. O. Starr-Krämpfe.
Die Theorie der chronischen Krankheiten997Salzb. m. ch. Z. Anfälle von Starrkrampf.
Die Theorie der chronischen Krankheiten998Kaiser, a.a. O. Mit und ohne Krämpfe - Tod.
Die Theorie der chronischen Krankheiten999Crüger, a.a. O. - Wedelund Andere. Convulsionen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1000Alberti, a.a. O. - Bonetus, a.a. O. Convulsionen vor dem Tode; (Nachwirkung?)
Die Theorie der chronischen Krankheiten1001van Eggern, a.a. O. Convulsionen äusserst heftiger Art.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1002Morgagni, a.a. O. Convulsionen und jämmerliche Verdrehungen der Glieder.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1003Pfann, a.a. O. Convulsionen, welche von heftigen Schmerzen in den Fusssohlen von Zeit zu Zeit erregt werden.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1004 Convulsivischer Anfall: zuerst schlug sie mit den Armen auswärts, dann verlor sie alles Bewusstseyn, lag, wie eine todte, blass, doch warm, schlug die Daumen ein, drehte die geballten Hände, zog die Arme langsam herauf, legte sie langsam herunter; nach 10 Minuten zog sie den Mund hin und her, als wenn sie mit der Kinnlade wackelte; dabei war kein Odem zu spüren, nach einer Viertelstunde endigte sich der Anfall mit einem Rucke durch den ganzen Körper, wie ein einziger Stoss vorwärts mit Armen und Füssen, und sogleich war die völlige Besinnung wieder da, nur grosse Mattigkeit war zugegen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1005Crüger, a.a. O. - Büttner, a.a. O. Epileptische Convulsionen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1006Bonetus, a.a. O. - Greiseliusund viele Andere. Zittern der Glieder.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1007Kaiser, a.a. O. Zittern.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1008Htb. u. Tr. Zittern in den Gliedern, schon beim mässigen Gehen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1009Alberti, a.a. O. Zittern und Beben, mit Schweiss im Gesichte.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1010Guilbert, a.a. O. Zittern über den ganzen Körper.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1011Hbg. Er zittert an allen Theilen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1012Justamondon canc. dissord. Lond. 1750. Zittern in allen Gliedern.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1013Cordanus, a.a. O. Zittern der Gliedern, nach dem Erbrechen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1014 Zittern in Armen und Beinen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1015Pet. de Appono, de venen. c. 17. Steifigkeit und Unbeweglichkeit aller Gelenke.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1016 Sie wird ganz steif, kann sich nicht rühren oder bewegen, bloss stehen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1017Hg. Steifigkeit aller Gelenke; er konnte sich nicht ausstrecken, weil Alles am ganzen Leibe spannt; die Knie so steif und kalt, dass er Tücher darum bindet, weil sie sonst schmerzen und den Schlaf stören.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1018Htb. u. Tr. Steifigkeit und Unbeweglichkeit der Glieder, mit argen, reissenden Schmerzen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1019Htb. u. Tr. Steifigkeit, besonders der Knie und Füsse, abwechselnd mit reissenden Schmerzen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1020Hbg. Wie gelähmt in allen Gliedern; er kann nicht recht auftreten.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1021Crüger, a.a. O. Lähmung, konnte nicht mehr gehen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1022Pet de. Appono, bei Schenk, lib. 17. obs. 214. Lähmung, Contraktur.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1023Hammer, in comm. lit. Nor. 173. Contraktur der Glieder.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1024Bernhardi, Annal. d. Heilk. 1811. Jan. S. 60. Lähmung der Unterglieder.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1025Huber, N. act. n. c. III., obs. 100. Lähmung der Unterglieder, mit Gefühls-Verlust.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1026Heimreich, a.a. O. Lähmung der Füsse.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1027Hg. Die Haut am ganzen Leibe geht in grossen Schuppen ab.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1028 Schmerzhaftigkeit der Haut des ganzen Körpers.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1029N. Wahrn., a.a. O. Stiche in der Haut, wie von Nadeln.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1030 Langsame Stiche hie und da, auf der Haut, wie mit einer glühenden Nadel.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1031 Feine Stiche über den ganzen Körper.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1032 Viel Jücken am rechten Oberschenkel und den Armen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1033 Jückend laufende Empfindung, wie von Flöhen, an den Oberschenkeln bis zum Unterleibe, auch an den Lenden und Hinterbacken, zum Kratzen nöthigend.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1034 Brennendes Jücken am Körper.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1035 Brennendes Jücken, mit Schmerzhaftigkeit der Stelle nach Kratzen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1036Heimreich, a.a. O. Unerträgliches Brennen in der Haut.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1037 Brennen in der Haut (des Fingers), furchtbar heftig, als wäre die Stelle mit kochendem Fette verbrannt, (nach Eintauchen der Hände in eine kalte Arsenik-Auflösung).
Die Theorie der chronischen Krankheiten1038Baylies, a.a. O. Flecke hie und da in der Haut.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1039Kaiser, a.a. O. Blaue Flecke am Unterleibe, an den Genitalien und im Weissen des Auges.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1040Thomson, a.a. O. Entzündete, maserartige Flecke über den Körper, vorzüglich am Kopfe, im Gesichte und am Halse.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1041Majault, a.a. O. Ausschlag auf der Haut.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1042Sr. Ausschlag, wie rothe Petechien, von der Grösse eines Flohstiches bis zu der einer Linse, scharf begrenzt, Abends, schmerzend, ganz trocken, nur nach Kratzen feuchtend und brennend.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1043Guilbert, a.a. O. Friesel-Ausschlag über den ganzen Körper, welcher in Schuppen abfällt.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1044Hartmann, dissert. Aeth. ant. et ars. Halle, 1759. Rother, skorbutischer Friesel-Ausschlag.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1045Dégrangeim phys. med. Journ. 1800. Apr. S. 299. Blüthchen, wie Hirsekörner, mit weissen Punkten, über den ganzen Körper, selbst über Hände und Füsse.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1046 Kleine, spitzige Blüthchen entstehen unter Jücken, welches durch Kratzen vergeht.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1047 Weissliche, spitzige Blüthen, mit wässriger Flüssigkeit in der Spitze, entstehen unter brennendem Jücken, wie von Mücken-Stichen, an den Händen, zwischen den Fingern und am Unterleibe; vom Kratzen geht die Flüssigkeit heraus und das Jücken vergeht.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1048 Kleine Blüthchen an mehreren Theilen, auch an der Stirne und unter der Kinnlade, welche brennenden Schmerz und wenig Jücken verursachen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1049 Blüthen-Ausschlag mit argem Brennen, so dass sie vor Angst kaum bleiben kann.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1050Hg. Krätz-Ausschlag, besonders in den Kniekehlen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1051Hg. Feine, sandige, jückende Krätze am ganzen Leibe.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1052Amat. Lusitan., a.a. O. Knötchen, welche sehr schwierig heilen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1053Fr. H. Dichter Ausschlag weisser Bückelchen, grösser und kleiner, als eine Linse, von der Farbe der übrigen Haut, mit beissendem Schmerze, der gewöhnlich Nachts am schlimmsten ist.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1054Fowler, a.a. O. Der Nesselsucht ähnliche Haut-Ausschläge.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1055Pfann, a.a. O. Schwarze Blatter, welche brennend schmerzen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1056Verzasch, a.a. O. Sehr schmerzhafte schwarze Blattern.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1057 Geschwür, welches vorzüglich früh schmerzt, mit dunkelbraunem, dünnem, blutigem Eiter unter dünnem Schorfe, und mit einzelnen Stichen während des Sitzens, welche beim Stehen, und noch mehr beim Gehen gemindert werden.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1058Heinze, bei Ebers, a.a. O. Krebs-Geschwür, welches die Abnahme des Gliedes nöthig machte.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1059 Das Geschwür bekommt sehr hohe Ränder.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1060 Schmerzhafte Empfindlichkeit alter Geschwüre, die bisher unschmerzhaft waren.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1061 Reissender Schmerz in den Geschwüren.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1062 Brennender Schmerz in den Geschwüren.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1063Hargensin Hufel. Journ. IX. 1. Brennender Schmerz im Geschwüre.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1064 Brennen im Geschwüre, wie von einer glühenden Kohle.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1065Heun, a.a. O. Brennen im Geschwüre, das aus Jücken entsteht.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1066 Brennen um den Rand des Geschwüres, mit nachfolgendem Jücken im Geschwüre.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1067 Brennen, wie Feuer, rings um das Geschwür, welches sehr stinkt und wenig eitert; dabei Mattigkeit und Tages-Schläfrigkeit.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1068Hargens, a.a. O. Entzündung des Geschwüres in seinem Umkreise; es blutet beim Verbinden und erhält eine oberflächliche trockne Kruste.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1069 Das Geschwür giebt viel geronnenes, schwarzes Blut von sich.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1070Hg. Wildes Fleisch wächst aus den Geschwüren (am Finger) hervor, wird schnell faul, blau und grün, mit klebriger Jauche, die einen unerträglichen Gestank verbreitet.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1071Hg. Grosse Trägheit und Scheu vor der mindesten Bewegung.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1072 Müdigkeit und Schmerz der Gelenke, Vormittags, mehr im Sitzen, als im Gehen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1073 Grosse Müdigkeit nach dem Essen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1074 Grosse Müdigkeit nach dem Mittagessen, und ungeheures Gähnen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1075Lgh. Gähnenund Dehnen, als ob er nicht ausgeschlafen hätte.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1076 Höchst oftes Gähnen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1077 Gähnen, fast ununterbrochen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1078 Gähnen und Mattigkeit nach dem Essen, dass er sich legen und schlafen musste.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1079 Oft Anwandlungen von Schlaf, am Tage, beim Sitzen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1080Fr. H. Heftige Neigung zum Schlafen; er schläft gleich nach gehabter Unterredung wieder ein; vier Tage lang. (n. 6 T.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten1081Kaiser, a.a. O. Grosse, fast unüberwindliche Neigung zum Schlafen, abwechselnd mit grosser Unruhe.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1082 Schläfrigkeit, die durch unruhige Träume und starke Beängstigung unterbrochen wird.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1083Hg. Unausgeschlafenheit, früh.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1084 Unausgeschlafenheit, früh, und Müdigkeit in den Augen, dass sie nicht aus dem Bette kann.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1085 Gegen Morgen, unwillkürliche Thätigkeit des Geistes die ihn am Schlafe hindert, so bedürftig er auch des Schlafes ist.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1086Buchholz, a.a. O. - Knape, und Andere. Schlaflosigkeit.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1087Güldenklee, a.a. O. Schlaflosigkeit, mit Ohnmachten von Zeit zu Zeit.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1088 Schlaflosigkeit mit Unruhe und Wimmern.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1089 Schlafloses Umherwerfen, Nachts, mit Krabbeln im Unterleibe.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1090 Nachts, Stichschmerz im linken Ohrgange, wie von innen heraus.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1091 Nachts, bald nach dem Einschlafen, Zahnschmerz, worüber sie erwacht.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1092 Nachts, beim Liegen im Bette, arges, stichlichtes Reissen im Hühnerauge.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1093 Nach Mitternacht, von 3 Uhr an, wirft sie sich umher und schläft nur abwechselnd.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1094 Nachts kann sie sich im Bette nicht erwärmen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1095 Nach Mitternacht, Gefühl von ängstlicher Hitze, mit Neigung, sich zu entblössen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1096 Die ganze Nacht viel Hitze und Unruhe, mit Pulsiren im Kopfe, dass sie nicht einschlafen konnte.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1097 Die Nacht viel Durst, wegen grosse Trockenheit im Halse, die früh aufhört.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1098 Vor dem Einschlafen, Abends, dämpft es ihr im Kehlkopfe zum Hüsteln, wie von Schwefeldampfe.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1099 Beim Einschlafen, heftiges Zucken in den Gliedmassen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1100 Zuckungen verschiedner Art, beim Einschlafen, Abends.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1101 Beim Einschlafen, Abends, erschreckendes Zucken, wie erschütternde Stösse an der leidenden Stelle, welche durch eine geringe Beschwerde an einem entfernten Theile, durch einen Riss, ein Jücken u. dergl. erregt werden.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1102 Gleich nach dem Niederlegen plötzliches Zusammenzucken im Knie, mit Erwachen, wie von einem elektrischen Schlage, durch Träumen, dass er sich mit dem Fusse an einen Stein stossen werde, erregt.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1103Thomson, a.a. O. Im Schlafe krampfhaftes Zusammenfahren des ganzen Körpers. (n. 36 St.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten1104Thomson, a.a. O. Viel heftiges Zusammenfahren und Aufschrecken im Schlafe.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1105 Im Schlafe, Abends, lautes Wimmern.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1106 Im Schlafe, Wimmern, mit Umherwälzen im Bette, vorzüglich um die dritte Stunde nach Mitternacht.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1107 Im Schlafe redet er und zankt.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1108 Im Schlafe, Zähneknirschen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1109 Im Schlummer des Morgens hört er jeden Laut und jedes Geräusch und träumt doch immer dabei.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1110 Im Schlafe allgemeines Krankheits-Gefühl, zwei Nächte nach einander.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1111 Im Schlafe liegt er auf dem Rücken, die linke Hand unter den Kopf gestützt.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1112 Im Schlafe, Bewegungen der Finger und Hände.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1113Bhr. Der Schlaf ist unruhig und sie wacht sehr früh auf.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1114 Beim öfteren Erwachen, Nachts, Brennen in allen Adern.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1115 Beim Erwachen, früh, grosser Missmuth; sie wusste sich nicht zu lassen vor Unmuth, schob die Kopfkissen und das Deckbett von sich und wollte Niemanden ansehen, von Niemanden Etwas hören.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1116 Bei Erwachen, früh im Bette, dumpfer Kopfschmerz, der beim Aufstehen vergeht.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1117 Beim Erwachen, früh, im Bette, weichlich, brecherlich, bis in die Brust herauf, dann Erbrechen weissen Schleimes, doch mit bitterlichem Geschmacke im Munde.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1118 Früh im Bette, bei Sonnen-Aufgang, allgemeine Hitze, Gesichts-Schweiss, und Trockenheit des vordern Theiles des Mundes, ohne Durst.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1119Whl. Er wacht Nachts im Traume, während einer Pollution auf, ohne sich des Geträumten erinnern zu können.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1120 Träume Nachts voll Drohungen, oder Befürchtungen, oder Reue.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1121 Sorgenvolle Träume; er wacht auf und träumt nach dem Einschlafen wieder dieselbe Sache.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1122 Sorgenvolle, gefährliche Träume, aus deren jedem er, auch wohl mit Geschrei, erwacht, worauf er dann immer wieder Etwas anderes träumt.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1123 Sorgenvolle, bekümmernde und fürchterliche Träume stören den Schlaf.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1124 Ängstliche, fürchterliche Träume, Nachts.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1125 Ängstlicher Traum, schon während des Einschlafens; er will schreien, kann aber kaum ein Wort herausbringen, und erwacht plötzlich durch den Ruf, den er noch hört.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1126Htb. u. Tr. Viel schwere Träume, Nachts.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1127 Unaufhörliches Träumen von Gewittern, Feuersbrünsten, schwarzem Wasser und Finsterniss.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1128Lgh. Lebhafte, ärgerliche Träume.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1129Siebold, a.a. O. Phantasiren, Nachts.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1130 Träume voll ermüdenden Nachdenkens.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1131Richard, a.a. O. - Fernelius, a.a. O. Kälte der Glieder.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1132 Kälte, Abends, in Händen und Füssen, selbst am Unterleibe.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1133Kaiser, a.a. O. Allgemeine Kälte, mit starkem Schweisse der Haut.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1134Kaiser, a.a. O. Kälte des Körpers und Trockenheit der Haut wechselt mit kaltem Schweisse.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1135Buchholz, Beitr. a.a. O. Schauder.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1136M. N. Zeit. 1798. Sept. Fieber-Schauder.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1137 Fieber-Schauder, Frost.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1138 Schauder, ohne Durst. (sogleich.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten1139Alberti, a.a. O. Ekel-Schauder nach dem Trinken.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1140 Nach dem Trinken, Schauderund Frost. (sogleich.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten1141 Nach dem Mittag-Essen, Schauder.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1142 Nach dem Mittag-Essen vergeht der Schauder, (seltnere Wechselwirkung.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten1143 Alle Nachmittage, 5 Uhr, kömmt der Schauder wieder.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1144 Abends Schauder, gleich vor dem Niederlegen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1145 Alle Abende ein Fieber-Schauder.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1146 Ausser dem Bette entsteht Schauder.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1147 Beim Gehen in freier Luft entstehen Schauder.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1148Lgh. Schauder über den ganzen Körper, bei heisser Stirne, warmem Gesichte und kalten Händen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1149Lgh. Schauder über den ganzen Körper, mit warmer Stirn, heissen Backen und kalten Händen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1150 Beim Schauder entstehen gern andere Beschwerden oder Schmerzen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1151 Beim Schauder, Reissen in den Unterschenkeln.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1152 Frösteln in der äussern Haut, über das Gesicht und die Füsse.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1153Kaiser, a.a. O. Frösteln, bis zum höchsten Grade von Frost.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1154Fernelius, a.a. O. Heftiger Schüttelfrost.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1155 Frost, ohne sich erwärmen zu können, mit Verdriesslichkeit, und überlaufender fliegender Hitze, beim Sprechen oder Bewegen; sie ward dann roth im Gesichte, fror aber dabei doch.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1156 Frost, mit kalten Füssen, er fing dabei an zu schwitzen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1157 Alle Nachmittage, um 3 Uhr, Frost, mit Hunger; nach dem Essen ward der Frost noch stärker.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1158 Nachmittags, innerer Frost, bei äusserer Hitze und rothen Backen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1159 Gegen Abend, Frost mit Kälte.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1160 Abends, Frost an den Unterschenkeln, von den Waden bis zu den Füssen herab.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1161 Abends, nach dem Niederlegen, starker Frost im Bette.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1162 Abends kann er sich im Bette nicht erwärmen; er glaubt, sich im Bette erkältet zu haben.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1163 Im Froste, kein Durst.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1164 Im Nachmittags-Froste, Leibschneiden und Durchfall-Stuhl und nach demselben fortgesetztes Leibweih.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1165 Es ist ihr entweder zu kalt im ganzen Körper und sie ist doch nirgend kalt anzufühlen, oder es ist ihr zu warm, und sie ist doch nirgend heiss anzufühlen, als etwa an der innern Handfläche.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1166Mr. Hitze, innerlich und äusserlich, durch den ganzen Körper, wie vom Weintrinken, mit Durst auf Bier.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1167Göritz, a.a. O. Innere Hitze.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1168Morgagni, a.a. O. Innere Hitze mit Durst, nach entstandenem Durchfalle.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1169Kaiser, a.a. O. Starke Hitze.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1170Kaiser, a.a. O. Trockne Hitze der Haut.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1171Pet. de Apponoa.a. O. Ängstliche Hitze.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1172Hbg. Allgemeine ängstliche Wärme.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1173 Abends um 7 Uhr, Hitze im Gesichte, eine Stunde lang.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1174 Nächtliche Hitze, ohne Durst und ohne Schweiss.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1175 Nach der Hitze, Brecherlichkeit.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1176Majault, a.a. O. Schweiss.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1177Hbg. Schweiss mit ungeheurem Durste, dass er immer trinken möchte.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1178 Schweiss, der ihn im Bette bis zur Ohnmacht abmattet.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1179Henning, a.a. O. Kalter, klebriger Schweiss.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1180Ebers, a.a. O. Schweiss, während dessen sich die Haut, vorzüglich die Augen, gelb färbten.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1181 Vormittags-Schweiss mit Schwere des Kopfes, Ohrenbrausen und Zittern.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1182Hg. Nacht-Schweiss.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1183 Nacht-Schweiss, drei Nächte nach einander.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1184 Nachts starker Schweiss an den Beinen, besonders an den Knieen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1185 Jücken und Ausdünstung im Rücken die ganze Nacht.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1186 Zu Anfange des Schlafes, Abends nach dem Niederlegen, Schweiss, welcher im nachgängigen Schlafe vergeht.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1187 Zu Anfange des Schlafes, Schweiss, nur an den Händen und Oberschenkeln, welcher im spätern Schlafe vergeht. (n. 6 St.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten1188 Früh-Schweiss, vom Erwachen an bis zum Aufstehen, über den ganzen Körper.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1189 Früh, beim Erwachen, Schweiss bloss im Gesichte.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1190 Früh, Schweiss an den Unterschenkeln. (d. 1ste Nacht.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten1191Knape, a.a. O. - Degner, a.a. O. Fieber, sehr heftiger Art.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1192Heun, a.a. O. Fieber.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1193Amatus Lusit., a.a. O. Fieber, die mit dem Tode endeten.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1194Morgagni, a.a. O. Fieber mit heftigem Durste.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1195 Fieber-Anfall, welcher mehrere Tage zu derselben Stunde zurückkehrt.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1196 Wie Fieber ist es ihm gegen Abend unangenehm im Körper, und wenn er sich legt, wird ihm der Kopf heiss, vorzüglich die Ohren, aber die Knie sind kalt. (n. 36 St.)
Die Theorie der chronischen Krankheiten1197Hg. Fieber: Kälte, Abends und Morgens, ohne Durst, mit viel Harnen, wenig Stuhl und Dehnen in allen Gliedern.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1198Alberti, a.a. O. Fieber: äussere Kälte der der Glieder, bei innerer Hitze, mit ängstlicher Unruhe und schwachem, veränderlichem Pulse.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1199Hg. Fieber: kurze Kälte, Nachts, dann starke Hitze mit Delirien, ohne Durst.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1200 Fieber-Schauder, früh, mit Hitze wechselnd.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1201 Fieberfrost und Schauder, mit Hitze des äussern Ohres, dabei Angst und Nagen in der Herzgrube, mit Brech-Übelkeit gemischt.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1202 Fieber, Nachmittags: Schauder am äussern Kopfe, mit Dehnen und Ziehen in den Gliedern, dann Frost mit Gänsehaut; darauf Abends, von 8 - 9 Uhr, Hitze am Körper, besonders am Gesichte, ohne Schweiss, mit kalten Händen und Füssen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1203 Fieber, wenn er aus der freien Luft in die Stube kommt: erst Frost, dann langdauerndes Schlucksen, dann allgemeiner Schweiss, dann wieder Schlucksen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1204 Fieber, gegen Abend: Frostigkeit mit Schläfrigkeit, und einem unangenehmen Krankheits-Gefühle durch den ganzen Körper, wie nach einem ganz oder fast beendigten Fieber-Anfalle; dann, nach Mitternacht, starker Schweiss an den Oberschenkeln; - kam nach 2 Tagen um dieselbe Zeit wieder.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1205 Fieber: viel Frost am Tage, nach demselben Durst, Abends viel Hitze im Gesichte.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1206Kaiser, a.a. O. Fieber-Frost erst, dann trockne Hitze der Haut.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1207Alberti, a.a. O. Fieber, bald Frost, bald Hitze.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1208 Fieber, Vormittags: Schüttelfrost, ohne Durst, mit Krämpfen in der Brust, Schmerzen im ganzen Körper und einer Art Unbesinnlichkeit; dann Hitze mit Durst; dann Schweiss mit Ohren-Brausen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1209 Fieber, einen Tag um den andern: den ersten Nachmittag um 6 Uhr, Frost, mit Müdigkeit und Zerschlagenheit in den Oberschenkeln; den dritten Nachmittag, um 5 Uhr, erst Neigung zum Niederlegen, dann Frost-Schauder über und über, ohne Durst, dann Hitze ohne Durst, mit drückendem Kopfweh in der Stirne.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1210Stf. Fieber, Abends 10 Uhr: Hitze, mit Röthe am ganzen Körper; darnach Schweiss.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1211 Fieber, Nachts 2 Uhr: erhöhte Wärme am ganzen Körper, Schweiss im Gesichte und an den Füssen, und kolikartig schmerzende Spannung in den Hypochondern und dem Oberbauche, welche Ängstlichkeit verursacht.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1212Hg. Brenn-Fieber, so dass kaltes Wasser nicht hilft; nach der Hitze, Schweiss, besonders im Nacken; zuweilen alle 14 Tage einige Tage lang erscheinend.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1213 Wenn das Fieber zu Ende ist kommt jedes Mal der Schweiss erst nach.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1214 Bei dem Fieber-Anfalle, vermehrte Spannung in den Hypochondern, dass er fast nicht auf der Seite liegen kann.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1215Grimm, a.a. O. Ungeheure Blutwallung.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1216Stf. Gefühl, als wenn das Blut zu schnell und zu heiss durch die Adern ränne, mit kleinem, schnellem Pulse.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1217Knape, a.a. O. Puls höchst fieberhaft.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1218Kaiser, a.a. O. Puls gereizt und frequent, nicht voll.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1219Kaiser, a.a. O. Schneller, kleiner, härtlicher Puls.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1220N. Wahrn., a.a. O., Majault, a.a. O. Schneller, kleiner Puls.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1221Majault, a.a. O. Schneller, schwacher Puls.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1222Guilbert, a.a. O. Schneller, schwacher, aussetzender Puls.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1223Knape, a.a. O. Gespannter Puls.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1224Kaiser, a.a. O. Kleiner und schwacher Puls.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1225Morgagni, a.a. O. Kleiner, häufiger, schwacher Puls.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1226Pearson, a.a. O. Höchst langsamer Puls, bis zu 38 Schlägen.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1227Kaiser, a.a. O. Aussetzender, kleiner Puls.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1228Kaiser, a.a. O. Aussetzender, ungleicher, kleiner Puls, der endlich ganz schwindet.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1229Kaiser, a.a. O. Abwesenheit des Pulses, bei häufigem, sehr gereiztem Herzschlage.
Die Theorie der chronischen Krankheiten1230Pyl, a.a. O. Nach dem Tode, die Lippen und Nägel an Händen und Füssen blau, so wie auch die Eichel und der Hodensack; der ganze Körper, besonders die Glieder, steif und zusammengezogen; und die dicken Därme sehr verrengert.
Reine Arzneimittellehre1 Schwindel, so daß sie sich anhalten muß, wenn sie die Augen zuthut, alle Abende 145 .
Reine Arzneimittellehre2 Schwindel im Sitzen.
Reine Arzneimittellehre3Thomson, Edinb. Versuche IV. 146 Schwindel (n. 12 St.)
Reine Arzneimittellehre4A. Myrrhen, Misc. N. C. Dec. III. ann. 91, 10. Obs. 220. Gesicht verdunkelnder Schwindel 148
Reine Arzneimittellehre5Alberti, Jurisprud. medic. Tom. II. p. 527-530. Taumlicht im Kopfe
Reine Arzneimittellehre6Stf. Es überfällt ihn heftiger Schwindel und Brecherlichkeit im Liegen; er muß sich aufrichten, um es zu mindern
Reine Arzneimittellehre7Stf. Schwindel; wenn er sich aufrichtet, vergehen ihm die Gedanken
Reine Arzneimittellehre8Lhr. Bloß beim Gehen Schwindel, als wenn er auf die rechte Seite hinfallen sollte (n. 9 1/2 St.)
Reine Arzneimittellehre9Ebers, in Hufel. Journ. 1813. Octob. S. 8. Schwindel und sinnlose Betäubung
Reine Arzneimittellehre10Pyl, Samml. VIII. S. 98, 105, 108. Verlust der Empfindung und des Bewußtseyns, daß er nicht wußte, was mit ihm vorging
Reine Arzneimittellehre11Ebers, a.a. O. S. 9. Völlig sinnlos lag sie auf dem Bette, lallte unverständliche Töne, die Augen starr, kalten Schweiß auf der Stirne, Zittern am ganzen Leibe, Puls klein, hart und sehr schnell
Reine Arzneimittellehre12Myrrhen, a.a. O. Abwesenheit des Verstandes und der äußern und inneren Sinne; er sah nicht, redete viele Tage nicht, hörte nicht und verstand nichts, und wenn man ihm sehr laut in die Ohren schrie, so sah er, wie ein aus dem tiefsten Schlafe erwachender Trunkener, die Anwesenden an
Reine Arzneimittellehre13Guilbert, Med. chir. Wahrnehm. Vol. IV. Altenb. Von Zeit zu Zeit wiederkehrendes Phantasiren
Reine Arzneimittellehre14 Gedächtnißverminderung.
Reine Arzneimittellehre15Myrrhen, a.a. O. Sehr fehlerhaftes Gedächtniß auf sehr lange Zeit
Reine Arzneimittellehre16 Das Gedächtniß verläßt ihn; er ist vergeßlich.
Reine Arzneimittellehre17 Dumm und schwach im Kopfe; gegen Mittag (n. 30 St.).
Reine Arzneimittellehre18 Beim Gehen in freier Luft, düselig im Kopfe, was sich beim Wiedereintritt in das Zimmer vermehrt (n. 1/2 St.).
Reine Arzneimittellehre19Pearson, in Samml. br. Abh. f. p. Ärzte. XIII. 4. Kopf ist eingenommen
Reine Arzneimittellehre20Hbg. Wüste im Kopfe
Reine Arzneimittellehre21Myr. Im Kopfe düselig; er konnte nicht denken
Reine Arzneimittellehre22Ebers, in Huf. Journ. 1813. Sept. S. 48. Chronische Schwachsinnigkeit
Reine Arzneimittellehre23Ebers, a.a. O. S. 56. Schwacher Verstand
Reine Arzneimittellehre24 Vor Schmerzen bekam sie eine solche Schwäche im Kopfe, und es ward ihr so weichlich und schwächlich in der Herzgrube, daß sie recht krank war.
Reine Arzneimittellehre25 Stumpfheit im Kopfe, ohne Schmerz.
Reine Arzneimittellehre26 Starke Kopf-Eingenommenheit, Abends (d. 3. Tag).
Reine Arzneimittellehre27 Nach dem Schlafe war es ihm so dämisch im Kopfe.
Reine Arzneimittellehre28 (Von früh 11 Uhr bis Nachmittag 6 Uhr) Kopfweh, so dumm, als wenn man nicht ausgeschlafen hat.
Reine Arzneimittellehre29 Innere Unruhe und eine solche Kopfbetäubung, wie von allzueiliger Verrichtung übermäßiger Geschäfte entsteht (n. 2 Tag.).
Reine Arzneimittellehre30 Kopf dumm und wüste (wie eine Laterne), als wenn man einen recht starken Schnupfen hat und sehr verdrießlich ist.
Reine Arzneimittellehre31Lhr. Beim Gehen im Freien so dumm und schwindlich im Kopfe; am meisten in der Stirne, wie betrunken, daß er bald auf diese, bald auf jene Seite hintaumelte und jeden Augenblick zu fallen befürchten mußte (n. 9 1/2 St.)
Reine Arzneimittellehre32Buchholz, Beiträge z. ger. Arzn. IV. p. 164. Düsterheit im Kopfe
Reine Arzneimittellehre33 Ungemeine Schwere im Kopfe mit Ohrensausen, welche in der freien Luft vergeht, nach dem Wiedereintritt in die Stube aber sogleich wiederkömmt (n. 16 St.) 152
Reine Arzneimittellehre34 Kopf schwer und wüste, daß er nicht gut aufstehen kann; er muß liegen.
Reine Arzneimittellehre35Buchholz, a.a. O. Ungeheure Schwerheit im Kopfe, vorzüglich im Stehen und Sitzen
Reine Arzneimittellehre36G. C. Grimm, Misc. N. C. Dec. III. obs. 174. Kopfweh
Reine Arzneimittellehre37G. W. Wedel, Diss. de Arsen. Jen. 1719. S. 10. Mehrtägige Kopfschmerzen und Schwindel 153
Reine Arzneimittellehre38Vicat, Observ. p. 197. Kopfschmerz (einige Tage über), welcher sich von Auflegung kalten Wassers gleich lindert, aber wenn man es wegnimmt, sich noch mehr verstärkt
Reine Arzneimittellehre39 Gleich früh beim Aufstehen aus dem Bette ein einseitiger Kopfschmerz, wie zerschlagen (n. 12 St.).
Reine Arzneimittellehre40Knape, Annalen d. Staats-Arzn. I. 1. Halbseitiges Kopfweh
Reine Arzneimittellehre41 Alle Nachmittage einige Stunden Kopfweh, ein Ziehen unter der Kranznath.
Reine Arzneimittellehre42 Ungemeine Schwere des Kopfs, als wenn das Gehirn von einer Last niedergedrückt würde, mit Ohrensausen, früh nach dem Aufstehen aus dem Bette (n. 24 St.).
Reine Arzneimittellehre43 (Reißen im Kopfe und zugleich im rechten Auge.).
Reine Arzneimittellehre44 Schwere des Kopfes mit drückendem Schmerze, früh (n. 72 St.).
Reine Arzneimittellehre45Lhr. Drückend betäubendes Kopfweh, vorzüglich an der Stirne, in jeder Lage (n. 2 St.)
Reine Arzneimittellehre46Lhr. Drückend betäubendes Kopfweh, besonders an der rechten Stirnseite, gleich über der rechten Augenbraue, das beim Runzeln der Stirne wie wund schmerzt (n. 8 1/2 St.)
Reine Arzneimittellehre47Lhr. Drückend ziehender Schmerz an der rechten Seite der Stirne (n. 2 3/4 St.)
Reine Arzneimittellehre48Lhr. Drückender Schmerz an der rechten Schläfegegend, in allen Lagen (n. 3 St.)
Reine Arzneimittellehre49Lhr. Drückend stichartiger Schmerz an der linken Schläfe, der bei Berührung nicht vergeht (n. 2 1/2 St.)
Reine Arzneimittellehre50Lhr. Drückend betäubendes Kopfweh (am meisten an der Stirne), mit feinen Stichen an der linken Schläfegegend nahe beim äußern Augenwinkel, beim Gehen und Stehen, das beim Sitzen wieder verging (n. 2 1/2 St.)
Reine Arzneimittellehre51Lhr. Stichartiger Schmerz an der linken Schläfe, der beim Berühren verging (n. 2 1/2 St.)
Reine Arzneimittellehre52 Wie vor den Kopf geschlagen.
Reine Arzneimittellehre53 Die Nacht (um 2 Uhr) unter ausbrechendem Schweiße ein Hacken (scharfes, hartes Klopfen) im Kopfe, als wenn es ihr den Schädel auseinandertreiben wollte.
Reine Arzneimittellehre54Stf. Bei Bewegung heftig klopfendes Kopfweh in der Stirne
Reine Arzneimittellehre55Stf. Im ganzen Kopfe, vorzüglich in der Stirne, beim Aufrichten im Bette, ein heftig klopfendes Kopfweh, mit Brecherlichkeit
Reine Arzneimittellehre56 Klopfendes Kopfweh in der Stirne, gleich über der Nasenwurzel (n. 1/2 St.).
Reine Arzneimittellehre57 In der Mittags- und der Mitternachtsstunde, 1/2 Stunde lang, ein Hämmern, wie Hammerschläge in den Schläfen, sehr schmerzhaft, worauf sie dann auf ein Paar Stunden am Körper wie verlähmt ist.
Reine Arzneimittellehre58 Ein dumpfklopfender Schmerz in der einen Kopfhälfte, bis über das Auge.
Reine Arzneimittellehre59 Schmerz über der Nase und in der Stirne, wie wund oder zerschlagen, der vom äußern Reiben auf Augenblicke vergeht.
Reine Arzneimittellehre60Th. Rau, Acta N. C. IX. obs. 37. Periodisches Kopfweh
Reine Arzneimittellehre61Joh. Jacobi, Acta N. C. VI. obs. 62. - Rau, a.a. O. - Ungeheures Kopfweh
Reine Arzneimittellehre62 Kopfschmerz im Hinterkopfe.
Reine Arzneimittellehre63 Reißendes Stechen in der linken Schläfe.
Reine Arzneimittellehre64Bhr. Reißende Schmerzen im Hinterhaupte
Reine Arzneimittellehre65Fr. H-n. Kleine Beule auf der linken Stirnseite, welche beißend schmerzte, acht Tage lang (n. 24 St.)
Reine Arzneimittellehre66 Bei Bewegung ist's, als wenn das Gehirn sich bewegte und an den Hirnschädel inwendig anschlüge.
Reine Arzneimittellehre67 Überhingehender, klemmender Kopfschmerz über den Augen.
Reine Arzneimittellehre68 Kopfweh wie gespannt.
Reine Arzneimittellehre69 Aus Schwerheit und Reißen zusammengesetzter Kopfschmerz, mit schläfriger Mattigkeit am Tage (n. 4 Tagen).
Reine Arzneimittellehre70 Knickernde Empfindung im Kopfe über dem Ohre, unter dem Gehen.
Reine Arzneimittellehre71 Die Kopfhaut schmerzt beim Berühren wie unterköthig.
Reine Arzneimittellehre72 Äußerer Kopfschmerz wie Zerschlagenheit, welcher sich beim Anfühlen verschlimmert (n. 3 St.).
Reine Arzneimittellehre73 Die Berührung der Kopfhaare macht Schmerz.
Reine Arzneimittellehre74 Kriebeln auf den Hinterhauptbedeckungen, als wenn die Haarwurzeln sich bewegten (n. 1 St.).
Reine Arzneimittellehre75 Zusammenziehender Schmerz auf dem Kopfe.
Reine Arzneimittellehre76 (Klopfen wie Pulsschläge in den Augen, und bei jedem Schlage ein Stich, Nachmitternacht).
Reine Arzneimittellehre77 Eingefallene Augen, gelbe Gesichtsfarbe.
Reine Arzneimittellehre78 Ziehender Schmerz in den Augen und Fippern in den Augenlidern.
Reine Arzneimittellehre79 Über dem linken Augenlide und in der obern Hälfte des linken Augapfels ein drückender, beim Aufblicken sich mehrender Schmerz (n. 1 3/4 St.).
Reine Arzneimittellehre80 (Das rechte Auge schmerzte recht innerlich, sie konnte es kaum wenden, so arge Stiche gab es innerlich).
Reine Arzneimittellehre81 Jücken um die Augen herum und um die Schläfe, wie mit unzähligen glühenden Nadeln.
Reine Arzneimittellehre82 Brennen in den Augen.
Reine Arzneimittellehre83 In den Augen wie ein angreifender Kitzel, wovor er nicht gut sehen kann.
Reine Arzneimittellehre84 Zucken im linken Auge.
Reine Arzneimittellehre85 Im Lesen bei Kerzenlicht, Trockenheit der Augenlider, als rieben sie das Auge.
Reine Arzneimittellehre86 Vom Schnee werden die Augen geblendet; sie thränen.
Reine Arzneimittellehre87 Weiße Flecken oder Punkte schweben vor den Augen.
Reine Arzneimittellehre88 Die Augenlider sind früh zugeklebt.
Reine Arzneimittellehre89 Beständiges Zittern in den obern Augenlidern, mit Thränen der Augen.
Reine Arzneimittellehre90 Nachts unter dem rechten Auge ein stundenlanger, drückender Schmerz, daß sie vor Angst nicht im Bette bleiben konnte.
Reine Arzneimittellehre91 Die Augenlidränder schmerzen bei Bewegung, als wären sie trocken und rieben sich auf den Augäpfeln(beim Gehen im Freien und im Zimmer).
Reine Arzneimittellehre92Neue med. chir. Wahrnehm. Vol. I. Altenb. 1778. Rothe, entzündete Augen
Reine Arzneimittellehre93Lhr. Drücken im linken Auge, als wenn Sand hineingekommen wäre (n. 2 St.)
Reine Arzneimittellehre94Fr. H-n. Jücken und Wässernder Augen; früh etwas Eiter darin
Reine Arzneimittellehre95Lhr. Beißend fressendes Jücken in beiden Augen, zum Reiben nöthigend (n. 3 3/4 St.)
Reine Arzneimittellehre96Heun, in Allgem. med. Annal. 1805. Februar. Augenentzündung
Reine Arzneimittellehre97Guilbert, a.a. O. Heftige Augenentzündung
Reine Arzneimittellehre98Knape, a.a. O. Verschwollene Augen und Lippen
Reine Arzneimittellehre99Quermalz, Commerc. lit. Norimb. 1737. heb. 28. Geschwulst der Augen
Reine Arzneimittellehre100Neue med. chir. Wahrnehm. a.a. O. Geschwollene Augenlider
Reine Arzneimittellehre101Neue med. chir. Wahrnehm. a.a. O. Brennen in den Augen, der Nase, dem Munde
Reine Arzneimittellehre102Guilbert, a.a. O. Hervorgetretene mit Thränengefüllte Augen; die scharfen Thränen machen die Backen wund
Reine Arzneimittellehre103Fr. H-n. Immerwährendes, starkes Wässern des rechten Auges (vom zweiten bis zehnten Tage)
Reine Arzneimittellehre104Fr. H-n. Schmerzlose Geschwulst unter dem linken Auge, die das Auge zum Theil zudrückt und sehr weich ist (n. 5 Tagen)
Reine Arzneimittellehre105Lhr. Verengerte Pupillen (n. 1 1/4, 5 St.)
Reine Arzneimittellehre106Ebers, a.a. O. Octob. S. 14. Empfindlichkeit gegen das Licht, Lichtscheue
Reine Arzneimittellehre107Ebers, a.a. O. Funken vor den Augen
Reine Arzneimittellehre108 (Sie sieht alles undeutlich, wie durch einen weißen Flor.).
Reine Arzneimittellehre109 (Gilbe in den Augen, wie Gelbsucht.).
Reine Arzneimittellehre110Majault, in Samml. br. Abhandl. f. p. Ärzte VIII. 1, 2. Wilder Blick
Reine Arzneimittellehre111Guilbert, a.a. O. Stierer Blick
Reine Arzneimittellehre112Myrrhen, a.a. O. Fürchterlich stiere Augen
Reine Arzneimittellehre113J. Mat. Mueller, in Eph. Nat. Cur. Cent. V. obs. 51. Verdrehung der Augen
Reine Arzneimittellehre114Hbg. Es zieht ihm die Augenlider zu; er ist müde
Reine Arzneimittellehre115Eph. Nat. Cur. Cent. X. app. p. 463. Verdrehung der Augen und der Halsmuskeln
Reine Arzneimittellehre116A. Richardbei Schenk, lib. VII. obs. 211. Er erkennt die Umstehenden nicht
Reine Arzneimittellehre117Baylies, in Samml. br. Abh. f. p. Ärzte. VII, 2. Gesichtsverdunkelung
Reine Arzneimittellehre118Ebers, a.a. O. Oct. S. 15. Eine Schwachsichtige erblindete fast ganz, verlor auf einige Zeit das Gehör und verfiel in eine langdauernde Stumpfsinnigkeit
Reine Arzneimittellehre119Richard, a.a. O. Gesichtsverdunkelung; es ist ihm schwarz vor den Augen (in der 1. St.)
Reine Arzneimittellehre120Alberti, Jurisprud. med. II. S. 527. Unter der Übelkeit wird es ihm gelb vor den Augen
Reine Arzneimittellehre121Myrrhen, a.a. O. Langwierige Gesichtsschwäche
Reine Arzneimittellehre122Neue med. chir. Wahrnehm. a.a. O. Knötchen (Buckelchen) auf der Stirne
Reine Arzneimittellehre123Knape, a.a. O. Ausschlag auf der Stirne
Reine Arzneimittellehre124Stf. Rothes, gedunsenes Gesicht und geschwollene Lippen
Reine Arzneimittellehre125Fr. H-n. Aufgedunsenes Gesicht
Reine Arzneimittellehre126Majault, a.a. O. Blasses Gesicht
Reine Arzneimittellehre127J. G. Greiselius, in Misc. Nat. Cur. Dec. I. ann. 2. p. 149. Gesichtsblässe mit eingefallenen Augen
Reine Arzneimittellehre128Henning, in Huf. Journ. d. p. Arzn. X. 2. Todtenblässe
Reine Arzneimittellehre129Alberti, a.a. O. Todtenfarbe des Gesichts
Reine Arzneimittellehre130Alberti, a.a. O. Todtenähnliches Ansehen
Reine Arzneimittellehre131Mueller, a.a. O. - und Eph. N. C. a.a. O. Bläuliches, mißfarbiges Gesicht
Reine Arzneimittellehre132Knape, a.a. O. Erd- und bleifarbiges Gesicht mit grünen und blauen Flecken und Striemen
Reine Arzneimittellehre133Guilbert, a.a. O. Zuckungen in den Gesichtsmuskeln
Reine Arzneimittellehre134 Verzerrte Gesichtszüge, wie von Unzufriedenheit 163
Reine Arzneimittellehre135Neue med. chir. Wahrnehm., a.a. O. Gesicht voll Geschwüre
Reine Arzneimittellehre136Th. Fowler, medical reports of the effects of arsenik in the cure of agues. Lond. 1787. Geschwulst im Gesichte 164 elastischer Art, besonders an den Augenlidern, vorzüglich früh
Reine Arzneimittellehre137Siebold, in Hufel. Journ. IV. Geschulst des Gesichts und Kopfes
Reine Arzneimittellehre138Tennert. prax. lib. 6. p. 237. Geschwulst des Gesichts, Ohnmachten, Schwindel
Reine Arzneimittellehre139Quermalz, a.a. O. Geschwulst des ganzen Kopfs
Reine Arzneimittellehre140Heimreich, in Act. N. C. II. obs. 10. Kopfgeschwulst
Reine Arzneimittellehre141J. C. Jenner, in Simons Samml. d. neuest. Beobacht. f. d. Jahr 1788. Erf. 1791. S. 27. Anschwellen des Gesichts 166
Reine Arzneimittellehre142Knape, a.a. O. Ungeheure Kopf- und Gesichtsgeschwulst
Reine Arzneimittellehre143Knape, a.a. O. Hautgeschwulst des Kopfes, des Gesichts, der Augen, des Halses und der Brust, von natürlicher Farbe
Reine Arzneimittellehre144Heimreich, a.a. O. Pustelausschlag auf dem Haarkopfe und im Gesichte von brennendem Schmerze
Reine Arzneimittellehre145Knape, a.a. O. Der Haarkopf bis zur Mitte der Stirne mit einer Geschwürkruste bedeckt
Reine Arzneimittellehre146Heimreich, a.a. O. Fingerdicke Geschwürkruste auf dem Haarkopfe, welche in einigen Wochen abfiel
Reine Arzneimittellehre147Vicat, a.a. O. Auf dem Haarkopfe unzählige, sehr rothe Blütchen
Reine Arzneimittellehre148Lhr. Auf dem ganzen Haarkopfe Ausschlagsblüthchen, die beim Reiben und Berühren wie unterköthig schmerzen, so wie überhaupt der ganze Haarkopf schmerzte, als ob er mit Blut unterlaufen wäre (n. 11 1/2 St.)
Reine Arzneimittellehre149Knape, a.a. O. Eingefressene Geschwüre auf dem Haarkopfe
Reine Arzneimittellehre150Knape, a.a. O. Fressendes Jücken an dem Haarkopfe
Reine Arzneimittellehre151Lhr. Fressendes Jücken auf dem ganzen Haarkopfe zum Kratzen reizend (n. 8 St.)
Reine Arzneimittellehre152Knape, a.a. O. Brennender Schmerz auf dem Haarkopfe
Reine Arzneimittellehre153Knape, a.a. O. Brennendes Jücken auf dem Haarkopfe
Reine Arzneimittellehre154Lhr. Geschwürartig schmerzendes Jücken, das zum Kratzen reizt, auf dem ganzen Haarkopfe, welcher auf allen Stellen wie mit Blut unterlaufen schmerzt, am meisten aber am Hinterhaupte (n. 8 1/2 St.)
Reine Arzneimittellehre155Lhr. Auf dem linken Seitenbeine, am Haarkopfe, ein mit Schorf bedecktes Blüthchen, das zum Kratzen nöthigt und beim Reiben wie unterköthig schmerzt (n. 7 St.)
Reine Arzneimittellehre156Lhr. Zwei große Blüthchen zwischen den Augenbrauen, die zu Kratzen nöthigen und blutiges Wasser von sich geben, den folgenden Tag mit Eiter angefüllt (n. 2 St.)
Reine Arzneimittellehre157Lhr. Blüthchen an der linken Schläfe, zu Kratzen reizend, blutiges Wasser von sich gebend und nach dem Reiben wund schmerzend (n. 3 St.)
Reine Arzneimittellehre158Baylies, a.a. O. Ausfallen der Kopfhaare
Reine Arzneimittellehre159 Stiche in den Nasenknochen.
Reine Arzneimittellehre160 Schmerz in der Nasenwurzel im Knochen.
Reine Arzneimittellehre161 (Abwechselnd Pech- und abwechselnd Schwefelgeruch in der Nase.).
Reine Arzneimittellehre162 Drücken im linken Oberkiefer. Ohren:
Reine Arzneimittellehre163 Brennen im äußern Ohre, Abends (n. 5 St.).
Reine Arzneimittellehre164 Äußerlicher Schmerz der Ohren, wie Klamm.
Reine Arzneimittellehre165 Stechen im Ohre (früh).
Reine Arzneimittellehre166 Reißen im Innern des Ohrs.
Reine Arzneimittellehre167 Hinter dem Ohre, am Halse herab bis in die Schulter, ziehendes Reißen im Sitzen.
Reine Arzneimittellehre168 Ziehend reißender Schmerz im linken Ohrläppchen.
Reine Arzneimittellehre169 Reißendes Stechen zum linken Ohrgange heraus, mehr Abends (d. 1. Tag).
Reine Arzneimittellehre170 Stechen im Ohre (früh).
Reine Arzneimittellehre171 Der linke Ohrgang deuchtet wie von außen verstopft zu seyn.
Reine Arzneimittellehre172 Starkes Rauschen vor den Ohren, wie von einer nahen Wasser-Wehre.
Reine Arzneimittellehre173 Schwerhörigkeit, als wenn die Ohren verstopft wären (n. 60 St.).
Reine Arzneimittellehre174Richard, a.a. O. Er versteht die Menschen nicht, was sie reden
Reine Arzneimittellehre175 Beim Schlingen legt sich's inwendig vor's Ohr, wie Taubhörigkeit.
Reine Arzneimittellehre176 Ohrensausen jedesmal beim Anfalle der Schmerzen 167
Reine Arzneimittellehre177 Wie Lauten im ganzen Kopfe.
Reine Arzneimittellehre178Lhr. Wollüstiger Kitzel im rechten Gehörgange, der zum Reiben zwang (n. 3 1/4 St.)
Reine Arzneimittellehre179Fr. H-n. Angenehmes Krabbeln in beiden Ohren, tief drin, zehn Tage lang (n. 15 St.)
Reine Arzneimittellehre180Lhr. Klingen im rechten Ohre (beim Sitzen) (n. 1 1/4 St.)
Reine Arzneimittellehre181Thomson, a.a. O. - Baylies, a.a. O. Ohrenbrausen
Reine Arzneimittellehre182Bhr. Zwängen in den Ohren
Reine Arzneimittellehre183 Um sich fressendes Geschwür an der Lippe, schmerzend, Abends nach dem Niederlegen, wie Reißen und Salzbeißen, am Tage bei Bewegung, am schlimmsten bei Berührung und an der Luft; es verhindert den Schlaf und weckt auch die Nacht (n. 14 Tagen.).
Reine Arzneimittellehre184 Jücken, wie mit unzähligen brennenden Nadeln in der Oberlippe bis unter die Nase; den Tag darauf schwoll die Oberlippe über dem Rothen.
Reine Arzneimittellehre185 (Schmerzende Knoten in der Oberlippe).
Reine Arzneimittellehre186 Um den Mund herum rothe, schwindenartige Haut.
Reine Arzneimittellehre187 Ausschlag (ausgefahren) an den Lippen, am Rande des Rothen, unschmerzhaft (n. 14 Tagen) 168
Reine Arzneimittellehre188 (Ausschlag am Munde brennenden Schmerzes.).
Reine Arzneimittellehre189 Eine Art klemmendes Fippern auf der einen Seite der Oberlippe, vorzüglich beim Einschlafen 169
Reine Arzneimittellehre190 Eine braune Streife zusammengeschrumpften, fast wie verbrannten Oberhäutchens zieht sich mitten im Rothen der Unterlippe hin.
Reine Arzneimittellehre191Isenflamm-Steimmig, Diss. d. remed. suspect. et venen. Erlang. 1767. p. XXVII. Geschwürausschlag um die Lippen
Reine Arzneimittellehre192Guilbert, a.a. O. Schwarzgefleckte Lippen
Reine Arzneimittellehre193Baylies, a.a. O. Bläuliche Lippen und Zunge
Reine Arzneimittellehre194Lhr. Nach dem Essen Bluten der Unterlippe (n. 1 1/4 St.)
Reine Arzneimittellehre195Alberti, a.a. O. Außen um den Mund, schwärzlich
Reine Arzneimittellehre196 Anhaltend zuckendes Zahnweh bis in die Schläfe, welches durch Aufsitzen im Bette erleichtert oder gehoben wird (n. 8 Tagen.).
Reine Arzneimittellehre197 Stechen im Zahnfleische (früh).
Reine Arzneimittellehre198 Schmerz mehrer Zähne (im Zahnfleische) als wenn sie los wären und herausfallen wollten; doch vermehrt sich der Schmerz nicht beim Kauen (n. 1 St.).
Reine Arzneimittellehre199 Zahnweh wie von lockern Zähnen, sie sind locker und schmerzen wundartig vor sich und noch mehr beim Kauen, eben so schmerzt auch bei Berührung das Zahnfleisch; der Backen schwillt auf dieser Seite.
Reine Arzneimittellehre200 Zahnschmerz, mehr Druck als Ziehen.
Reine Arzneimittellehre201 Reißen in den Zähnen und zugleich im Kopfe, worüber sie so wüthig wird, daß sie sich mit geballten Fäusten an den Kopf schlägt (gleich vor Eintritt des Monatlichen) (d. 15. Tag).
Reine Arzneimittellehre202 Ein Zahn wird locker und hervorstehend (früh); das Zahnfleisch davon schmerzt beim Befühlen, noch mehr aber der äußere Theil des Backens (bei Berührung), hinter welchem der lockere Zahn ist; beim Zusammenbeißen der Zähne schmerzt der Zahn nicht.
Reine Arzneimittellehre203 Nächtlicher (reißender) Schmerz des Zahnfleisches am Spitzzahne, welcher, so lange er auf der leidenden Seite liegt, unerträglich ist, durch Ofenwärme aber aufhört; den Morgen darauf ist die Nase geschwollen und bei Berührung schmerzhaft 171 (n. 3 Tagen).
Reine Arzneimittellehre204Van Eggern, Diss. de Vacillat. Dentium. Duisb. 1787. Convulsivisches Zusammenknirschen der Zähne
Reine Arzneimittellehre205Van Eggern, a.a. O. Die Zähne fallen alle aus
Reine Arzneimittellehre206 Jücken am Halse unter dem Kiefer.
Reine Arzneimittellehre207 Geschwollene Drüsen unter dem Kiefer, mit Druck- und Quetschungsschmerz.
Reine Arzneimittellehre208 Arge Trockenheit im Munde und heftiger Durst.
Reine Arzneimittellehre209 Trocken deuchtet es ihr im Halse; sie mußte immer trinken, und wenn sie nicht trank, war's ihr als wenn sie verdursten sollte.
Reine Arzneimittellehre210 Holzig trockner Geschmack im Munde.
Reine Arzneimittellehre211 Durstlosigkeit, Mangel an Durst 173
Reine Arzneimittellehre212Fr. H-n. Ungemeiner Durst, so daß er alle 10 Minuten viel kaltes Wasser trinken mußte, von früh bis Abends, aber die Nacht nicht
Reine Arzneimittellehre213 Verschleimter Mund, schleimig im Halse (n. 2 St.).
Reine Arzneimittellehre214 Die Zunge angefressen an der Seite der Spitze mit beißendem Schmerze (n. 14 Tagen).
Reine Arzneimittellehre215 Stichschmerz wie von einer Gräte in der Zungen-Wurzel, beim Schlucken und Wenden des Kopfs.
Reine Arzneimittellehre216 Bohrender Schmerz im rechten Zungenrande, im Halbschlafe.
Reine Arzneimittellehre217 Es ist, als wenn er gar keinen Geschmack hätte, als wenn die Zunge todtgebrannt und ohne Gefühl wäre.
Reine Arzneimittellehre218 Schmerz an der Zunge, als wenn Bläschen voll brennenden Schmerzes daran wären.
Reine Arzneimittellehre219Alberti, a.a. O. Weiße Zunge
Reine Arzneimittellehre220Hbg. Er muß oft ausspucken
Reine Arzneimittellehre221Buchholz, in Huf. Journ. V. p. 378. Empfindung von Trockenheit der Zunge
Reine Arzneimittellehre222Stf. Großes Trockenheitsgefühl im Munde mit heftigem, öfterm Durste; er trinkt jedoch wenig auf einmal
Reine Arzneimittellehre223Thilenius, in Richters chir. Bibl. V. S. 540. Starke Trockenheit im Munde
Reine Arzneimittellehre224Guilbert, a.a. O. - Majault, a.a. O. Trockenheit der Zunge
Reine Arzneimittellehre225Guilbert, a.a. O. Zitternde Stimme
Reine Arzneimittellehre226Misc. N. C. Dex. III. ann. 9, 10. S. 390. Sprachlosigkeit und Bewußtlosigkeit
Reine Arzneimittellehre227Neue med. chir. Wahrnehm., a.a. O. Blutiger Speichel
Reine Arzneimittellehre228 (Ein Gefühl im Halse, als wenn ein Haar darin wäre.).
Reine Arzneimittellehre229 Gefühl im Halse, wie von einem Klumpen Schleim, mit Blutgeschmacke.
Reine Arzneimittellehre230 Hinten an dem Gaumenvorhange ein kratziges, scharriges Gefühl, außer dem Schlingen (n. 2 St.).
Reine Arzneimittellehre231 Reißender Schmerz im Schlunde und den ganzen Hals herauf, auch außer dem Schlingen.
Reine Arzneimittellehre232 Eine Art Lähmung des Schlundes und der Speiseröhre; die gekauete Semmel wollte sich nicht hinunter schlingen lassen, sie gieng nur unter beklemmendem Drucke, schwierig hinunter, als hätte die Speiseröhre nicht Kraft dazu; er hörte es hinabkollern.
Reine Arzneimittellehre233Richard, a.a. O. - Buchholz, a.a. O. Brennen im Halse
Reine Arzneimittellehre234Lhr. Langanhaltendes Rauhheitsgefühl an der Gaumendecke (n. 10 St.)
Reine Arzneimittellehre235Rau, a.a. O. Innere Halsentzündung
Reine Arzneimittellehre236Feldmann, in Commerc. lit. Nor. 1743. p. 50. Brandige Halsbräune 176
Reine Arzneimittellehre237Rau, a.a. O. Schwieriges Schlingen
Reine Arzneimittellehre238Neue med. chir. Wahrn. a.a. O. Schmerzhaftes Schlingen
Reine Arzneimittellehre239Richard, a.a. O. - Knape, a.a. O. - Kopp, Jahrbuch d. Staatsarzn. II. S. 182. Brennen im Schlunde
Reine Arzneimittellehre240Richard, a.a. O. Im Schlunde und im Magen eine Empfindung, als wenn ein Faden in einem Knaul gewickelt würde
Reine Arzneimittellehre241N. m. ch. Wahrn. a.a. O. Der Schlund (die Speiseröhre) wie zusammengeschnürt
Reine Arzneimittellehre242Preussius, Eph. N. C. Cent. III. Obs. 15. Zusammenschnürende Empfindung im Halse
Reine Arzneimittellehre243Alberti, a.a. O. Er klagt, es wolle ihm den Hals ganz zudrücken; es wolle nichts mehr durch den Schlund gehen
Reine Arzneimittellehre244 Geschmack im Munde sauer; auch die Speisen schmecken sauer.
Reine Arzneimittellehre245 Faulig stinkender Geschmack im Munde.
Reine Arzneimittellehre246 Früh, Geschmack im Munde wie faules Fleisch.
Reine Arzneimittellehre247 Früh ist der Auswurf 177 grün und bitter.
Reine Arzneimittellehre248 Er wirft grauen Schleim aus durch Rachsen.
Reine Arzneimittellehre249 Der ausgeworfene Speichel schmeckt bitter.
Reine Arzneimittellehre250 (Wie sie das erstemal, früh, etwas hinunterschluckte, kratzte und galsterte es ihr hinterdrein im Halse, wie von ranzigem Fette.).
Reine Arzneimittellehre251Richard, a.a. O. Salziger Auswurf (sputum salsum)
Reine Arzneimittellehre252Richard, a.a. O. Bitterer Auswurf (sputum amarum)
Reine Arzneimittellehre253Morgagni, de sed. et caus. morb. LIX, . 6. 8. Bitterkeit im Munde mit gelbem Durchlaufe
Reine Arzneimittellehre254 Alles Essen widersteht ihr; sie kann nichts genießen.
Reine Arzneimittellehre255Fr. H-n. Mangel an Hunger und an Eßlust, zehn Tage lang
Reine Arzneimittellehre256Störck, Med. Jahrg. I. S. 107. - Jacobi, a.a. O. Appetitlosigkeit
Reine Arzneimittellehre257Buchholz, in Huf. Journ. a.a. O. Gänzliche Appetitlosigkeit
Reine Arzneimittellehre258Störck, a.a. O. Appetitlosigkeit mit heftigem Durste
Reine Arzneimittellehre259Göritz, in Breßl. Samml. 1728 - Grimm, a.a. O. Ekel vor Speisen
Reine Arzneimittellehre260Ebers, a.a. O. Sept. S. 56. Unüberwindlicher Ekel vor jeder Speise, daß er, ohne übel zu werden, an Essen nicht denken konnte
Reine Arzneimittellehre261Alberti, a.a. O. Ekel vor allen Speisen
Reine Arzneimittellehre262Richard, a.a. O. Es ist ihm unmöglich, Speise hinter zu bringen
Reine Arzneimittellehre263Richard, a.a. O. Der Geruch des gekochten Fleisches ist ihm unerträglich (n. 5 St.)
Reine Arzneimittellehre264 Er hat keinen Appetit, aber wenn er ißt, schmeckt's ihm gut.
Reine Arzneimittellehre265 Bei richtigem Geschmacke der Speisen, Bitterkeit im Halse nach dem Essen, einen Tag um den andern (wie ein dreitägiges Fieber) (n. 2 St.) 179
Reine Arzneimittellehre266 Nach dem Essen bitterer Geschmack im Munde (n. 3, 48 St.) 180
Reine Arzneimittellehre267 Nach dem Essen stößt's ihm bitter auf und es kömmt ein grünlicher, bitterer Schleim in den Mund.
Reine Arzneimittellehre268 Nach Essen und Trinken bitterlich widriger Geschmack im Munde.
Reine Arzneimittellehre269 Bitter im Munde, ohne etwas gegessen zu haben.
Reine Arzneimittellehre270 Die Speisen haben einen salzigen Geschmack.
Reine Arzneimittellehre271 Die Speisen schmecken zu wenig gesalzen.
Reine Arzneimittellehre272 Geschmack des Bieres schaal.
Reine Arzneimittellehre273 Geschmack des Luftmalzbieres bitter.
Reine Arzneimittellehre274 (Widerwillen gegen Butter).
Reine Arzneimittellehre275Stf. Verlangen auf Saures
Reine Arzneimittellehre276 Appetit auf Essigwasser.
Reine Arzneimittellehre277 Großes Verlangen auf Säure und säuerliches Obst.
Reine Arzneimittellehre278 Starkes Verlangen auf Kaffee.
Reine Arzneimittellehre279 Starker Appetit zu der ihr ehedem widrigen Milch.
Reine Arzneimittellehre280 Wabblichkeit, Vormittags um 11 Uhr und Nachmittags um 3 Uhr.
Reine Arzneimittellehre281Pfann, Samml. merkw. Fälle, Nürnb. 1750. p. 129, 130. - Neue Wahrn. a.a. O. Übelkeit
Reine Arzneimittellehre282Alberti, a.a. O. Angst mit Übelkeit
Reine Arzneimittellehre283 Öftere Übelkeit und dabei ein süßlicher Geschmack im Munde, nicht gerade nach dem Essen.
Reine Arzneimittellehre284 Übelkeit im Schlunde und Magen.
Reine Arzneimittellehre285 Übelkeit, mehr im Halse; dabei lief ihr das Wasser im Munde zusammen.
Reine Arzneimittellehre286 Außen an der freien Luft wird es ihr brecherlich.
Reine Arzneimittellehre287 Lang dauernde Übelkeit, wie Ohnmächtigkeit; es zittert alles an ihr, dabei ward es ihr über und über heiß, hinterdrein aber kam Schauder (n. etlichen St.).
Reine Arzneimittellehre288 Er muß sich Übelkeit und Brecherlichkeit wegen niederlegen, Vormittags; dabei Reißen um die Fußknöchel und auf dem Fußrücken 182
Reine Arzneimittellehre289 Das Kind 183 bricht sich nach dem Essen und Trinken, und will dann weder mehr essen noch trinken, schläft jedoch gut.
Reine Arzneimittellehre290 Würmerbeseigen (Nachmittags um 4 Uhr).
Reine Arzneimittellehre291 Unvollständige Reizungen zum Wasserauslaufen aus Schlund und Munde, was man Würmerbeseigennennt, kurz vor und nach dem Mittagsmahle, mit Brechübelkeit (n. 5 Tagen).
Reine Arzneimittellehre292 Öfteres leeres Aufstoßen.
Reine Arzneimittellehre293Göritz, a.a. O. Immerwährendes Aufstoßen
Reine Arzneimittellehre294Lhr. Häufiges leeres Aufstoßen (n. 1/2 St.)
Reine Arzneimittellehre295Morgagni, a.a. O. Öfteres Schlucksen und Aufstoßen
Reine Arzneimittellehre296Lhr. Nach dem Essen öfteres Schlucksen und jedesmal Aufstoßen darauf (n. 3 St.)
Reine Arzneimittellehre297Lhr. Öfteres Schlucksen (n. 3 St.)
Reine Arzneimittellehre298Alberti, a.a. O. Convulsivisches Schlucksen
Reine Arzneimittellehre299Majault, a.a. O. Brecherlichkeit
Reine Arzneimittellehre300Lhr. Beim Sitzen, Übelkeit; es trat viel Wasser in den Mund, wie beim Würmerbeseigen; beim Gehen im Freien verlor sich die Übelkeit und es erfolgte Abgang vielen breiigen Stuhls (n. 7 1/2 St.)
Reine Arzneimittellehre301 Saures Aufstoßen nach dem Mittagessen (n. 6 Tagen).
Reine Arzneimittellehre302 Eine Viertelstunde nach dem Frühstück und nach dem Mittagessen, ein dreistündiges Drücken im Magen mit leerem Aufstoßen, wobei eine Schlaffheit des Körpers entstand, welche Übelkeit erzeugte.
Reine Arzneimittellehre303 Viel Aufstoßen, besonders nach dem Trinken.
Reine Arzneimittellehre304 Die Blähungen gehen mehr aufwärts und machen Aufstoßen.
Reine Arzneimittellehre305 Aufstoßen nach Speisen.
Reine Arzneimittellehre306 Versagendes Aufstoßen.
Reine Arzneimittellehre307 Vormittags, ein anhaltendes, starkes, leeres Aufstoßen, mit Kopfeingenommenheit (n. 36 St.).
Reine Arzneimittellehre308 Beim Essen, eine zusammendrückende Empfindung in der Brust.
Reine Arzneimittellehre309 Die Nacht, beim Aufstehen, Schlucksen mit kratzigem, widrigem Geschmacke im Munde.
Reine Arzneimittellehre310 In der Stunde, wo das Fieber kommen sollte, ein langdauerndes Schlucksen.
Reine Arzneimittellehre311Majault, a.a. O. - Grimmund viele Andre. Erbrechen
Reine Arzneimittellehre312Fr. H-n. Er erbricht sich gleich nach jeder Mahlzeit, ohne Übelkeit
Reine Arzneimittellehre313Salzb. m. ch. Zeitung. Erbrechen alles Genossenen, mehre Wochen lang
Reine Arzneimittellehre314Fernelius, therapeut. lib. VI. cap. 18. S. 451. Erbrechen (sogleich) 184
Reine Arzneimittellehre315Heimreich, a.a. O. Tag und Nacht anhaltendes Erbrechen mit gräßlichem Geschrei
Reine Arzneimittellehre316Stf. Beim Aufrichten im Bette sogleich unbändige Wabblichkeit, Übelkeit und oft schnelles Erbrechen
Reine Arzneimittellehre317Richard, a.a. O. Erbrechen eines dicken, glasartigen Schleims
Reine Arzneimittellehre318Alberti, a.a. O. Er bricht Schleim und grüne Galle weg
Reine Arzneimittellehre319Alberti, a.a. O. Unter dem Erbrechen Klage über starke (innere) Hitze und starken Durst
Reine Arzneimittellehre320Alberti, a.a. O. III. S. 533. Innerlich starker Brand, Durst und Hitze, mit gewaltigem Erbrechen
Reine Arzneimittellehre321Stf. Ungeheures, mit größter Anstrengung bewirktes Erbrechen der Getränke, gelbgrünen Schleims und Wassers, mit sehr bitterm Geschmacke im Munde, der noch lange nach dem Erbrechen blieb
Reine Arzneimittellehre322Alberti, a.a. O. Öfteres Erbrechen mit Todesbefürchtung
Reine Arzneimittellehre323Neue Wahrn. a.a. O. Blutschleimiges Erbrechen
Reine Arzneimittellehre324Kellner, in Breßl. Samml. 1727. Bluterbrechen
Reine Arzneimittellehre325Gerbitz, in Eph. N. C. Dec. III. ann. 5. 6. obs. 137. Gab Blut von oben und unten von sich
Reine Arzneimittellehre326Preussius, a.a. O. Ungeheures Erbrechen und Purgiren
Reine Arzneimittellehre327Morgagni, a.a. O. Heftiges anhaltendes Erbrechen und Durchfall
Reine Arzneimittellehre328P. ForestasI. XVII. obs. 13. Wenn die Ohnmacht nachläßt, Durchfall und Erbrechen
Reine Arzneimittellehre329 Magenkrampf, Ohnmachten, sehr heftiges Bauchweh, Durchfall 188
Reine Arzneimittellehre330Rau, a.a. O. Leeres Brechwürgen
Reine Arzneimittellehre331Quelmalz, a.a. O. - Richardund mehre Andere. Magenschmerzen
Reine Arzneimittellehre332Neue Wahrn. a.a. O. Der Magen sehr schmerzhaft
Reine Arzneimittellehre333Richard, a.a. O. Übelkeit erregender Magenschmerz
Reine Arzneimittellehre334Kellner, a.a. O. - Göritz, a.a. O. - Buchholz, in Hufel. Journ. a.a. O. Herzdrücken, drückender Schmerz in der Herzgrube
Reine Arzneimittellehre335D. H. in Kopp'sJahrb. d. Staatsarzn. II. S. 182. Schmerz im Magen, als wenn er in seinem ganzen Umfange mit Gewalt ausgedehnt würde und zerrissen werden sollte
Reine Arzneimittellehre336Stf. Es wollte ihm das Herz abdrücken
Reine Arzneimittellehre337Morgagni, a.a. O. Empfindung von drückender Schwere im Magen, ohne Durst und ohne Fieber
Reine Arzneimittellehre338Morgagni, a.a. O. . 3. Große Beschwerde des Magens, als wenn er von Blähungen gequält würde, welche zwar durch Erbrechen und Durchfall sich zu erleichtern scheint, aber darauf desto schlimmer wird
Reine Arzneimittellehre339Buchholz, am letzt a. O. Eine sehr heftige Cardialgie mit Durst
Reine Arzneimittellehre340Ebers, a.a. O. Octob. 5, 8 Brennender Schmerz im Magen
Reine Arzneimittellehre341Borges, in Kopp's Jahrb. a.a. O. S. 222. Unaufhörliches Brennen und starke Beklemmung im Magen und in der Brust
Reine Arzneimittellehre342Göritz, a.a. O. Drückender und brennender Schmerz in der Herzgrube
Reine Arzneimittellehre343Morgagni, a.a. O. 6 Wie eine Last drückender Schmerz und Brennen im Magen
Reine Arzneimittellehre344Richard, a.a. O. Brennen im Magen wie Feuer
Reine Arzneimittellehre345Buchholz, am letzt a.O. Brennen in der Herzgrube
Reine Arzneimittellehre346Richard, a.a. O. Fressender, nagender Schmerz im Magen
Reine Arzneimittellehre347J. Ph. Wolff, Act. N. C. V. obs. 29. Ungemeine Schmerzen in der Gegend der Herzgrube
Reine Arzneimittellehre348Richard, a.a. O. Die Gegend unter den Ribben (Hypochondern) und der Magen sind gespannt und aufgetrieben, ehe Stuhlgang erfolgt
Reine Arzneimittellehre349Morgagni, a.a. O. Wehklagen und Jammern über unsägliche Angst in der Gegend der Herzgrube, ohne Auftreibung oder Schmerz im Leibe
Reine Arzneimittellehre350Morgagni, a.a. O. - Bernhard. Verzasch, Obs. med. obs. 66. - Jacobi, a.a. O. Große Ängstlichkeit um die Herzgrubengegend
Reine Arzneimittellehre351 Nach dem Essen, ein Drücken am Magenmunde und im Schlunde, als wenn die Speisen oben stünden; dann leeres Aufstoßen.
Reine Arzneimittellehre352 Beim Sprechen, ein Drücken in der vordern Magenwand (n. 1/4 St.).
Reine Arzneimittellehre353 Ein harter Druck über der Herzgrube (allsogleich) 191
Reine Arzneimittellehre354 Es will ihr das Herz abdrücken.
Reine Arzneimittellehre355 Abends, beim Sitzen, Ziehschmerz von der Herzgrube an, unter den linken Ribben herum, als würde da mit Gewalt etwas abgerissen.
Reine Arzneimittellehre356 Dumpfes Reißen quer über die Magengegend, beim Gehen, Nachmittags.
Reine Arzneimittellehre357Thilenius, a.a. O. Schneidender Schmerz im Magen
Reine Arzneimittellehre358 Krampfhafter Magenschmerz, zwei Stunden nach Mitternacht 192
Reine Arzneimittellehre359 Wenn er etwas ißt, drückt's ihn um den Magen herum, daß er's nicht ausstehen kann; das Drücken kommt immer erst nach, ist nicht gleich auf's Essen.
Reine Arzneimittellehre360 Nagender 193 und pickender (fein und scharf klopfender) Schmerz in der Herzgrube, mit dem Gefühle von Spannung.
Reine Arzneimittellehre361 Beängstigung in der Herzgrube, die bis herauf steigt, die Nächte hindurch.
Reine Arzneimittellehre362 Brennender Schmerz rings um die Herzgrube.
Reine Arzneimittellehre363 Abends widerstand ihr das Essen, es war ihr so voll; sie hatte Magenschmerz auf's Essen.
Reine Arzneimittellehre364 Vollheit in der Oberbauchgegend mit Kneipen im Leibe.
Reine Arzneimittellehre365 Pressender Druck in der Leber, beim Gehen im Freien.
Reine Arzneimittellehre366 Vor dem Essen, Übelkeit, und nach dem Essen oder Trinken, Auftreibung des Unterleibs, auch wohl Drücken und Schneiden.
Reine Arzneimittellehre367Hbg. Nach dem Essen, Schwere im Magen, wie von einem Steine
Reine Arzneimittellehre368 Der Unterleibsschmerz fixirt sich in der linken Bauchseite.
Reine Arzneimittellehre369 Nach dem Essen starke Auftreibung des Unterleibs, ohne Schmerz; er mußte sich mit dem Rücken anlehnen, um sich zu erleichtern.
Reine Arzneimittellehre370 Nach dem Essen, Gähnen und Mattigkeit, die ihn zum Niederlegen und Schlafen nöthigte.
Reine Arzneimittellehre371 Er kann sich nicht warm genug halten, es friert ihn immer in der Oberbauchgegend innerlich, ob diese Stelle gleich warm anzufühlen ist 194
Reine Arzneimittellehre372 Ein Kollern im Unterleibe wie von vielen Blähungen, doch unschmerzhaft (n. 1 St.).
Reine Arzneimittellehre373 Ziehendes Bauchweh in der Nabelgegend (n. 2. St.).
Reine Arzneimittellehre374 Öfters, ein krampfhafter Ruck, daß er zusammenfährt, von der Herzgrube bis in den Mastdarm.
Reine Arzneimittellehre375 Alle Morgen, Aufblähung; erst nach einigen Stunden gehen die Blähungen ab (n. 14 Tagen).
Reine Arzneimittellehre376Lhr. Abgang vieler Blähungen mit vorgängigem lautem Knurren im Bauche (n. 9 St.)
Reine Arzneimittellehre377Lhr. Abgang faulig stinkender Blähungen (n. 11 St.)
Reine Arzneimittellehre378 Abends, nach dem Niederlegen, wie Krämpfe und Kneipen im Unterleibe, mit ausbrechendem Schweiße; hierauf Blähungsabgang und dann dünner Stuhlgang 195
Reine Arzneimittellehre379 Abends nach dem Niederlegen, im Bette und früh nach dem Aufstehen, heftiges Bauchweh, klemmend schneidende Schmerzen in den Därmen, die zuweilen auch durch den Bauchring (als wollten sie einen Bruch heraustreiben) selbst bis in den Samenstrang und in das Mittelfleisch schießen; wenn diese Kolik nachläßt, entsteht ein lautes Kollern und Murren im Bauche.
Reine Arzneimittellehre380 Reißende Stiche in der linken Seite unter den kurzen Ribben, Abends, bald nach dem Niederlegen (n. 3 St.).
Reine Arzneimittellehre381 Unterbauchsschmerzen, Gesichtshitze.
Reine Arzneimittellehre382 Schneidender Schmerz in der Bauchseite, unter den letzten Ribben, für sich, aber am stärksten beim Drauffühlen.
Reine Arzneimittellehre383 Bloß alle Morgen, kneipendes, zu schneidendem sich erhöhendes Leibweh, tief im Unterbauche, vor durchfälligen Stühlen und während derselben, welche Schmerzen auch nach jedesmaligem Stuhlgange nicht aufhören, ob sie ihn gleich nicht erregen.
Reine Arzneimittellehre384 Früh, erst starkes Poltern im Unterleibe, dann ein schneidendes Zusammendrehen der Därme, dann dreimaliger Durchfall.
Reine Arzneimittellehre385 Unruhe im Unterleibe, doch bloß in der Ruhe.
Reine Arzneimittellehre386 Schwäche der Bauchmuskeln.
Reine Arzneimittellehre387 Beim Bücken, stechender Verrenkungsschmerz im rechten Schooße und der Leistengegend.
Reine Arzneimittellehre388 Brennender Schmerz im Unterleibe, Mittags und Nachmittags, durch erfolgenden Stuhlgang vergehend.
Reine Arzneimittellehre389Morgagni, a.a. O. Heftiger Schmerz in der rechten Oberbauchgegend
Reine Arzneimittellehre390Morgagni, a.a. O. Schmerz in der rechten Oberbauch- und in der nächsten Lendengegend, von wo aus er sich zuweilen durch den Unterbauch, zu andern Zeiten in die rechte Hodensackseite und in die Weiche erstreckt, einer Nierenkolik ähnlich (wobei jedoch der Harn dem gesunden glich)
Reine Arzneimittellehre391Majault, a.a. O. Gelbsucht
Reine Arzneimittellehre392Wolff, a.a. O. Cholera
Reine Arzneimittellehre393Alberti, jurispr. med. T. IV. S. 259. Angst und Klagen über Schmerz, als sey ihm der Oberleib vom Unterleibe ganz abgeschnitten
Reine Arzneimittellehre394Wolff, a.a. O. - Majault, a.a. O. Ungeheure Magen- und Bauchschmerzen
Reine Arzneimittellehre395Quelmalz, a.a. O. Schneidende (laucinantes) und fressende Schmerzen im Magen und in den Därmen
Reine Arzneimittellehre396Guilbert, a.a. O. Geschwollener Unterleib
Reine Arzneimittellehre397Eph. Nat. Cur. a.a. O. Ungeheuer geschwollener Unterleib
Reine Arzneimittellehre398Müller, a.a. O. Auftreibung und Schmerzen des Unterleibs
Reine Arzneimittellehre399Morgagni, a.a. O. Höchst widriges Gefühl im ganzen Unterleibe
Reine Arzneimittellehre400Pyl, Samml. VIII. S. 98. 105. 108. Heftige Leibschmerzen mit so großer Angst, daß er nirgends Ruhe hatte, sich auf der Erde herumwälzte und die Hoffnung zum Leben aufgab
Reine Arzneimittellehre401Fr. Meyer, a.a. O. Nach dem Essen, starke Auftreibung des Unterleibes ohne Schmerz; er mußte sich mit dem Rücken anlehnen, um sich zu erleichtern
Reine Arzneimittellehre402Morgagni, a.a. O. Unter Ängstlichkeit im Unterleibe, Fieber und Durst
Reine Arzneimittellehre403Dan. Crüger, Misc. Nat. Cur. Dec. II. ann. 4. Die heftigsten Leibschmerzen
Reine Arzneimittellehre404Richard, a.a. O. Windendes Bauchweh 196
Reine Arzneimittellehre405Hbg. In der rechten Bauchseite, ein wühlendes Drücken
Reine Arzneimittellehre406Pfann, a.a. O. - Alberti, a.a. O. Reißen im Leibe
Reine Arzneimittellehre407Alberti, a.a. O. Reißen und Schneiden im Leibe mit Eiskälte der Füße und Hände, mit kaltem Schweiße des Gesichts
Reine Arzneimittellehre408Buchholz, a.a. O. - Kellner, a.a. O. Schneidender Schmerz im Unterleibe
Reine Arzneimittellehre409Buchholz, Beiträge, a.a. O. Im Unterleibe Brennen, Stechen und Schneiden
Reine Arzneimittellehre410Alberti, a.a. O. Brennen im Leibe mit Hitze und Durst
Reine Arzneimittellehre411Hbg. Brennen in der Dünnung
Reine Arzneimittellehre412Majault, a.a. O. Von Zeit zu Zeit wiederkehrende Koliken
Reine Arzneimittellehre413 Knurren im Bauche, früh beim Erwachen.
Reine Arzneimittellehre414Thilenius, a.a. O. Gepolter im Unterleibe
Reine Arzneimittellehre415Morgagni, a.a. O. Hie und da umherschweifende Schmerzen im Unterleibe, gelber Durchlauf und Stuhlzwang mit brennendem Schmerze im After und Durste
Reine Arzneimittellehre416Richard, a.a. O. Nach dem Stuhlgange beruhigt sich das Bauchweh
Reine Arzneimittellehre417Fr. Meyer, a.a. O. Nach dem Herzklopfen, ein Poltern im Unterleibe und ein Kneipen und Zusammendrehen der Därme, vor und bei dem flüssigen Stuhlgange
Reine Arzneimittellehre418Grimm, a.a. O. Ruhrartiger Leibschmerz in der Nabelgegend
Reine Arzneimittellehre419Göritz, a.a. O. - Rau, a.a. O. Leibverstopfung
Reine Arzneimittellehre420 Es drängt ihn vergeblich zu Stuhle.
Reine Arzneimittellehre421 Brennen im After, eine Stunde lang, was sich nach Abgang eines harten, knotigen Stuhles legte.
Reine Arzneimittellehre422 Brennen und Schmerzen im Mastdarme und am After, mit beständigem Pressen; eine Art Stuhlzwang, wie bei einer Ruhr.
Reine Arzneimittellehre423 Nach dem Stuhlgange trat große Schwäche und Brennen im Mastdarme ein, mit Zittern in allen Gliedern.
Reine Arzneimittellehre424 Nach dem Stuhlgange, Herzklopfen und zittrige Schwäche; er muß sich legen.
Reine Arzneimittellehre425 Es drängt und preßt ihr mit großen Schmerzen, krampfhaft, den Mastdarm heraus (n. 72 St.).
Reine Arzneimittellehre426 Der Stuhlgang geht von ihm, als wären es Blähungen, unvermerkt fort.
Reine Arzneimittellehre427 Der abgehende Koth ist mit wässrigem Blute umgeben.
Reine Arzneimittellehre428Crüger, a.a. O. Ruhr
Reine Arzneimittellehre429Grimm, a.a. O. Fast alle Augenblicke, ein blutiger Abgang durch den Stuhl, mit Erbrechen und ungeheuren Leibschmerzen
Reine Arzneimittellehre430Alberti, a.a. O. Vor dem Durchfall hat er ein Gefühl, als wenn er zerplatzen sollte
Reine Arzneimittellehre431Stf. Mit Verstopfung abwechselnder Durchfall; es gieng oft ein wenig wässriges Gelbes ab, dann erfolgte Zwängen, als sollte noch mehr kommen, mit empfindlichem Leibschmerze um den Nabel
Reine Arzneimittellehre432Lhr. Abgang bald mehr, bald wenigeren breiartigen Kothes (n. 6, 13 St.)
Reine Arzneimittellehre433Majault, a.a. O. - Kellner, a.a. O. Durchfall
Reine Arzneimittellehre434Chr. G. Büttner, Unterricht über die Tödtlichkeit der Wunden, p. 197. Stuhlgänge gehen ohne sein Wissen von ihm
Reine Arzneimittellehre435Thilenius, a.a. O. Schleimige und grüne Abgänge durch den Stuhl
Reine Arzneimittellehre436Pfann, a.a. O. Öfterer Abgang eines zähen, galligen Wesens durch den Stuhl, 2 Tage lang
Reine Arzneimittellehre437Richard, a.a. O. Nach vieler Unruhe und Bauchweh, Abgang einer schwarzen, im After wie Feuer brennenden Flüssigkeit durch den Stuhl
Reine Arzneimittellehre438Baylies, a.a. O. Schwarze, scharfe, faulige Stuhlgänge
Reine Arzneimittellehre439Morgagni, a.a. O. Durch den Stuhl, Abgang eines kugelförmigen Klumpens, welcher wie aus unverdautem Talge mit eingemischten sennichten Theilen zu bestehen schien (n. 8 Tagen)
Reine Arzneimittellehre440Thilenius, a.a. O. Durchfall mit heftigem Brennen im After
Reine Arzneimittellehre441 (Dünne, schleimige Stuhlgänge wie gehackt.).
Reine Arzneimittellehre442 Unter Stuhlzwang, Ausleerung von Stücken Schleim, mit schneidenden Schmerzen im After und wie von blinden Hämorrhoiden.
Reine Arzneimittellehre443 Nach Leibweh, kleine Abgänge mit Stuhlzwang, erst von dunkelgrünem Kothe, dann von dunkelgrünem Schleime.
Reine Arzneimittellehre444 Leibesverstopfung.
Reine Arzneimittellehre445 (Poltern im Leibe ohne Stuhlgang.)
Reine Arzneimittellehre446 (Jücken am After.).
Reine Arzneimittellehre447 Jückend kratziger oder schründender Schmerz im After.
Reine Arzneimittellehre448 Der After schmerzt bei Berührung wie wund.
Reine Arzneimittellehre449 Am After, Aderknotenstechenden Schmerzes beim Sitzen und Gehen, außer dem Stuhlgange.
Reine Arzneimittellehre450 Hämorrhoidalknoten am After, welche, vorzüglich in der Nacht, brennend 199 schmerzen, wie Feuer und nicht schlafen lassen, am Tage aber wird der Schmerz schlimmer und artet in heftige Stiche aus; beim Gehen schlimmer, als beim Sitzen oder Liegen.
Reine Arzneimittellehre451 Blinde Hämorrhoiden mit Schmerzen, wie langsame Stiche mit einer heißen Nadel.
Reine Arzneimittellehre452 Beim Stuhlgange, schmerzhafte Zusammenziehung dicht über dem After, nach dem Kreutze zu.
Reine Arzneimittellehre453Morgagni, a.a. O. Brennen im After
Reine Arzneimittellehre454Morgagni, a.a. O. Stuhlzwang mit Brennen
Reine Arzneimittellehre455Lhr. Fressendes Jücken am Mittelfleische, was zu kratzen nöthigte (n. 1/2 St.)
Reine Arzneimittellehre456Lhr. Jücken am Mittelfleische, vorzüglich beim Gehen, das zu kratzen nöthigt (n. 5 1/2 St.)
Reine Arzneimittellehre457Morgagni, a.a. O. . 8. Schmerzhafte Geschwulst der Hämorrhoidal-Venen mit Stuhlzwang
Reine Arzneimittellehre458Alberti, Jurisprud. med. Tom. IV. S. 260. Zurückhaltung des Stuhls und Harns bei aller Nöthigung dazu von innen
Reine Arzneimittellehre459Neue Wahrn. a.a. O. - Morgagni, a.a. O. . 6. Brennen beim Harnlassen
Reine Arzneimittellehre460O. Tachenius, Hipp. chym. C. 24. p. 149. Blutharnen
Reine Arzneimittellehre461N. Wahrn. a.a. O. - Guilbert, a.a. O. Harnunterdrückung
Reine Arzneimittellehre462Th. Fowler, a.a. O. Verminderter Harnabgang
Reine Arzneimittellehre463Th. Fowler, a.a. O. Vermehrter Harnabgang
Reine Arzneimittellehre464Lhr. Öfteres Drängen zum Harnen mit vielem Urinabgange (n. 2, 3, 4, 5 1/2, 16, 17 St.)
Reine Arzneimittellehre465 Nach Harnen, großes Schwächegefühl im Oberbauche, daß sie zitterte.
Reine Arzneimittellehre466 Beim Urinlassen, zusammenziehender Schmerz im linken Schooße.
Reine Arzneimittellehre467 Unwillkührliches Harnen; sie konnte das Nachtgeschirr nicht erreichen; der Harn lief von ihr und es war dessen doch wenig.
Reine Arzneimittellehre468 Er muß die Nacht drei, viermal zum Harnen aufstehen, und harnet jedesmal viel, mehre Tage nacheinander.
Reine Arzneimittellehre469 Brennen auf der Blase, und alle Minuten Drängen zum Harnen.
Reine Arzneimittellehre470 Früh, Brennen im vordern Theile der Harnröhre zu Anfange des Urinirens (n. 24 St.).
Reine Arzneimittellehre471 Zurückhaltung des Urins wie von Blasenlähmung.
Reine Arzneimittellehre472 Es geht wenig Wasser fort und beim Abgange brennt's.
Reine Arzneimittellehre473 (Urin fast farbelos).
Reine Arzneimittellehre474 Höchst trüber Urin (n. 5 Tagen).
Reine Arzneimittellehre475 (In der Harnröhre beißender Schmerz).
Reine Arzneimittellehre476 Tief in der Harnröhre, öfterer Schmerz, wie Risse (Nachmittags).
Reine Arzneimittellehre477 Einzelne starke, langsame Stiche auf beiden Seiten der Schaam in den Dünnungen (n. 3 St.).
Reine Arzneimittellehre478 (In der Schooßbeule) ein Brennen und Wühlen; selbst eine leise Berührung (mit der Bettdecke z.B. ) erregt den Schmerz.
Reine Arzneimittellehre479 (Jücken der Schaam).
Reine Arzneimittellehre480 Arges Jücken an der Eichel ohne Ruthesteifheit.
Reine Arzneimittellehre481Lhr. Nächtliche Samenergießung mit wollüstigen Träumen
Reine Arzneimittellehre482Lhr. Nächtliche Samenergießung ohne wollüstige Träume, mit drauffolgender, anhaltender Ruthesteifheit (n. 20 St.)
Reine Arzneimittellehre483Lhr. Ruthesteifheit früh, ohne Pollution
Reine Arzneimittellehre484Pfann, a.a. O. Die Eichel des männlichen Gliedes ist blauroth, geschwollen und in Schrunden aufgeborsten
Reine Arzneimittellehre485Lhr. An der Ruthe, nahe am Hodensacke, fressendes Jücken zum Kratzen nöthigend (n. 5 1/4 St.)
Reine Arzneimittellehre486J. H. Degner, Act. Nat. Cur. VI. Entzündungsgeschwulst der Zeugungstheile bis zum Brande, mit ungeheuren Schmerzen
Reine Arzneimittellehre487Neue Wahrn. a.a. O. Höchst schmerzhafte Geschwulst der Zeugungstheile
Reine Arzneimittellehre488G. E. Stahl, Opusc. chym. phys. med. S. 454. Plötzliche Entstehung des Brandes an den männlichen Zeugungstheilen
Reine Arzneimittellehre489 Hodengeschwulst 200
Reine Arzneimittellehre490 Weibliche Geilheit; sie verlangt die Begattung täglich zweimal, und wenn sie nicht geleistet wird, geht ihr die Natur von selbst fort.
Reine Arzneimittellehre491 Stechender Schmerz im Unterbauche bis in die Scheide herab.
Reine Arzneimittellehre492 Scheidefluß, wohl eine Obertasse voll in 24 Stunden, mit beißendem Fressen, wo er hinläuft, werden die Theile davon wund auf beiden Seiten der Schaam, gilblicher und dicklicher Beschaffenheit, 10 Tage lang.
Reine Arzneimittellehre493 Beim Stehen tröpfelt der weiße Fluß unter Abgang von Blähungen (n. 24 St.).
Reine Arzneimittellehre494 Allzu zeitliches Monatliche.
Reine Arzneimittellehre495 Erregung eines allzu starken Monatflusses.
Reine Arzneimittellehre496 Beim Monatlichen, scharfes Stechen im Mastdarme bis in den After und die Schaam.
Reine Arzneimittellehre497 Nach Verfluß der Regel geht blutiger Schleim.
Reine Arzneimittellehre498 Beim Monatlichen, kneipend stechendes Schneiden, von der Herzgrube bis in den Unterbauch, auch im Rücken und den Bauchseiten; sie mußte stehend und niederkauernd sich zusammenkrümmen vor Schmerz, unter lautem Ächzen, Klagen und Weinen, und unter lautem Aufstoßen.
Reine Arzneimittellehre499Heimr., Arsen. als Fiebermitt. Ein heftiges Nasenbluten nach starkem Erbrechen
Reine Arzneimittellehre500 (Bei Ärgerlichkeit) heftiger Blutfluß aus der Nase (n. 3 Tagen).
Reine Arzneimittellehre501 Trockenheit der Nasenhöhle.
Reine Arzneimittellehre502 Arges, anhaltendes Nießen.
Reine Arzneimittellehre503Lhr. Öfteres Nießen, ohne Schnupfen (n. 3, 6 Tagen)
Reine Arzneimittellehre504Lhr. Öfteres Nießen mit Fließschnupfen (n. 11 St.)
Reine Arzneimittellehre505Myrrhen, a.a. O. Ausfluß einer scharfen Feuchtigkeit aus der Nase
Reine Arzneimittellehre506 Stockschnupfen, mit fließendem Schnupfen verbunden.
Reine Arzneimittellehre507 Alle Morgen beim Erwachen, Nießen und Schnupfen, der jedesmal wider schnell vergeht.
Reine Arzneimittellehre508 Der aus der Nase fließende, wässrige Schleim, beißt und brennt an den Nasenlöchern, als wenn sie davon wund würden.
Reine Arzneimittellehre509 Starker Fließschnupfen.
Reine Arzneimittellehre510 Ungeheurer 201 Schnupfen mit Heiserkeit und Schlaflosigkeit.
Reine Arzneimittellehre511 Früh ist ihm der Hals rauh und heiser (n. 24 St.).
Reine Arzneimittellehre512 Trockenheit des Kehlkopfs.
Reine Arzneimittellehre513 Rauhe Sprache und Heiserkeit.
Reine Arzneimittellehre514Majault Herzklopfen
Reine Arzneimittellehre515Fr. Meyer, a.a. O. Die Nacht um 3 Uhr, ein unregelmäßiges, aber so starkes Herzklopfen, daß er es zu hören glaubt, mit Angst verbunden
Reine Arzneimittellehre516Stf. Ungeheures, sehr lästiges Herzklopfen
Reine Arzneimittellehre517Stf. Wenn er sich auf den Rücken legt, schlägt das Herz viel schneller und stärker
Reine Arzneimittellehre518Hbg. In der Herzgrube, Bangigkeit
Reine Arzneimittellehre519 Sehr zäher Schleim auf der Brust, der sich schwerlich loshusten läßt (n. 48 St.).
Reine Arzneimittellehre520 Unter dem ausgehusteten Schleime sind Blutstreifen.
Reine Arzneimittellehre521 Er rakst Schleim mit Blutstriemen aus; dann folgt Brechübelkeit.
Reine Arzneimittellehre522 Empfindung von Rohheit und Wundheit in der Brust.
Reine Arzneimittellehre523Pearson, Samml. br. Abhandl. f. pr. Ärzte XIII. 4. Brustschmerzen
Reine Arzneimittellehre524N. Wahrnehm. a.a. O. Viel Schmerzen in der Brust
Reine Arzneimittellehre525 Innerer Schmerz im obern Theile der Brust (n. 5 St.).
Reine Arzneimittellehre526 Stechend reißender Schmerz an der obersten rechten Ribbe.
Reine Arzneimittellehre527 (Kriebeln in der linken Brust).
Reine Arzneimittellehre528 Gegen Abend, ein Frieren in der Brust inwendig, auch nach dem Abendessen 203
Reine Arzneimittellehre529 Spannender Schmerz in der Brust, vorzüglich beim Sitzen 204
Reine Arzneimittellehre530 Stiche oben in der rechten Brust, besonders beim Athemholen fühlbar, wie Druck, der sich in einen Stich endigt (n. 1 1/2 St.).
Reine Arzneimittellehre531Lhr. Heftiges Stechen auf der linken Brust bloß beim Ausathmen, welches dadurch erschwert ward (n. 7 1/2 St.)
Reine Arzneimittellehre532Buchholz, Beiträge, a.a. O. Drücken auf der Brust
Reine Arzneimittellehre533Störk, a.a. O. Brennen in der Brust
Reine Arzneimittellehre534Hbg. Brennen in der rechten Brust bis in die Dünnung, wo es drückte
Reine Arzneimittellehre535Meyer, a.a. O. Nach dem Essen, ein süßer Blutgeschmack mit einem kratzig stechenden Schmerze im Halse, wie wenn er eine Gräte verschluckt hätte, eine Viertelstunde lang, darauf mit Kotzen Blutauswurf, anfangs wie geronnenen Blutes; nach dem Blutspeien Übelkeit und nach 2 Stunden Ängstlichkeit
Reine Arzneimittellehre536Hbg. Große Hitze in der Brust bis unter das Zwerchfell
Reine Arzneimittellehre537Störk, a.a. O. Ein lang dauerndes Brennen in der Gegend des Brustbeins
Reine Arzneimittellehre538 Heftiger Frühhusten.
Reine Arzneimittellehre539 Beständiger Kitzel in der ganzen Luftröhre, der ihn zum Husten reizt, auch außer dem Athmen.
Reine Arzneimittellehre540 Früh nach dem (gewohnten) Theetrinken ein kurzer Husten.
Reine Arzneimittellehre541 Trockner, heftiger Husten (n. 2 St.).
Reine Arzneimittellehre542 Wenn er ohne Durst trinkt, so erregt es ihm Husten.
Reine Arzneimittellehre543 Husten vorzüglich nach dem Trinken.
Reine Arzneimittellehre544 In der Nacht muß er sich aufsetzen, wenn der Husten kommt.
Reine Arzneimittellehre545 Abends, gleich nach dem Niederlegen, Husten; sie muß sich aufsetzen, hierauf ein zusammenziehender Schmerz in der Herzgrube und der Magengegend, welcher den Husten unterhielt, der sie matt machte.
Reine Arzneimittellehre546 Abends, im Bette, einige Minuten lang anhaltender Husten, mit Übelkeit und Heben zum Erbrechen.
Reine Arzneimittellehre547 Husten, gleich nach dem Niederlegen.
Reine Arzneimittellehre548 Husten weckte ihn die Nacht; starke Stöße, daß er hätte ersticken mögen und daß ihm der Hals anschwoll.
Reine Arzneimittellehre549 Tiefer, trockner, kurzer, unablässiger Husten nach Mitternacht.
Reine Arzneimittellehre550 (Es will ihr vom Husten die Brust zersprengen).
Reine Arzneimittellehre551 Beim Gehen im Freien dämpft's ihr so, daß sie husten muß.
Reine Arzneimittellehre552 Schwer ablösender Kächzhusten, welcher Schründeschmerz auf der Brust verursacht.
Reine Arzneimittellehre553 Husten, wenn sie in die kalte, freie Luft kömmt.
Reine Arzneimittellehre554 Bei Körperbewegung, trockner Husten 205
Reine Arzneimittellehre555 Zucken in der Hüfte und trockner Husten darauf, welcher von ersterem erregt zu werden scheint.
Reine Arzneimittellehre556 Während des Hustens, Hitze im Kopfe.
Reine Arzneimittellehre557 Bei starkem Husten kommt viel Wasser aus dem Munde, wie Würmerbeseigen.
Reine Arzneimittellehre558 Beim Husten, Zerschlagenheitsschmerz im Unterleibe, wie zerschmettert (n. 2 St.).
Reine Arzneimittellehre559 Beim Husten, Stechen in der Herzgrube.
Reine Arzneimittellehre560 Beim Räuspern, ziehend stechender Schmerz unter den linken, kurzen Ribben, bis in die Brust herauf.
Reine Arzneimittellehre561 Beim Husten, Stechen, erst in der Seite der Brust, dann (nach 2 Tagen) in der Seite des Unterleibs.
Reine Arzneimittellehre562 Beim Husten, stechender Schmerz im Brustbeine herauf.
Reine Arzneimittellehre563 Beim Tiefathmen, Stiche in der linken Brust, die ihn zum Husten zwingen.
Reine Arzneimittellehre564 Beim Bücken, dumpfe Stiche in der Brust.
Reine Arzneimittellehre565 Stechen in der Seite unter den kurzen Ribben und auf dieser Seite 206 darf er sich nicht legen.
Reine Arzneimittellehre566 Durch Husten vermehrte Stiche unter den Ribben und vermehrter Kopfschmerz, wie von Hitze darin.
Reine Arzneimittellehre567 Eine zusammenschnürende Empfindung oben in der Luftröhre (in der Gegend des Halsgrübchens), wie vom Schwefeldampfe, welcher Husten erregt.
Reine Arzneimittellehre568 Abends, wenn er auch noch so sachte in's Bette steigt und sich noch so behutsam niederlegt, entgeht ihm gleich der Odem und es pfeift so fein in der (zusammengeschnürten) Luftröhre, als wenn eine feine Saite ertönte.
Reine Arzneimittellehre569Lhr. Reiz zum Hüsteln aus der Luftröhre, ohne Auswurf (n. 3 1/4 St.)
Reine Arzneimittellehre570Störk, a.a. O. Trocknes Hüsteln
Reine Arzneimittellehre571Störk, a.a. O. Trockner, ermüdender Husten
Reine Arzneimittellehre572 Abends, Engbrüstigkeit und trockner Husten.
Reine Arzneimittellehre573Pyl, Samml. VIII. S. 98 u.s. w. Starke Engbrüstigkeit
Reine Arzneimittellehre574Preussius, a.a. O. Zusammenschnürende Empfindung in der Brust
Reine Arzneimittellehre575N. Wahrnehm. a.a. O. Schmerzhaftes Athemholen
Reine Arzneimittellehre576Rau, a.a. O. Brustbeklemmung
Reine Arzneimittellehre577Thilenius, a.a. O. Beklemmung der Brust, schweres Athmen
Reine Arzneimittellehre578Tachenius, a.a. O. Schwieriges Athmen
Reine Arzneimittellehre579Guilbert, a.a. O. Ängstliches, stöhnendes Athemholen
Reine Arzneimittellehre580Morgagni, a.a. O. Jämmerliche Weheklage, daß ihm eine unerträgliche Angst und eine sehr beschwerliche Empfindung im Unterleibe, den Athem hemme
Reine Arzneimittellehre581Morgagni, a.a. O. . 6. Öfters wiederkehrende Engbrüstigkeit
Reine Arzneimittellehre582Greiselius, a.a. O. Einstündige Engbrüstigkeit, welche Erstickung droht
Reine Arzneimittellehre583Timaeus a Güldenklee, Opp. Lips. 1715. S. 280. Langwierige Engbrüstigkeit 210
Reine Arzneimittellehre584Wedel, a.a. O. Er will ersticken, steckt die Zunge heraus
Reine Arzneimittellehre585Misc. Nat. Cur. Dec. III. ann. 9, 10. S. 390. Stickfluß
Reine Arzneimittellehre586Majault, a.a. O. Bei Bewegung (im Gehen) jählinge Engbrüstigkeit und Athemmangel, Schwäche und äußerste Ermattung 211
Reine Arzneimittellehre587Myrrhen, a.a. O. Nächtlicher, plötzliche Erstickung drohender Katarrh 212
Reine Arzneimittellehre588Ebers, a.a. O. Oct. S. 8 und 11. Erst Brustbeklemmung, dann Brustschmerz mit Hüsteln und salzigem Auswurf
Reine Arzneimittellehre589 Arge Angst, als wollte es ihr alles zuschnüren, mit Beängstigung in der Herzgrube.
Reine Arzneimittellehre590 Bei den Unterleibsschmerzen, schweres Athmen, als würde die Brust zusammengedrückt.
Reine Arzneimittellehre591 Öfteres, kurzes, beschwerliches Athmen und trockner Kotzhusten mit unterköthig wundartigem Schmerze in der Herzgrube bis in die Mitte der Brust.
Reine Arzneimittellehre592 Oft drückend beängstigende Kurzäthmigkeit der Brust in allen Lagen.
Reine Arzneimittellehre593 Beklemmung beim Husten und beim Schnellgehen, oder beim Treppensteigen.
Reine Arzneimittellehre594 Abends, große Ängstlichkeit und Unruhe, und die Brust wie zusammengezogen.
Reine Arzneimittellehre595 Achttägige Schweräthmigkeit, Beklemmung in der Brustbeingegend beim Tiefathmen.
Reine Arzneimittellehre596 Immer gleich auf den Husten ist der Athem so kurz, als wenn's ihm die ganze Brust zusammenzöge.
Reine Arzneimittellehre597 Ofter, ganz kurzer, trockner Kotzhusten, durch eine erstickende Empfindung im Kehlkopfe erzeugt, wie vom Schwefeldampfe zu entstehen pflegt.
Reine Arzneimittellehre598 Schmerz unter der Herzgrube, welcher den Athem benimmt.
Reine Arzneimittellehre599 Wenn er sich ärgert, bekommt er Engbrüstigkeit.
Reine Arzneimittellehre600 Wenn er sich ermüdet hat, bekommt er eine Engbrüstigkeit, wie sie aus Angst zu entstehen pflegt.
Reine Arzneimittellehre601Wedel, a.a. O. Ausbruch gelber Flecken auf der Brust
Reine Arzneimittellehre602Müller, a.a. O. Verdrehung der Halsmuskeln
Reine Arzneimittellehre603Bhr. Spannende Steifigkeit des Halses
Reine Arzneimittellehre604 (Die Nacht und früh) Steifigkeit im Genicke, wie zerschlagen oder wie vom Verheben, und ein ähnlicher Schmerz über den Hüften (n. 12 St.).
Reine Arzneimittellehre605Stf. Äußere Halsgeschwulst ohne Schmerz
Reine Arzneimittellehre606Bhr. Beim Tiefbücken schwillt die Schlagader der linken Halsseite außerordentlich auf
Reine Arzneimittellehre607Fr. H-n. Um den ganzen Hals herum, auf den Achseln und in den Seiten, eine Art farbeloser, beißender Ausschlag
Reine Arzneimittellehre608 Ziehender Schmerz zwischen den Schulterblättern, welcher zum Niederlegen nöthigt (n. 5 St.) 213
Reine Arzneimittellehre609 Es zieht vom Kreutze herauf bis in die Schultern, und sticht dabei in den Seiten, während sich Blähungen im Unterleibe bewegen, welche, da sie nicht fortkönnen, gleichsam heraufdrücken; dann stößt's auf und er bekömmt Erleichterung.
Reine Arzneimittellehre610 (Steifigkeit im Rückgrate, vom Steißbeine heran).
Reine Arzneimittellehre611 Das Kreutz ist den ganzen Tag steifschmerzlich.
Reine Arzneimittellehre612 Kraftlosigkeit im Kreutze.
Reine Arzneimittellehre613 Ziehender Schmerz im Rücken, Vormittags (n. 6 Tagen).
Reine Arzneimittellehre614 Es zieht in den Rücken herauf und herunter.
Reine Arzneimittellehre615Büttner, a.a. O. Unter Rückenschmerzen, Unruhe und Ängstlichkeiten
Reine Arzneimittellehre616Lhr. Bloß beim Liegen auf der rechten Seite, stark glucksende Bewegungen in den Muskeln der linken Seite des Rückens (n. 3 3/4 St.)
Reine Arzneimittellehre617 Zerschlagenheitsschmerz im Rücken und über die Schulterblätter, wie zerprügelt (n. 4 Tagen).
Reine Arzneimittellehre618 Im Kreutze, Schmerz wie Zerschlagenheit (n. 4 St.).
Reine Arzneimittellehre619 In den Lenden (der Nierengegend), Stiche bei Athemholen und Nießen.
Reine Arzneimittellehre620Klinge, in Huf. Journ. d. p. A. VI. p. 904. Wundheit unter den Armen in der Achselhöhle
Reine Arzneimittellehre621 Reißend-stechender Schmerz in der rechten Achselgrube.
Reine Arzneimittellehre622N. Wahrn. a.a. O. Ein schmerzhafter Knoten auf dem Arme
Reine Arzneimittellehre623 Nachts im Bette, Reißenim Ellbogen und Handgelenke (n. 4 St.).
Reine Arzneimittellehre624 Nachts, Schmerz in dem Arme der Seite, auf welcher man liegt 214
Reine Arzneimittellehre625 (Wenn er auf der rechten Seite liegt, schläft der rechte Arm ein).
Reine Arzneimittellehre626Lhr. Fressendes Jücken am linken Vorderarme, nahe beim Handgelenke, zum Kratzen reizend (n. 1 1/2 St.)
Reine Arzneimittellehre627 Starkes Kriebeln in den Händen, die Nacht.
Reine Arzneimittellehre628N. Wahrn. a.a. O. Schmerzhafte Geschwulst der Hände
Reine Arzneimittellehre629Pyl, Samml. VIII. S. 98 u.s. w. Steifigkeit der Hände und Gefühllosigkeit derselben
Reine Arzneimittellehre630Lhr. Feines Kitzeln im linken Handteller, das zum Reiben nöthigt (n. 7 St.)
Reine Arzneimittellehre631Stf. Kalte Hände
Reine Arzneimittellehre632N. Wahrn. a.a. O. Knötchen (Buckelchen) auf den Händen
Reine Arzneimittellehre633 Allemal gegen Abend, in beiden Handknöcheln ein ziehender Schmerz.
Reine Arzneimittellehre634Lhr. Kitzelndes Jücken am rechten innern Mittelfinger, zum Kratzen nöthigend (n. 5 St.)
Reine Arzneimittellehre635 Reißend-stechender Schmerz in den Knochen der Hand und des kleinen Fingers (n. 2 St.).
Reine Arzneimittellehre636 Ziehschmerz in den Mittelfingern.
Reine Arzneimittellehre637 Ziehendes Reißenim vierten und fünften Mittelhand-Knochen, früh.
Reine Arzneimittellehre638 Ziehen und Zucken (Reißen) von den Fingerspitzen herauf bis in die Achsel.
Reine Arzneimittellehre639 Klamm in den Fingern der rechten Hand, wenn er sie gerade streckt.
Reine Arzneimittellehre640 Schmerzhafter Klamm in den hintersten Gelenken der Finger beider Hände.
Reine Arzneimittellehre641 Von früh bis Mittag, ein schmerzhafter Krampf in den Fingerspitzen, in der Wade und den Zehen (n. 5 Tagen).
Reine Arzneimittellehre642 Starrheit der Finger, als wenn sie steif wären.
Reine Arzneimittellehre643 Finger-Gelenke sind schmerzhaft beim Bewegen.
Reine Arzneimittellehre644Baylies, a.a. O. Mißfarbige Nägel
Reine Arzneimittellehre645Ebers, a.a. O. Octob. S. 18. Lähmung der Untergliedmaßen
Reine Arzneimittellehre646Borellus, Hist. et Observ. Cent. III. obs. 36. Hüftgicht (ischias) 215
Reine Arzneimittellehre647Klinge, a.a. O. Wundheit zwischen den Dickbeinen, mit Jücken
Reine Arzneimittellehre648Lhr. Fressendes Jücken am rechten Oberschenkel, nahe beim Schooße, zum Kratzen reizend (n. 4 1/2 St.)
Reine Arzneimittellehre649Lhr. Fressendes Jücken an beiden Oberschenkeln, das zu Kratzen reizte, Abends beim Auskleiden (n. 13 St.)
Reine Arzneimittellehre650Alberti, a.a. O. Tom. I. Convulsionen der Kniee und Schenkel 217
Reine Arzneimittellehre651Pyl, Samml. I. S. 245. Krampf (Klamm) in den Beinen (Schenkeln)
Reine Arzneimittellehre652Richard, a.a. O. Schmerz und Stechen in den Knieen (n. 2 St.)
Reine Arzneimittellehre653J. B. Montanus, bei Schenk, lib. 7. obs. 209. Lähmung in den beiden Knieen
Reine Arzneimittellehre654 In der Kniekehle Spannung, als wenn die Flechsen zu kurz wären, im Sitzen und Stehen, aber nicht beim Gehen.
Reine Arzneimittellehre655Pet. Forestus, lib. 18. Schol. ad obs. 28. Lähmung der Unterschenkel, daß er kaum gehen kann
Reine Arzneimittellehre656Majault, a.a. O. Geschwundene Unterschenkel
Reine Arzneimittellehre657Bhr. Reißende Schmerzen in den Knochen
Reine Arzneimittellehre658 Klamm in der Wade beim Gehen, und in der Hand bei Bewegung derselben (n. 2 St.).
Reine Arzneimittellehre659Lhr. Reißender Schmerz in der rechten Wade (beim Sitzen) (n. 11 St.)
Reine Arzneimittellehre660 Im Gelenke der Unterfüße und Kniee Reißen, bloß bei Bewegung.
Reine Arzneimittellehre661 Eine Schwäche in den Knieen, daß er sich nur mit Beschwerden niedersetzen konnte.
Reine Arzneimittellehre662 Nachts, starker Schweiß an den Beinen, besonders den Knieen.
Reine Arzneimittellehre663 Im linken Knie, Verrenkungs- und Zerschlagenheitsschmerz, besonders beim Aufstehen von Sitzen.
Reine Arzneimittellehre664 (Im rechten Knie, große Unfestigkeit, Zusammensinken).
Reine Arzneimittellehre665 Ziehendes Reißen in der rechten Kniekehle bis in die Ferse, wie von Verrenkung.
Reine Arzneimittellehre666 Ziehendes Reißen in der Vorderseite des Oberschenkels bis in's Knie und Fußgelenk, im Gehen.
Reine Arzneimittellehre667 In dem Schienbeinknochen, scharfes Ziehen.
Reine Arzneimittellehre668 Im Schienbeine, einzelne, heftige Risse, zum Schreien.
Reine Arzneimittellehre669 Ein bohrender Schmerz im rechten Schienbeine.
Reine Arzneimittellehre670 Reißendes Stechen innen, unten am Unterschenkel, an einer kleinen Stelle.
Reine Arzneimittellehre671 Unter den Knieen, Empfindung, als wären die Unterschenkel da fest gebunden.
Reine Arzneimittellehre672 Kriebeln in den Beinen, wie von Eingeschlafenheit.
Reine Arzneimittellehre673 Früh krampfhafter Schmerz im Fuße, welcher in ein Surren und Sumsen darin übergeht (n. 96 St.).
Reine Arzneimittellehre674 Es riß von oben herab in dem Beine bis hinunter; er konnte nicht auftreten, nicht sitzen, auch nicht liegen, weder im Bette, noch auf der Bank, mußte Tag und Nacht den Fuß entweder hin und her schaukeln, oder damit herumhinken, und konnte gar nicht dran ruhn; am schlimmsten die Nacht 218
Reine Arzneimittellehre675 Ein reißendes Stechen, wie in der Beinhaut, den Ober- und Unterschenkel herab, bis in die Spitze der großen Zehe (n. 24 St.).
Reine Arzneimittellehre676 Kann oft die Nacht nicht liegen, muß die Füße bald dahin bald dorthin legen, oder herumgehen, um sich zu lindern.
Reine Arzneimittellehre677 Es zieht im Fuße, er kann ihn nicht still halten; dabei kann er wohl mit Behutsamkeit sachte gehen, aber nicht schnell.
Reine Arzneimittellehre678 Nachmittags, beim Sitzen, ein Zucken in den Füßen.
Reine Arzneimittellehre679 Bei einem falschen oder Fehltritte des kranken Fußes entsteht ein Ruck darin, der das ganze Glied erschüttert.
Reine Arzneimittellehre680 Auf der Seite des Kniees, eine bloß bei Berührung wie zerschlagen schmerzende Stelle, als wenn das Fleisch da los wäre, bloß beim Sitzen, beim Gehen nicht 219
Reine Arzneimittellehre681 (Wenn die Füße senkrecht im Sitzen ruhen, so schmerzen sie ziehend).
Reine Arzneimittellehre682 Schwere, Müdigkeit und ziehender Schmerz in den Unterschenkeln mit Knicken (Unstätigkeit und Schwäche) der Kniee, vorzüglich früh.
Reine Arzneimittellehre683 Müdigkeit in den Beinen 220
Reine Arzneimittellehre684 Frühschweiß an den Unterschenkeln (die erste Nacht).
Reine Arzneimittellehre685 Füße so schwer; er kann sie kaum aufheben.
Reine Arzneimittellehre686 Beständig kalte Füße, wenn er still sitzt; er kann sie kaum im Bette erwärmen.
Reine Arzneimittellehre687 In den Waden, ein drückender Schmerz.
Reine Arzneimittellehre688 Die Wade ward hart und breitgedrückt mit unerträglichem Schmerze, fast wie Klammschmerz (doch weit schlimmer), worüber sie anderthalb Stunden schrie; der ganze Fuß war steif, sie konnte ihn gar nicht rühren, und ganz kalt und unempfindlich; es blieb Spannen in der Wade und eine Art Lähmung im Oberschenkel zurück (n. 50 St.).
Reine Arzneimittellehre689 Füße, geschwollen bis über die Waden; vorher Reißen in der Wade, welches durch warme Tücher verging 221 (n. 3 Tagen).
Reine Arzneimittellehre690 Die Fußknöchel schwellen, ohne roth zu seyn und schmerzen reißend, was durch äußere Wärme gebessert wird.
Reine Arzneimittellehre691 Glänzende, heiße Geschwulst der Füße (Fußrücken und Fußsohlen), bis über die Knöchel, mit runden, rothen Flecken, welche einen brennenden Schmerz erregen (n. 3 Tagen).
Reine Arzneimittellehre692 Die Fußgeschwulst jückt.
Reine Arzneimittellehre693 Beim Auftreten oben auf der Fußspanne, im Fußgelenke, Schmerz wie verknickt oder vertreten (n. 72 St.).
Reine Arzneimittellehre694 Stechen und Reißen im untern Fußgelenke beider Füße; beim Auftreten und Gehen gibt es Stiche darin, als wenn die Füße vertreten wären, so daß sie fallen möchte; die Fußknöchel thun beim Befühlen wie wund weh (n. 12 St.).
Reine Arzneimittellehre695 Ein Reißen, Ziehen und Zucken, von den Fußknöcheln herauf bis in die Kniee.
Reine Arzneimittellehre696 Reißen in den Fußknöcheln 222
Reine Arzneimittellehre697 Kälte der Kniee und Füße, mit kaltem Schweiße daran; sie konnte nicht erwärmt werden.
Reine Arzneimittellehre698 (Kälte-Empfindung in den Fußsohlen).
Reine Arzneimittellehre699Bhr. Reißen in den Fersen
Reine Arzneimittellehre700Pyl, a.a. O. Reißen in den Beinen
Reine Arzneimittellehre701Majault, a.a. O. Heftige Schmerzen in den Schenkeln, vorzüglich in den Gelenken
Reine Arzneimittellehre702Bhr. Wenn sie den Fuß nicht recht setzt, oder wenn sie fehl tritt, schmerzt er sie wie verrenkt
Reine Arzneimittellehre703Bhr. Die Schmerzen des Fußes verschlimmern sich durch Bewegung
Reine Arzneimittellehre704Cardanus, de venen. I. III. 1563. Nach dem Erbrechen, Lähmung der Füße
Reine Arzneimittellehre705Morgagni, a.a. O. . 8. Kälte der Füße mit zusammengezogenem Pulse
Reine Arzneimittellehre706Pyl, Samml VIII. s. 97 u.s. w. Geschwulst, Steifigkeit, Gefühllosigkeit und Taubheit der Füße; zu Zeiten waren sie voll großer Schmerzen
Reine Arzneimittellehre707 Die Fersen thun früh beim Erwachen weh, als wenn sie auf etwas hartem gelegen hätten.
Reine Arzneimittellehre708 Unter der linken Ferse, beim Auftreten, einzelne Stiche bis hinten am Oberschenkel heran.
Reine Arzneimittellehre709 Mehre Stiche in der Fußsohle (n. 1/2 St.).
Reine Arzneimittellehre710 Im Liegen 224 hat er Übelkeit und es reißt ihn um die Fußknöchel und auf dem Fußrücken.
Reine Arzneimittellehre711 (Abends im Bette zog's ihm die Zehen rückwärts, und zog in den Waden und am Oberschenkel einzelne Muskelbündel, mit einem krampfhaften Schmerze, zusammen, drei Stunden lang, worauf er sehr matt ward).
Reine Arzneimittellehre712 Klamm in den Waden und Fingern oft, vorzüglich Nachts im Bette.
Reine Arzneimittellehre713Bhr. Die ganze linke Körperseite wird von einem tauben schmerze befallen
Reine Arzneimittellehre714Bhr. Der rechte Fuß leidet taube Schmerzen; sie kann ihn im Sitzen nur mit Hilfe der Hände in die Höhe heben
Reine Arzneimittellehre715Lhr. Kitzelnd laufendes Jücken an der rechten großen Zehe, etwa wie bei Heilung einer Wunde, zu Reiben nöthigend (n. 1 1/2 St.)
Reine Arzneimittellehre716Thilenius, a.a. O. Geschwulst der ganzen rechten Seite bis an die Hüften und des linken Schenkels
Reine Arzneimittellehre717Ebers, a.a. O. Allgemeine Hautwassersucht
Reine Arzneimittellehre718Ebers, a.a. O. S. 56. Vollkommne Hautwassersucht (n. 4 Tagen)
Reine Arzneimittellehre719Ebers, a.a. O. Sept. S. 28. Geschwulst des Gesichts und der Füße, trockner Mund und Lippen, aufgetriebener Unterleib, Durchfall, Kolik, Erbrechen
Reine Arzneimittellehre720Fernel, a.a. O. Große Geschwulst des Gesichts und des übrigen Körpers
Reine Arzneimittellehre721Jacobi, a.a. O. Fußgeschwulst
Reine Arzneimittellehre722Th. Fowler, a.a. O. Geschwülste an verschiedenen Theilen des Körpers, elastischer Art
Reine Arzneimittellehre723Tim. a Güldenklee, Opp. p. 280. Schmerzen in den Füßen
Reine Arzneimittellehre724Pfann, a.a. O. Heftige Schmerzen in den Fußsohlen, welche von Zeit zu Zeit Convulsionen erregen
Reine Arzneimittellehre725 Convulsivischer Anfall: zuerst schlug sie mit den Armen auswärts, dann verlor sie alles Bewußtseyn, lag wie eine Todte, blaß, doch warm, schlug die Daumen ein, drehte die geballten Hände, zog die Arme langsam herauf und legte sie langsam herunter; nach 10 Minuten zog sie den Mund rüber und nüber, als wenn sie mit der Kinnlade wackelte; dabei war kein Odem zu spüren; nach einer viertelstündigen Dauer endigte sich der Anfall mit einem Rucke durch den ganzen Körper, wie ein einziger Stoß vorwärts mit Armen und Füßen, und sogleich war die völlige Besinnung wieder da, nur große Mattigkeit war zugegen.
Reine Arzneimittellehre726 Zucken, wie etwas Lebendiges (beim Anfühlen bemerkbar) in einzelnen Muskelstellen der Ober- und Unterschenkel, mit krampfhaftem Schmerze darin, ruckweise.
Reine Arzneimittellehre727Salzb. med. ch. Zeitung Anfälle von Starrkrampf
Reine Arzneimittellehre728Henning, a.a. O. - Kellner, a.a. O. Krämpfe
Reine Arzneimittellehre729Forestus, lib. 17. obs. 13. - Crüger, a.a. O. - Wedel, a.a. O. Convulsionen
Reine Arzneimittellehre730Van Eggern, a.a. O. Die heftigsten Convulsionen
Reine Arzneimittellehre731Alberti, a.a. O. (Vor dem Tode) Convulsionen
Reine Arzneimittellehre732Morgagni, a.a. O. Convulsionen und jämmerliche Verdrehungen der Glieder 227
Reine Arzneimittellehre733Crüger, a.a. O. - Büttner, a.a. O. Epilepsie 228
Reine Arzneimittellehre734N. Wahrn. a.a. O. - Buchholz, Beiträge, a.a. O. - Bonetus, a.a. O. - Heimreich, a.a. O. - Greiselius, a.a. O. Zittern der Glieder
Reine Arzneimittellehre735Alberti, a.a. O. Zittern und Beben mit Schweiß im Gesichte
Reine Arzneimittellehre736Justamond on cancerous disorders. Lond. 1750. Zittern in allen Gliedern
Reine Arzneimittellehre737Hbg. Er zittert an allen Theilen
Reine Arzneimittellehre738Guilbert, a.a. O. Zittern über den ganzen Körper
Reine Arzneimittellehre739Cardanus, a.a. O. Nach dem Erbrechen, Zittern der Glieder
Reine Arzneimittellehre740 Zittern in den Armen und Füßen.
Reine Arzneimittellehre741Heimreich, a.a. O. Lähmung der Füße
Reine Arzneimittellehre742Pet. de Apono, bei Schenk, lib. VII. obs. 214. Lähmung, Contraktur
Reine Arzneimittellehre743J. D. Hammer, in Commerc. lit. Norimb. 1738. hebd. 24. Contraktur der Glieder
Reine Arzneimittellehre744Pet. de Apono, de venen. Cap. 17. Steifigkeit aller Gelenke
Reine Arzneimittellehre745Pet. de Apono, a.a. O. Unbeweglichkeit aller Gelenke
Reine Arzneimittellehre746Bernhardi, in den Annalen der Heilkunst 1811. Jan. S. 60. Lähmung der Untergliedmaßen
Reine Arzneimittellehre747Crüger, a.a. O. Lähmung, konnte nicht mehr gehen
Reine Arzneimittellehre748Huber, N. Act. Nat. Cur. III. obs. 100. Lähmung der Untergliedmaßen mit Gefühlsverlust
Reine Arzneimittellehre749 Sie zehrt sehr ab, mit erdfahlem Gesichte, blaurändigen Augen, großer Schwäche in allen Gliedern, Unlust zu jeder Beschäftigung und steter Neigung auszuruhn (n. 8 Tagen).
Reine Arzneimittellehre750Störck, a.a. O. - Jacobi, a.a. O. Abmagerung
Reine Arzneimittellehre751Greiselius, a.a. O. Gänzliche Abmagerung
Reine Arzneimittellehre752Amatus Lusitanus, Cent. II. Cur. 4. 65. Zehrte allmählig aus (und starb binnen Jahresfrist)
Reine Arzneimittellehre753Salzburger med. ch. Zeit. (Tödtliche) Auszehrung
Reine Arzneimittellehre754Majault, a.a. O. Schwindsucht
Reine Arzneimittellehre755Störck, a.a. O. Schwindsüchtiges Fieber
Reine Arzneimittellehre756Pfann, a.a. O. Ungeheure Gliederschmerzen
Reine Arzneimittellehre757 Früh im Bette jählinges, reißendes Zucken oder Stechen, welches in ein Brennen ausartet, im Daumen oder in der großen Zehe.
Reine Arzneimittellehre758 Abends im Bette, ziehender Schmerz im Mittelfinger der Hand und im Fuße (n. 7. Tagen).
Reine Arzneimittellehre759 (Nachts im Rücken, im Kreutze und in den Schenkeln ein ziehender, stechender und pochender Schmerz (n. 3 St.)).
Reine Arzneimittellehre760 Es zog vom Unterleibe herauf nach dem Kopfe, wo es puckte und noch mehr riß; dann kam es in die linke Seite, wo es ruckweise mit einem bis zwei Stichen stach (n. 8 Tagen).
Reine Arzneimittellehre761 Schmerz im Kreutze und im Rücken, vorzüglich nach dem Reiten (bei einem Geübten).
Reine Arzneimittellehre762 Gichtische Schmerzen in den Gliedmaßen ohne Entzündung.
Reine Arzneimittellehre763 Bei sitzender Beschäftigung, solche unmuthige Unruhe, daß sie aufstehen und hie und da hin gehen muß.
Reine Arzneimittellehre764 Ziehschmerz in den Gelenken der Kniee, der Unterfüße und Handgelenke.
Reine Arzneimittellehre765 Namenlos schmerzhaftes, höchst widriges Krankheitsgefühl in den Gliedmaßen.
Reine Arzneimittellehre766 Arges Reißen in den Armen und Füßen, wobei man durchaus nicht auf der Seite liegen kann, wo's reißt; am erträglichsten wird's durch hin und her Bewegen des Theiles, worin es reißt.
Reine Arzneimittellehre767 Alle Glieder thun ihr weh.
Reine Arzneimittellehre768 Klopfen in allen Gliedern und auch im Kopfe.
Reine Arzneimittellehre769 Es thun ihm alle Glieder weh, er mag gehen oder liegen.
Reine Arzneimittellehre770 Äußeres Wehthun der ganzen Haut des Körpers.
Reine Arzneimittellehre771 Feine Stiche über den ganzen Körper.
Reine Arzneimittellehre772 Hie und da langsame Stiche, wie mit einer glühenden Nadel.
Reine Arzneimittellehre773 (Schmerzen werden durch Zusammendrücken des Theiles gelinder und lassen nach).
Reine Arzneimittellehre774 Reißende Schmerzen in den Röhrknochen.
Reine Arzneimittellehre775 (Beim Antritt der Schmerzen, Gesichts- und Körperhitze).
Reine Arzneimittellehre776 Er kann die nächtlichen Schmerzen bloß durch Herumgehen erträglich machen; im Sitzen und am meisten im ruhigen Liegen sind sie nicht auszuhalten.
Reine Arzneimittellehre777 Die Schmerzen werden die Nacht mitten im Schlafe empfunden.
Reine Arzneimittellehre778 Unerträglichkeit der Schmerzen, sie machen den Kranken wüthig.
Reine Arzneimittellehre779 Der Schmerz der leidenden Stelle läßt sich selbst im (leichten) Schlafe spüren und weckt ihn die Nacht über, vorzüglich vor Mitternacht, von Zeit zu Zeit auf.
Reine Arzneimittellehre780 An der leidenden Stelle ein Schmerz, als wenn daselbst ein Absceß in Eiterung gegangen wäre und aufbrechen wollte; Beim Sitzen bemerkbar (n. 4 St.).
Reine Arzneimittellehre781 An der leidenden Stelle ein Schmerz, als wenn daselbst der Knochen aufgetrieben und geschwollen wäre; beim Sitzen bemerkbar.
Reine Arzneimittellehre782 Ein, vorzüglich früh, schmerzendes Geschwür, welches unter einem dünnen Schorfe einen dunkelbraunen, blutigen Eiter enthält, mit einzelnen Stichen während des Sitzens, welche beim Stehen sich lindern, beim Gehen aber am meisten gemindert werden.
Reine Arzneimittellehre783 Nach dem (Mittags-) Essen, während des Sitzens, vermehren sich die Schmerzen, beim Stehen aber und bei Bewegung des Körpers mindern sie sich.
Reine Arzneimittellehre784 Das Reden Anderer auf ihn ist ihm unerträglich; es vermehrt seine Schmerzen ungeheuer (n. 1/2 St.).
Reine Arzneimittellehre785 Reißender Schmerz in den Geschwüren.
Reine Arzneimittellehre786 An der leidenden Stelle, im Geschwüre, ein Brennen, wie von einer glühenden Kohle.
Reine Arzneimittellehre787 (Von Eintauchung der Hände in eine kalte Arsenikauflösung, ein furchtbar brennender Schmerz am vierten Finger, als wäre die Stelle mit kochendem Fette verbrannt (4 Stunden lang) (n. 1/2 St.).
Reine Arzneimittellehre788 Das Geschwür bekommt sehr hohe Ränder.
Reine Arzneimittellehre789 Die bisher unschmerzhaften, alten Geschwüre werden schmerzhaft empfindlich.
Reine Arzneimittellehre790 Das Geschwür gibt viel geronnenes, schwarzes Blut von sich.
Reine Arzneimittellehre791Guilbert, a.a. O. Geschwüre an den Fersen mit blutigem Eiter
Reine Arzneimittellehre792Heun, a.a. O. In Brennen übergehendes Jücken im Geschwüre
Reine Arzneimittellehre793Hargens, in Huf. Journ. d. p. A. IX. 1. Brennender Schmerz im Geschwüre
Reine Arzneimittellehre794Heinze, b. Ebers, a.a. O. Octob. S. 38. (Krebsgeschwür, welches die Abnahme des Gliedes nöthig machte
Reine Arzneimittellehre795Hargens, a.a. O. Das Geschwür bekommt eine Entzündung im Umkreise, blutet beim Verbinden und erhält eine oberflächliche trockne Kruste
Reine Arzneimittellehre796 Ein Geschwür entsteht am Unterschenkel, welches mit einer grauen Rinde bedeckt, brennend schmerzt und einen entzündeten Rand hat.
Reine Arzneimittellehre797 Brennender Schmerz in den Geschwüren
Reine Arzneimittellehre798795.
Reine Arzneimittellehre799 Rings um das Geschwür (nicht im Geschwüre selbst) brennender Schmerz, wie Feuer; es ist von großem Gestanke und hat wenig Eiterung; zugleich Mattigkeit und Tagesschläfrigkeit.
Reine Arzneimittellehre800 Nach dem Brennen um den Rand des Geschwürs, ein Jücken im Geschwüre selbst.
Reine Arzneimittellehre801 Ein brennendes Jücken am Körper.
Reine Arzneimittellehre802 Viel Jücken am rechten Oberschenkel und an den Armen.
Reine Arzneimittellehre803 Jückend laufende Empfindung wie von Flöhen an den Oberschenkeln bis zum Unterleibe, so auch an den Lenden und den Hinterbacken, zum Kratzen nöthigend.
Reine Arzneimittellehre804 Brennendes Jücken und nach dem Kratzen thut die Stelle weh.
Reine Arzneimittellehre805Heimreich, a.a. O. Unerträgliches Brennen in der Haut
Reine Arzneimittellehre806Preussius, a.a. O. - Gabezius, a.a. O. Brennende, fressende Schmerzen
Reine Arzneimittellehre807Quelmalz, a.a. O. - Henkel, Act. N. C. II. obs. 155. Brennende Schmerzen
Reine Arzneimittellehre808N. Wahrn. a.a. O. Nadelstiche in der Haut
Reine Arzneimittellehre809Thomson, a.a. O. Entzündete, maserartige Flecke über den Körper, vorzüglich am Kopfe, im Gesichte und am Halse
Reine Arzneimittellehre810Baylies, a.a. O. Flecke hie und da an der Haut
Reine Arzneimittellehre811Fr. H-n. Dichter Ausschlag weißer Buckelchen von der Farbe der übrigen Haut, von der Größe einer Linse und kleiner, mit beißendem Schmerze, welcher gewöhnlich die Nacht am schlimmsten ist
Reine Arzneimittellehre812Majault, a.a. O. Hautausschlag
Reine Arzneimittellehre813Guilbert, a.a. O. Frieselausschlag über den ganzen Körper, welcher in Schuppen abfällt (n. 14 Tagen)
Reine Arzneimittellehre814Dégrange, im phys. med. Journ. 1800. April S. 299. Der ganze Körper, selbst Hände und Füße voll kleiner Flecken mit weißen Punkten; welche den Hirsekörnern glichen
Reine Arzneimittellehre815Hartmann, Diss. Äthiop. antim. et arsenicalis. Halle, 1759. p. 49. Ausschlag eines häufigen, rothen, skorbutischen Friesels
Reine Arzneimittellehre816Fowler, a.a. O. Der Nesselsucht ähnliche Hautausschläge
Reine Arzneimittellehre817B. Verzasch, a.a. O. Sehr schmerzhafte, schwarze Blattern 232
Reine Arzneimittellehre818Pfann, a.a. O. Ausfahren schwarzer Blattern, welche brennend schmerzen (n. 8 Tagen)
Reine Arzneimittellehre819Amatus Lusitanus, Cent. II. Cur. 34. Sehr schwierig heilende Knötchen
Reine Arzneimittellehre820 Ausschlag kleiner Blüthchen an mehren Theilen, auch an der Stirne und unter der Kinnlade, welche brennenden Schmerz und wenig Jücken verursachen.
Reine Arzneimittellehre821 (Unter Erscheinung von kleinen, spitzigen Blüthchen, Jücken, welches durch Kratzen vergeht, ohne Wehthun drauf und ohne Brennen).
Reine Arzneimittellehre822 Unter brennendem Jücken, wie von Mückenstichen, entsteht ein Ausschlag an den Händen, zwischen den Fingern (bei der Zusammenfügung der Finger) und am Unterleibe, von weißlichen, spitzigen Blüthchen, welche in ihrer Spitze Wässerigkeit enthalten; vom Kratzen geht die Flüssigkeit heraus und das Jücken vergeht.
Reine Arzneimittellehre823 In den Ausschlagsblüthchen brennt es so sehr, daß sie vor Angst kaum bleiben kann.
Reine Arzneimittellehre824 Abends (von 6 - 8 Uhr) große Angst, mit heftigem Drücken und Pressen im Kopfe, flüchtigem Schweiße und höchster Appetitlosigkeit (n. 106 St.).
Reine Arzneimittellehre825 Müdigkeit und Schmerz der Gelenke, eine Stunde vor dem Mittagsessen, mehr im Sitzen als im Gehen bemerkbar.
Reine Arzneimittellehre826 Sie wird ganz steif, kann sich nicht rühren oder bewegen, bloß stehen kann sie (n. 72 St.).
Reine Arzneimittellehre827 Nach dem Essen eine große Müdigkeit.
Reine Arzneimittellehre828 Erstaunliche Mattigkeit, ängstlich, sie kann sich nicht besinnen, es wird ihr schwer, auf alles Acht zu geben und ist so taumlich dabei.
Reine Arzneimittellehre829 Beim Mißmuthe Mattigkeit; bei wiedergekehrter Heiterkeit, kräftiger.
Reine Arzneimittellehre830Buchholz, Beiträge, a.a. O. - Pet. Forestus, a.a. O. - Henckel, a.a. O. - Morgagni, a.a. O. - Verzasch, a.a. O. - Tim. a Güldenklee, cas. medic. Lips. 1662. lib. 7. Cap. 11. Ohnmachten
Reine Arzneimittellehre831Fernelius, a.a. O. Öftere Ohnmachten, mit mattem Pulse (n. 3 St.)
Reine Arzneimittellehre832Guilbert, a.a. O. - Morgagni, a.a. O. Heftige Ohnmachten
Reine Arzneimittellehre833Sennert, prax. med. lit. 6. p. 6. C. 9. Tiefe Ohnmacht (vom Geruch des Operments)
Reine Arzneimittellehre834Friedrich, in Hufel. Journ. d. p. A. V. p. 172. Eintretende Schwachheiten
Reine Arzneimittellehre835Buchholz, Beiträge, a.a. O. Ermattung (n. 6 St.)
Reine Arzneimittellehre836Wedel, a.a. O. Mehrtägige Schwäche des ganzen Körpers, schwacher Puls, mußte mehre Tage liegen
Reine Arzneimittellehre837Pyl, Samml. VIII. S. 98 u.s. w. Große Schwäche, besonders in den Füßen
Reine Arzneimittellehre838Ebers, a.a. O. Schwäche, daß er kaum über die Stube zu gehen vermocht
Reine Arzneimittellehre839Ebers, a.a. O. S. 56. Er zitterte vor Kraftlosigkeit und konnte das Lager nicht verlassen
Reine Arzneimittellehre840Göritz, a.a. O. Ungeheure Schwäche
Reine Arzneimittellehre841Störck, a.a. O. - Guilbert, a.a. O. - Rau, a.a. O. - Grimm, a.a. O. - Hammer, a.a. O. Sinken der Kräfte
Reine Arzneimittellehre842Alberti, a.a. O. Tom. I. App. S. 34. So schwach, daß er nicht allein gehen konnte (vor dem Erbrechen) (n. 3 St.)
Reine Arzneimittellehre843Pyl, Samml. VI. S. 97. Er fällt, da er gehen will, nieder, bei gutem Verstande
Reine Arzneimittellehre844Hbg. Er kann nicht recht auftreten; er ist in allen Gliedern wie gelähmt
Reine Arzneimittellehre845Hbg. Das Gehen fällt ihm außerordentlich schwer; er glaubt hinzustürzen
Reine Arzneimittellehre846Stf. Große Mattigkeit; er kann nicht über die Stube gehen, ohne zusammenzusinken
Reine Arzneimittellehre847Stf. Mehrtägige, große Mattigkeit, so daß er kaum aufstehen konnte
Reine Arzneimittellehre848Seiler, Progr. de venefic. per Arsen. Viteb. 1806. Ohne Erbrechen, bloß unter heftigster Angst und äußerstem Sinken der Kräfte - Tod (n. 16 St.)
Reine Arzneimittellehre849Bonetus, Sepulcr. anat. Sect. X. obs. XIII. hist. 1. Ohne Erbrechen und Convulsionen, bloß vom Sinken der Kräfte - Tod
Reine Arzneimittellehre850Morgagni, a.a. O. . 3. Mehr durch schleuniges Sinken der Kräfte, als von Heftigkeit der Schmerzen, oder Convulsionen - Tod (n. 12 St.)
Reine Arzneimittellehre851 Heftiger Schwindel, gänzliche Mattigkeit, anhaltendes Erbrechen, Blutharnen und schnelles Auslöschen des Lebens (ohne Krampf, ohne Fieber und ohne Schmerz) 234
Reine Arzneimittellehre852Göritz, a.a. O. Ungemeine Abgeschlagenheit und Mattigkeit der Glieder, welche sich niederzulegen nöthigt
Reine Arzneimittellehre853Fr. H-n. Er muß sich legen und wird bettlägerig
Reine Arzneimittellehre854Alberti, a.a. O. Tom. II. Niederliegen
Reine Arzneimittellehre855Buchholz, Beiträge, a.a. O. Schlaflosigkeit
Reine Arzneimittellehre856Lhr. Gähnenund Dehnen, als ob er nicht ausgeschlafen hätte (n. 2 3/4, 11 St.)
Reine Arzneimittellehre857 (Unvollkommnes Gähnen, kurzes Gähnen, er kann nicht ausgähnen).
Reine Arzneimittellehre858 Höchst oftes Gähnen.
Reine Arzneimittellehre859 Tags, oft Anwandlungen von Schlaf, beim Sitzen.
Reine Arzneimittellehre860 Nach dem Mittagessen ungeheures Gähnen und große Müdigkeit (n. 100 St.).
Reine Arzneimittellehre861 Mattigkeit, als wenn man aus Mangel an Nahrung Noth an Kräften litte.
Reine Arzneimittellehre862 Die Kraft der Hände und Füße ist ihm wie vergangen und sie sind so zittrig, früh (n. 12 St.).
Reine Arzneimittellehre863 Er liegt fortwährend am Tage.
Reine Arzneimittellehre864 Er kann ohne niederzusinken kaum über die Stube gehen.
Reine Arzneimittellehre865 Wenn er nur wenig geht, fühlt er gleich eine außerordentliche Mattigkeit in den Knieen.
Reine Arzneimittellehre866 Er will aufstehen, aber beim Aufstehen kann er sich nicht erhalten.
Reine Arzneimittellehre867 Er kann früh nicht aus dem Bette kommen, so unausgeschlafen ist er und müde in den Augen.
Reine Arzneimittellehre868 Wenn sie aus dem Bette kömmt, fällt sie gleich über den Haufen wegen Schwäche und Schwindel, dann ist auch das Kopfweh schlimmer.
Reine Arzneimittellehre869 Früh ohnmächtig und ängstlich schwach.
Reine Arzneimittellehre870 Sie zehrt sehr ab, mit erdfahlem Gesicht, blaurändigen Augen, großer Schwäche in allen Gliedern, Unlust zu jeder Beschäftigung, und steter Neigung auszuruhen (n. 8 Tagen).
Reine Arzneimittellehre871 Abzehrung des ganzen Körpers mit ungeheuren Schweißen.
Reine Arzneimittellehre872 Lähmungsschwäche der Gliedmaßen, täglich zu einer gewissen Stunde, nach Art eines Fiebers.
Reine Arzneimittellehre873 Schlaflosigkeit mit Unruhe und Wimmern.
Reine Arzneimittellehre874 Er redet im Schlafe und zankt.
Reine Arzneimittellehre875 Von drei Uhr an, nach Mitternacht, schläft sie nur abwechselnd und wirft sich herum.
Reine Arzneimittellehre876 Nachts (um 3 Uhr) Stichschmerz im linken Ohrgange, wie von innen heraus.
Reine Arzneimittellehre877 Zwei Nächte nach einander, im Schlafe, Gefühl von Krankseyn.
Reine Arzneimittellehre878 Die ganze Nacht viel Hitze und Unruhe, wovor sie nicht einschlafen konnte, dabei Pulsiren im Kopfe.
Reine Arzneimittellehre879 Bloß die Nacht viel Durst, wegen großer Trockenheit im Halse, die früh aufhört.
Reine Arzneimittellehre880 Abends (Nachts) beim Liegen im Bette, arges stichlichtes Reißen im Hühnerauge.
Reine Arzneimittellehre881 Schlafloses Herumwerfen die Nacht im Bette, mit einem Krabbeln im Unterleibe.
Reine Arzneimittellehre882 Er liegt im Schlafe auf dem Rücken, die linke Hand unter den Kopf gestützt.
Reine Arzneimittellehre883 Abends im Schlafe lautes Wimmern.
Reine Arzneimittellehre884 Während des Schlafes, Umherwälzen im Bette, mit Wimmern, vorzüglich um die dritte Stunde nach Mitternacht.
Reine Arzneimittellehre885 Zähnknirschen im Schlafe.
Reine Arzneimittellehre886 Sie kann sich die Nacht im Bette nicht erwärmen.
Reine Arzneimittellehre887 Nach Mitternacht Gefühl von ängstlicher Hitze, mit Neigung sich zu entblößen.
Reine Arzneimittellehre888 Früh im Bette, bei Sonnenaufgang, allgemeine Hitze, Gesichtsschweiß und Trockenheit des vordern Mundes, ohne Durst.
Reine Arzneimittellehre889 Früh im Bette, ein dumpfer Kopfschmerz, der beim Aufstehen vergeht.
Reine Arzneimittellehre890 Früh im Bette, weichlich, brecherlich bis in die Brust herauf, dann Erbrechen weißen Schleims, doch mit bitterlichem Geschmacke im Munde.
Reine Arzneimittellehre891 Nach dem Erwachen, großer Mißmuth; sie wußte sich vor Unmuth nicht zu lassen schob und warf die Kopfkissen und das Deckbett von sich und wollte Niemand ansehen, von Niemand etwas hören.
Reine Arzneimittellehre892 Abends im Bette, gleich vor dem Einschlafen, dämpft es ihr im Kehlkopfe zum Hüsteln, wie vom Schwefeldampfe.
Reine Arzneimittellehre893 Abends, nach dem Niederlegen, zu Anfange des Schlafes, heftiges Zucken in den Gliedmaßen.
Reine Arzneimittellehre894 Bewegungen der Finger und Hände in dem Schlafe.
Reine Arzneimittellehre895 Zucken beim Einschlafen.
Reine Arzneimittellehre896Bhr. Schlaf unruhig, sie wacht sehr früh auf
Reine Arzneimittellehre897Tim. a Güldenklee, Opp. S. 280. Konnte in keinen Schlaf kommen und fiel von Zeit zu Zeit in Ohnmachten
Reine Arzneimittellehre898Fr. H-n. Heftige Neigung zum Schlafen; er schläft gleich nach gehabter Unterredung wieder ein (vom sechsten bis zehnten Tage)
Reine Arzneimittellehre899Thomson, a.a. O. Schlaf voll des heftigsten Aufschreckens und Zusammenfahrens
Reine Arzneimittellehre900Lhr. Lebhafte ärgerliche Träume (n. 19 Stund.)
Reine Arzneimittellehre901Siebold, a.a. O. Nächtliches Phantasiren
Reine Arzneimittellehre902Thomson, a.a. O. Krampfhaftes Zusammenfahren des ganzen Körpers (n. 36 St.)
Reine Arzneimittellehre903 Abends beim Einschlafen erschreckendes Zucken, wie erschütternde Stöße an der leidenden Stelle, welche durch eine geringe Beschwerde, an einem entfernten Theile, durch einen Riß, ein Jücken u.s. w. erregt werden (n. 4 Tagen).
Reine Arzneimittellehre904 Gleich nach dem Niederlegen träumt ihm, er werde sich mit einem Fuße an einen Stein stoßen, worauf er plötzlich im Knie zusammenzuckt und drauf wie von einem elektrischen Schlage erwacht.
Reine Arzneimittellehre905 Schon während des Einschlafens, ängstlicher Traum, er will schreien, kann aber kaum ein Wort herausbringen und erwacht plötzlich durch den Ruf, den er noch hört.
Reine Arzneimittellehre906 Er träumte die Nacht unaufhörlich von Gewittern, Feuersbrünsten, schwarzem Wasser und Finsterniß.
Reine Arzneimittellehre907 Er schlief von Träumen voll Sorge, Kummer und Furcht gestört.
Reine Arzneimittellehre908 Die Nacht ängstliche, fürchterliche Träume.
Reine Arzneimittellehre909 Sorgenvolle, gefährliche Träume, aus deren jedem er, auch wohl mit Geschrei aufwacht und immer wieder etwas anderes träumt.
Reine Arzneimittellehre910 Im Morgenschlummer hört er jeden Laut und jedes Geräusch und träumt doch immer dabei.
Reine Arzneimittellehre911 Sorgenvolle Träume; er wacht auf und träumt nach dem Einschlafen wieder dieselbe Sache.
Reine Arzneimittellehre912 Träume voll Drohungen und Befürchtungen, oder Reue.
Reine Arzneimittellehre913 Träume mit ermüdendem Nachdenken verbunden.
Reine Arzneimittellehre914 Es brannte ihrbeim öfteren Aufwachen die Nacht in allen Adern.
Reine Arzneimittellehre915 Gegen Abend Schläfrigkeit, mit Frostigkeit, zugleich mit einem unangenehmen Krankheitsgefühle durch den ganzen Körper, wie bei einem kalten Fieber, wenn der Anfall ganz oder größtentheils vorüber ist - nach zwei Tagen um dieselbe Zeit wiederkehrend - Nachmitternacht, starker Schweiß an den Oberschenkeln.
Reine Arzneimittellehre916 Gegen Abend ist's ihm so unangenehm im Körper, wie Fieber, und wenn er sich legt, so wird ihm der Kopf heiß, vorzüglich die Ohren, aber die Kniee sind kalt (n. 36 St.).
Reine Arzneimittellehre917 Gähnen fast ununterbrochen.
Reine Arzneimittellehre918Heun, a.a. O. Fieber
Reine Arzneimittellehre919Ebers, a.a. O. S. 68. (Bei dem Fieberanfalle) vermehrte Spannung in den Hypochondern, die Seitenlagen werden ihm fast unmöglich
Reine Arzneimittellehre920Knape, a.a. O. - Degner, a.a. O. Heftiges Fieber
Reine Arzneimittellehre921Amatus Lusitanus, a.a. O. (Tödtliche) Fieber
Reine Arzneimittellehre922Morgagni, a.a. O. . 8. Erneuerung derselben Arsenikkrankheit nach viertägigem Typus in derselben Vormittagsstunde
Reine Arzneimittellehre923Morgagni, a.a. O. . 6. Durst, Fieber
Reine Arzneimittellehre924Pet. de Apono, a.a. O. - Rau, a.a. O. - Pressius, a.a. O. Durst
Reine Arzneimittellehre925Alberti, a.a. O. Tom. II. Großer Durst
Reine Arzneimittellehre926Stf. Er trinkt viel und oft
Reine Arzneimittellehre927Büttner, a.a. O. Unaufhörlicher, starker Durst
Reine Arzneimittellehre928Hbg. Schweiß und ungeheurer Durst; er möchte immer trinken
Reine Arzneimittellehre929Majault, a.a. O. Heftiger Durst
Reine Arzneimittellehre930Forestus, lib. 17. obs. 13. Schreit über erstickenden Durst
Reine Arzneimittellehre931Majault, a.a. O. Brennender Durst
Reine Arzneimittellehre932Richard, a.a. O. Er hat Durst, trinkt aber nur wenig auf einmal
Reine Arzneimittellehre933Buchholz, Beiträge, a.a. O. - Kellner, a.a. O. - Guilbert, a.a. O. - Crüger, a.a. O. Unauslöschlicher Durst
Reine Arzneimittellehre934Tim. a Güldenklee, Opp. S. 280. Unauslöschlicher Durst mit Trockenheit der Zunge, des Schlundes und der Kehle
Reine Arzneimittellehre935Morgagni, a.a. O. Nach entstandenem Durchfall, Durst und innere Hitze (aestus)
Reine Arzneimittellehre936Knape, a.a. O. Heftiger Durst nicht ohne Appetit zum Speisen
Reine Arzneimittellehre937Fernelius, a.a. O. Heftiger Schüttelfrost
Reine Arzneimittellehre938Buchholz, Beiträge, a.a. O. Schauder
Reine Arzneimittellehre939Med. Nat. Zeit. 1798. Sept. Fieberschauder
Reine Arzneimittellehre940Lhr. Fieberfrostschauder durch den ganzen Körper, mit heißer Stirne, warmem Gesichte und kalten Händen, ohne Durst und ohne Hitze darauf (n. 3 St.)
Reine Arzneimittellehre941Lhr. Frostschauder über den ganzen Körper, mit warmer Stirne, heißen Backen und kalten Händen, ohne Hitze darauf (n. 3 3/4 St.)
Reine Arzneimittellehre942 Nachmittags Dehnen und Ziehen in den Gliedern, mit Schauder an der Kopfbedeckung, wie bei plötzlichem Grausen von einer Furcht; darnach Frost mit Gänsehaut. Darauf erfolgte Abends von 8-9 Uhr Hitze am Körper, besonders am Gesichte, ohne Schweiß mit kalten Händen und Füßen.
Reine Arzneimittellehre943Alberti, a.a. O. Tom. III. Nach dem Trinken Ekelschauder
Reine Arzneimittellehre944Richard, a.a. O. - Fernelius, a.a. O. Die Gliedmaßen sind kalt
Reine Arzneimittellehre945Alberti, a.a. O. Tom. III. Äußerliche Kälte der Glieder und innerliche Hitze mit beängstigender Unruhe und schwachem veränderlichem Pulse
Reine Arzneimittellehre946 Frost, Fieberschauder.
Reine Arzneimittellehre947 Nach dem Mittagsessen Schauder.
Reine Arzneimittellehre948 Ein Frösteln in der äußern Haut über das Gesicht und über die Füße.
Reine Arzneimittellehre949 Nach dem Trinken, Frost und Schauder (alsogleich).
Reine Arzneimittellehre950 Ein Fieberanfall, welcher mehre Tage zu einer gewissen Stunde zurückkehrt.
Reine Arzneimittellehre951 Fieberschauder, ohne Durst (sogleich).
Reine Arzneimittellehre952 Am Tage viel Frost, erst nach dem Froste Durst, Abends viel Hitze im Gesichte.
Reine Arzneimittellehre953 Frost, ohne sich erwärmen zu können, ohne Durst, mit Verdrießlichkeit, und wenn sie sprach, oder sich selbst bewegte, überlief sie eine fliegende Hitze, sie ward roth im Gesichte und fror doch dabei.
Reine Arzneimittellehre954 Im Froste kein Durst.
Reine Arzneimittellehre955 (Vormittags heftiger Schüttelfrost ohne Durst; er hat dabei Krämpfe in der Brust, Schmerzen im ganzen Körper und kann sich nicht recht besinnen; nach dem Froste, Hitze mit Durst und nach der Hitze, Schweiß mit Ohrenbrausen (n. 20 St.)).
Reine Arzneimittellehre956 Der Schauder vergeht nach dem Mittagsmahle 239
Reine Arzneimittellehre957 Alle Nachmittage um 3 Uhr Frost und Hunger dabei; nach dem Essen ward der Frost noch stärker.
Reine Arzneimittellehre958 (Im Nachmittagsfroste, Leibschneiden und Durchfallstuhl und nach demselben, fortgesetztes Leibschneiden).
Reine Arzneimittellehre959 Der Schauder kömmt immer um 5 Uhr Nachmittags wieder.
Reine Arzneimittellehre960 Abends, gleich vor dem Niederlegen, Schauder.
Reine Arzneimittellehre961 Gegen Abend, Frost mit Kälte.
Reine Arzneimittellehre962 Alle Abende ein Fieberschauder.
Reine Arzneimittellehre963 Frost innerlich, Hitze äußerlich, mit rothen Backen, Nachmittags.
Reine Arzneimittellehre964 Er fror, die Füße waren kalt; er fieng an zu schwitzen.
Reine Arzneimittellehre965 Abends Kälte und Frost in den Füßen und selbst der Unterleib ist kalt anzufühlen.
Reine Arzneimittellehre966 Abends Frost an den Unterschenkeln, von den Waden bis zu den Füßen herab.
Reine Arzneimittellehre967 Es ist ihr entweder zu kalt im ganzen Körper und sie ist doch nirgend kalt anzufühlen, oder es ist ihr zu warm und doch ist sie an keinem Theile heiß anzufühlen, als etwa in der innern Handfläche.
Reine Arzneimittellehre968 Abends, nach dem Niederlegen, starker Frost im Bette.
Reine Arzneimittellehre969 Er kann sich im Bette nicht erwärmen; glaubt sich im Bette erkältet zu haben.
Reine Arzneimittellehre970 Im Fieberschauder, Reißen in den Unterschenkeln.
Reine Arzneimittellehre971 Schauder außer dem Bette.
Reine Arzneimittellehre972 Beim Spazieren in freier Luft entstehen Schauder.
Reine Arzneimittellehre973 Wenn er aus der freien Luft in die Stube 240 kommt, entsteht Frost, hierauf langdauernder Schlucksen, dann allgemeiner Schweiß, und dann wieder Schlucksen.
Reine Arzneimittellehre974 Bei dem Schmerze Schüttelfrost, nach dem Schmerze Durst 241
Reine Arzneimittellehre975Alberti, a.a. O. Tom. III. Bald Frost, bald Hitze
Reine Arzneimittellehre976Görlitz, a.a. O. Innere Hitze 242
Reine Arzneimittellehre977Meyer, a.a. O. Hitze durch den ganzen Körper, innerlich und äußerlich, wie vom Weintrinken, mit Durst auf Bier
Reine Arzneimittellehre978Pet. de Apono, a.a. O. Ängstliche Hitze
Reine Arzneimittellehre979Hbg. Allgemeine ängstliche Wärme
Reine Arzneimittellehre980Stf. Gefühl, als wenn das Blut zu schnell und zu heiß durch die Adern rönne, mit kleinem, schnellem Pulse
Reine Arzneimittellehre981Stf. Abends 10 Uhr Hitze am ganzen Körper mit Röthe des ganzen Körpers; nach der Hitze, Schweiß
Reine Arzneimittellehre982Bhr. Heftiges Herzklopfen des Nachts
Reine Arzneimittellehre983Grimm, a.a. O. Ungeheure Blutwallung
Reine Arzneimittellehre984 Nach der Fieberhitze Brecherlichkeit (n. 15 St.).
Reine Arzneimittellehre985 Nächtliche Hitze, ohne Durst und ohne Schweiß 243
Reine Arzneimittellehre986 Abends 7 Uhr Gesichtshitze, eine Stunde lang.
Reine Arzneimittellehre987 Abends nach kurzem Einschlafen, erwacht sie über Zahnschmerz.
Reine Arzneimittellehre988 Zu Anfange des Schlafs, Abends nach dem Niederlegen, Schweiß, welcher im nachgängigen Schlafe vergeht.
Reine Arzneimittellehre989 Zu Anfange des Schlafs 244 Schweiß, nur an den Händen und Oberschenkeln, welcher beim nachgängigen Schlafe vergeht, und beim Aufwachen nicht weiter zu spüren ist (n. 6 St.).
Reine Arzneimittellehre990 Die Nacht um 2 Uhr erhöhte Wärme, Schweiß im Gesichte und zwischen den Füßen, und kolikartig schmerzende Spannung im Oberbauche und der Unterribbengegend, welche Ängstlichkeit verursacht.
Reine Arzneimittellehre991 Jedesmal, wenn das Fieber zu Ende ist, kommt erst der Schweiß nach 245
Reine Arzneimittellehre992 Frühschweiß vom Erwachen an bis zum Aufstehen, am ganzen Körper.
Reine Arzneimittellehre993 Drei Nächte nach einander Schweiß.
Reine Arzneimittellehre994 Schweiß bloß im Gesichte, früh beim Erwachen.
Reine Arzneimittellehre995 (Der Schweiß mattet ihn, im Bette liegend, bis zur Ohnmacht ab).
Reine Arzneimittellehre996Ebers, a.a. O. S. 69. Während des Schweißes färbte sich seine Haut, vorzüglich die Augen, gelblich
Reine Arzneimittellehre997Majault, a.a. O. Schweiß
Reine Arzneimittellehre998Henning, a.a. O. Kalter klebriger Schweiß
Reine Arzneimittellehre999 Unter Fieberfrost und Schauder und Hitze des äußeren Ohrs, Angst und nagender 247 Schmerz in der Herzgrube, wie von langem Fasten, mit Brechübelkeit gemischt.
Reine Arzneimittellehre1000 Fieber, einen Tag um den andern: den ersten Nachmittags um 6 Uhr, Frost und Müdigkeit und Zerschlagenheit in den Oberschenkeln; den dritten Nachmittag um 5 Uhr erst Neigung zum Niederlegen, dann Frostschauder über und über, ohne Durst, dann Hitze ohne Durst, mit drückendem Kopfweh in der Stirne.
Reine Arzneimittellehre1001 Früh Schauder, mit Hitze abwechselnd.
Reine Arzneimittellehre1002 Vormittags Schweiß, Schwere des Kopfs, Ohrenbrausen, Zittern.
Reine Arzneimittellehre1003Pearson, a.a. O. Höchst langsamer Puls, bis zu 38 Schlägen, in der Minute
Reine Arzneimittellehre1004N. Wahrn. a.a. O. - Majault, a.a. O. Kleiner, geschwinder Puls
Reine Arzneimittellehre1005Majault, a.a. O. Geschwinder, schwacher Puls
Reine Arzneimittellehre1006Morgagni, a.a. O. Sehr häufiger, kleiner, schwacher Puls
Reine Arzneimittellehre1007Knape, a.a. O. Gespannter Puls
Reine Arzneimittellehre1008Guilbert, a.a. O. Höchst geschwinder, aussetzender, schwacher Puls
Reine Arzneimittellehre1009Knape, a.a. O. Höchst fieberhafter Puls
Reine Arzneimittellehre1010 Nach dem Mittagsessen, eine traurige, melancholische Gemüthsstimmung mit Kopfweh (n. 80 St.).
Reine Arzneimittellehre1011 Das Kind ist voll Unruhe, verdrießlich und wimmert.
Reine Arzneimittellehre1012 Er kann auf keiner Stelle Ruhe finden, verändert beständig die Lage im Bette, will aus einem Bette in das andere und bald hier, bald dort liegen 249
Reine Arzneimittellehre1013 Die Nacht um 1 Uhr arge Angst, es ward ihr bald heiß, bald wie zum Brechen.
Reine Arzneimittellehre1014 Sie kann vor Mitternacht nicht einschlafen vor ängstlicher Hitze, viele Tage lang.
Reine Arzneimittellehre1015 Abends nach dem Niederlegen und nach Mitternacht um 3 Uhr (nach dem Erwachen) Ängstlichkeit 250
Reine Arzneimittellehre1016N. Wahrn. a.a. O. - Med. Nat. Zeit. a.a. O. - Myrrhen, a.a. O. - Quelmalz, a.a. O. Angst, Ängstlichkeiten
Reine Arzneimittellehre1017Bern. Verzasch, Obs. Med. obs. 66. Beängstigung, daß er mehrmals in Ohnmacht fiel, nebst einem heftigen Schmerz an dem Orte, und schwarzen Blattern an der Stelle 251
Reine Arzneimittellehre1018Forestus, a.a. O. Die unerträglichste Angst
Reine Arzneimittellehre1019Alberti, a.a. O. Wenig Reden, nur Klage über Angst
Reine Arzneimittellehre1020Henning, a.a. O. Todesangst
Reine Arzneimittellehre1021Friedrich, a.a. O. Herzensangst, von eintretenden Ohnmachten unterbrochen
Reine Arzneimittellehre1022Tim. a Güldenklee, a.a. O. Langwierige Bangigkeit
Reine Arzneimittellehre1023Alberti, a.a. O. Angst, Zittern und Beben mit kaltem Schweiße im Gesicht
Reine Arzneimittellehre1024Richard, a.a. O. Ängstlichkeit und Unruhe im ganzen Körper (n. 1 St.)
Reine Arzneimittellehre1025Morgagni, a.a. O. Steigender Schmerzen wegen schien er in den letzten Zügen zu liegen, mit unsäglicher Ängstlichkeit
Reine Arzneimittellehre1026Richard, a.a. O. Unruhe, mit Schmerzen im Kopfe, im Bauche und in den Knieen
Reine Arzneimittellehre1027 Traurigkeit und Unruhe mit Umherwerfen im Bette, mit unersättlichem Durste 252 (n. 24 St.)
Reine Arzneimittellehre1028Friedrich, a.a. O. Durchdringende Weheklagen, von eintretenden Ohnmachten unterbrochen
Reine Arzneimittellehre1029Stf. Er weinte und heulte und sprach wenig und kurz
Reine Arzneimittellehre1030Morgagni, a.a. O. . 8. Jämmerliches Wehklagen, daß ihm die unerträglichste Angst, bei höchst widriger Empfindung im ganzen Unterleibe, den Odem benehme und ihn zwinge, sich bald dahin, bald dorthin zusammen zu krümmen, bald wieder aufzustehen und umherzugehen
Reine Arzneimittellehre1031A. F. Marcus, Ephem. d. Heilk. Heft III. Zittern, ängstlich, fürchtet er von sich selbst, er möchte sich nicht enthalten können, Jemanden mit einem scharfen Messer um's Leben zu bringen
Reine Arzneimittellehre1032Büttner, a.a. O. - Tim. a Güldenklee, Opp. S. 280. Unter großer Angst wälzt und wirft er sich im Bette hin und her
Reine Arzneimittellehre1033Myrrhen, a.a. O. Er will aus einem Bette in das andere
Reine Arzneimittellehre1034Alberti, Jurispr. med. III. S. 533. Große Angst, Zittern und Beben, mit starkem Reißen im Bauche
Reine Arzneimittellehre1035Amatus Lusitanus, a.a. O. Er ward wüthend, mußte gefesselt werden und suchte zu entfliehen
Reine Arzneimittellehre1036Ebers, a.a. O. Wahnsinn: erst Kopfweh, ungeheure Angst, Geräusch vor den Ohren, wie von einer Menge großer Glocken und wenn er die Augen aufthat, sah er stets einen Menschen, welcher sich (ehedem) auf dem Boden des Hauses aufgehenkt hatte, der ihm unablässig bittend winkte, ihn abzuschneiden; er lief dahin mit einem Messer, da er ihn aber nicht abschneiden konnte, gerieth er in Verzweiflung und wollte sich (wie die ihm Nachgegangenen versicherten) selbst erhenken, aber daran verhindert, ward er so unruhig, daß man ihn kaum im Bette erhalten konnte, verlor die Sprache bei vollem Verstande und konnte, da er sich schriftlich ausdrücken wollte, nur unverständliche Zeichen hinsetzen, wobei er zitterte, weinte, mit Angstschweiß vor der Stirne, niederknieete und die Hände bittend in die Höhe hob
Reine Arzneimittellehre1037Richard, a.a. O. Er verzweifelt an seinem Leben
Reine Arzneimittellehre1038 Hypochondrische Ängstlichkeit, wie bei vielem Stubensitzen zu entstehen pflegt, gleich als wenn sie aus dem obern Theile der Brust entspränge; ohne Herzklopfen (nach einigen Minuten).
Reine Arzneimittellehre1039 Er ist kalt, friert und weint, und glaubt, verzweifelt, es könne ihm nichts helfen und er müsse doch sterben; hierauf allgemeine Mattigkeit.
Reine Arzneimittellehre1040 Abends im Bette ängstliche, traurige Vorstellungen; z.B. es könnte den Anverwandten etwas Böses zugestoßen seyn.
Reine Arzneimittellehre1041 Schreckhaftigkeit.
Reine Arzneimittellehre1042 Wenn er allein ist, verfällt er in Gedanken über Krankheit und andere Gedanken gleichgültiger Art, von denen er sich nicht losreißen kann.
Reine Arzneimittellehre1043 Anhaltende Ängstlichkeit, wie Gewissensangst, gleich als hätte er pflichtwidrig gehandelt, ohne jedoch zu wissen, worin 253
Reine Arzneimittellehre1044 Überempfindlichkeit und Überzartheit des Gemüths; niedergeschlagen, traurig, weinerlich, ist sie um die geringste Kleinigkeit bekümmert und besorgt.
Reine Arzneimittellehre1045 Sehr empfindlich gegen Geräusch.
Reine Arzneimittellehre1046 Gereiztheit des Gemüths, er ärgert sich über Kleinigkeiten und kann nicht aufhören, über die Fehler Anderer zu reden.
Reine Arzneimittellehre1047 Übelbehagen, er hat zu nichts Lust.
Reine Arzneimittellehre1048 Wiederkehrende Launen von Unentschlossenheit; er wünscht etwas und wenn man seinen Wunsch zu erfüllen sucht, so kann die geringste Kleinigkeit seinen Entschluß ändern, und er will's dann nicht.
Reine Arzneimittellehre1049 Ihr Verlangen ist größer, als ihr Bedürfniß; sie ißt und trinkt mehr, als ihr gut ist; sie gehet weiter, als sie braucht und vertragen kann.
Reine Arzneimittellehre1050 Sie läßt, bei gänzlicher Appetitlosigkeit, sich etwas zu Essen aufnöthigen, wird aber darüber wüthig böse (n. 7 Tagen).
Reine Arzneimittellehre1051 Sehr ärgerlich, aufgebracht, grillig, nimmt jedes Wort übel und wird böse, wenn sie antworten soll.
Reine Arzneimittellehre1052 Ärgerlich über Kleinigkeiten.
Reine Arzneimittellehre1053 Unzufrieden mit allem, tadelt sie Alles; es ist ihr alles zu stark und zu empfindlich, jedes Gerede, jedes Geräusch und jedes Licht.
Reine Arzneimittellehre1054 Ängstlich ungeduldig.
Reine Arzneimittellehre1055 Unmuthfrüh im Bette; er stößt unwillig die Kopfkissen hier und dahin, wirft das Deckbett von sich und entblößt sich, sieht Niemand an und will von nichts wissen.
Reine Arzneimittellehre1056 Launen: Unmuthmit sanfter Freundlichkeit abwechselnd; im Unmuthe sieht sie Niemand an, will von nichts wissen, weint auch wohl.
Reine Arzneimittellehre1057 Schwach an Leib und Seele (mattherzig) redet er nichts, ohne jedoch mürrisch zu seyn.
Reine Arzneimittellehre1058 (Irrereden, bei offenen Augen, ohne sich Phantasieen bewußt zu seyn, weder vor- noch nachher).
Reine Arzneimittellehre1059 Große Gleichgültigkeit und Theilnahmlosigkeit.
Reine Arzneimittellehre1060 Das Leben kömmt ihm wie nichtig vor; er setzt keinen Werth darauf 254
Reine Arzneimittellehre1061 Ungemein ruhige Gemüthsstimmung; um ihren nahen Tod unbekümmert, hofften sie weder, noch wünschten sie ihre Wiedergenesung 255
Reine Arzneimittellehre1062Ebers, a.a. O. S. 18. Religiöse Schwermuth und Zurückgezogenheit
Reine Arzneimittellehre1063La Motte, im Journ. de Medecine LXX. Ruhe der Seele (bei einer verzweifelnden Melancholischen)
Reine Arzneimittellehre1064Lhr. Ruhig ernsthaften Gemüths; er blieb sich in allen Ereignissen, die ihn trafen, gleich
Reine Arzneimittellehre1065Lhr. Wohl gelaunt; er sucht sich gern mit Andern zu unterhalten
Reine Arzneimittellehre1066Lhr. Mehr zum Frohsinn gestimmt und geneigt, sich stets zu beschäftigen
Reine Arzneimittellehre1067Lhr. Empfindlich ärgerliches Gemüth; das Geringste konnte ihn beleidigen und fast zum Zorne bringen
Reine Arzneimittellehre1068Lhr. Den ganzen Tag unzufrieden mit sich selbst und höchst verdrießlich über sich; er glaubte nicht genug gethan zu haben und machte sich die bittersten Vorwürfe darüber
Reine Arzneimittellehre1069Stf. Die ersten Minuten große Seelenruhe und Heiterkeit 256 , nach einer halben Stunde aber ungeheure Ängstlichkeit, Unruhe; er stellte sich die Wirkungen des Giftes schrecklich vor und wünschte fortzuleben
Reine Arzneimittellehre1070 Große Ernsthaftigkeit.
Reine Arzneimittellehre1071Pyl, Samml. V. S. 106. Nach dem Tode, die Lippen und die Nägel an Händen und Füßen ganz blau, so wie die Eichel und der Hodensack ganz blau, der ganze Körper und besonders die Gliedmaßen ganz steif und zusammengezogen; die dicken Gedärme sehr verengert
Reine Arzneimittellehre1072Pyl, Samml. VI. S. 97 Leichnam war nach 16 Tagen noch frisch und unverweset